Examensarbeit, 2013
41 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
2. FEINSTAUB
2.1 DEFINITION UND ZUSAMMENSETZUNG VON FEINSTAUB
2.2 EMISSIONEN VON FEINSTAUB
2.3 AUSWIRKUNGEN VON FEINSTAUB AUF DEN MENSCHEN
3. GESETZLICHE GRUNDLAGEN UND DIE DAMIT VERBUNDENEN ANFORDERUNGEN
3.1 ENTWICKLUNG IN DER GESETZGEBUNG
3.2 GRENZWERTE FÜR FEINSTAUB
3.3 MESSUNG VON FEINSTAUB
3.4 LUFTREINHALTEPLÄNE UND AKTIONSPLÄNE
4. FEINSTAUBBELASTUNG IN NORDRHEIN-WESTFALEN UND DEM RUHRGEBIET
4.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER FEINSTAUBBELASTUNG
4.2 AKTUELLE SITUATION DER FEINSTAUBBELASTUNG
5. UMWELTZONE RUHRGEBIET
5.1 ENTWICKLUNG HIN ZUR UMWELTZONE RUHRGEBIET
5.2 GRUNDLAGEN FÜR DIE ERRICHTUNG DER UMWELTZONE RUHRGEBIET
5.3 ZIELE UND MAßNAHMEN DER UMWELTZONE RUHRGEBIET
5.4 AUSNAHMEGENEHMIGUNGEN IN DER UMWELTZONE RUHRGEBIET
5.5 BEWERTUNG DER MAßNAHMEN DER UMWELTZONE RUHRGEBIET
5.6 WEITERFÜHRENDE MAßNAHMEN ZUR REDUKTION DER FEINSTAUBBELASTUNG
6. FAZIT
Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Feinstaubbelastung in Nordrhein-Westfalen unter besonderer Berücksichtigung der Umweltzone Ruhrgebiet. Das primäre Ziel besteht darin, die Effektivität verkehrsbezogener Maßnahmen zur Reduktion von Feinstaub zu bewerten und zu hinterfragen, ob diese ausreichen, um die Bevölkerung wirksam vor den gesundheitlichen Gefahren durch Feinstaub zu schützen.
2.3 Auswirkungen von Feinstaub auf den Menschen
Die gesundheitlichen Auswirkungen von Feinstaub auf den Menschen spielen eine zentrale Rolle bei der Einschätzung seiner Gefährlichkeit sowie bei der Frage nach der Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zu ergreifen. Nach Angaben der WHO hat es in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von epidemiologischen Studien gegeben, die sich mit den Auswirkungen von Feinstaub beschäftigt haben. Durch diese Studien hat sich der Verdacht der Gesundheitsschädlichkeit von Feinstaub erhärtet (WHO 2006, S. 247 ff). Um die Wirkungsweise von Feinstaub auf den Menschen besser zu verstehen, wird im Folgenden eine Grafik eingefügt, welche diesen Prozess illustriert.
Die Auswirkungen von Feinstaubpartikeln auf den Menschen hängen maßgeblich von ihrer Größe ab. Die Grafik zeigt, wie tief Feinstaubpartikel in Abhängigkeit ihrer Größe in den menschlichen Atemtrakt eindringen. Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer dringen sie in die Lunge ein. Dort können sie, im Vergleich zu größeren Partikeln, länger wirken und sind für den Organismus schwerer ausscheidbar (Urban 2010, S. 8 f). Nach Studienergebnissen tragen daher besonders ultrafeine Partikel (PM 0,1) zu negativen Gesundheitseffekten bei (Urban 2010, S. 9).
Bei den Auswirkungen wurden sowohl Kurzzeit- als auch Langzeiteffekte auf den Menschen nachgewiesen. Als Kurzzeiteffekt wurden negative Auswirkungen auf die Lungenfunktion und die Atmungswege nachgewiesen. Diese Effekte treten insbesondere bei Risikogruppen auf (Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, im Folgenden kurz: MUGV Brandenburg 2010, S. 2 f). Bei den Langzeiteffekten von Feinstaubexposition zeigt sich eine erhöhte Mortalität und eine Zunahme von Todesfällen auf Grund von Herzkreislaufs- und Atemwegeerkrankungen (Wichmann; Heinrich; Peters 2002, S. 76). Zu den Langzeiteffekten durch Feinstaub ist die Feinstaubkohortenstudie NRW erschienen. Diese erscheint besonders relevant, da die vorliegende Studie speziell auf die Situation in Nordrhein-Westfalen eingeht.
1. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Feinstaubthematik ein und skizziert die Entwicklung nach Festlegung der Grenzwerte, mit Fokus auf die Umweltzone Ruhrgebiet.
2. FEINSTAUB: Hier werden die Grundlagen zu Definition, Zusammensetzung, Emissionsquellen und gesundheitlichen Auswirkungen von Feinstaub erarbeitet.
3. GESETZLICHE GRUNDLAGEN UND DIE DAMIT VERBUNDENEN ANFORDERUNGEN: Dieses Kapitel beschreibt das europäische und deutsche Umweltrecht, relevante Grenzwerte sowie die Instrumente der Luftreinhalte- und Aktionspläne.
4. FEINSTAUBBELASTUNG IN NORDRHEIN-WESTFALEN UND DEM RUHRGEBIET: Es wird die historische und aktuelle Belastungssituation analysiert, wobei das Gefälle zwischen verschiedenen Standorten deutlich wird.
5. UMWELTZONE RUHRGEBIET: Das Kapitel untersucht die Umweltzone Ruhrgebiet als zentrale Maßnahme, bewertet deren Wirksamkeit und zeigt weiterführende Möglichkeiten auf.
6. FAZIT: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen, um einen effektiven Gesundheitsschutz zu gewährleisten.
Feinstaub, Umweltzone Ruhrgebiet, Luftreinhaltung, PM10, PM2,5, Luftreinhalteplan, Emissionsquellen, Straßenverkehr, Gesundheitsschutz, Grenzwerte, Feinstaubbelastung, Stickstoffdioxid, Schadstoffgruppen, Umweltplakette, Immissionen.
Die Arbeit analysiert die Feinstaubbelastung in Nordrhein-Westfalen und evaluiert die Wirksamkeit der Umweltzone Ruhrgebiet als Maßnahme zur Reduktion der Luftverschmutzung.
Zu den zentralen Themen gehören die gesetzlichen Grundlagen der Luftreinhaltung, die gesundheitlichen Auswirkungen von Feinstaub sowie die praktische Umsetzung und Bewertung von Umweltzonen.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob die bisher im Ruhrgebiet ergriffenen Maßnahmen ausreichen, um die Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Feinstaubbelastungen zu schützen.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse aktueller Messdaten (z. B. LANUV-Berichte) und einer Auswertung wissenschaftlicher Studien und gesetzlicher Dokumente.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Emissionsquellen (insbesondere Straßenverkehr), der historischen und aktuellen Belastungssituation sowie der Struktur der Umweltzone Ruhrgebiet.
Wichtige Begriffe sind Feinstaub, Umweltzone Ruhrgebiet, PM10, Luftreinhaltepläne, Emissionsreduktion, Gesundheitsschutz und verkehrsbezogene Maßnahmen.
Ultrafeine Partikel dringen tiefer in den menschlichen Atemtrakt ein und werden aufgrund ihrer geringen Ausscheidbarkeit als besonders gesundheitsschädlich eingestuft.
Die Ausnahme dient dazu, den Transitverkehr nicht zu behindern und somit den Verkehrsfluss auf überregionalen Trassen aufrechtzuerhalten.
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