Diplomarbeit, 2015
73 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlegende Erläuterungen
2.1 Funktion der Quotenregelung
2.2 AGG und Chancengleichheit im Zusammenhang mit der gesetzlichen Frauenquote
2.3 Gläserne Decke – Was steckt dahinter?
2.3.1 Token Woman
2.3.2 Think Manager – Think Male
2.3.3 Old Boys Network
3 Die Bedeutung des Führens
3.1 Anforderungen an eine Führungskraft
3.2 Führungsmittel
3.2.1 Informationsbezogene Führungsmittel
3.2.2 Aufgabenbezogene Führungsmittel
3.2.3 Personenbezogene Führungsmittel
3.2.4 Prozessbezogene Führungsmittel
3.3 Führungsstile
3.3.1 Autoritär
3.3.2 Kooperativ
3.3.3 Laissez-fair
3.4 Wie Frauen führen und was sie vom männlichen Führungsstil unterscheidet
3.5 Erfolgsfaktoren die Männer und Frauen für wichtig halten
4 Die Einführung der gesetzlichen Frauenquote – Zahlen, Daten, Fakten
4.1 Wie die Einführung der Quote aussehen soll und wen es betrifft
4.2 Aktueller Stand in Deutschland
4.3 Aktueller Stand in anderen Ländern
4.4 Beschäftigungsverhältnisse von Frauen und Männern in Deutschland
5 Ursachen für mangelnden Frauenanteil
5.1 Vereinbarkeit von Beruf, Partner, Familie
5.2 Geschlechterstereotype
5.3 Lohndifferenzen zwischen Geschlechtern
5.4 Arbeitszeit
5.5 Unternehmenskultur
5.6 Innerpsychische Barrieren
6 Folgen der gesetzlichen Frauenquote
6.1 Vor- und Nachteile der gesetzlichen Quotenregelung
6.2 Bedeutung der gesetzlichen Frauenquote für das Unternehmen und die Frauen
7 Statusbericht 2014 der 30 DAX-Unternehmen
7.1 Entwicklung des Frauenanteils ausgewählter DAX Unternehmen
7.2 Zielsetzungen ausgewählter DAX-Unternehmen
7.3 Aktueller Stand der Frauenquote in den Aufsichtsräten der DAX-Unternehmen
8 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert die Relevanz und Wirkung der gesetzlichen Frauenquote in Deutschland. Dabei wird untersucht, welche Barrieren (z.B. Gläserne Decke, Geschlechterstereotype) den Aufstieg von Frauen in Führungspositionen hemmen, wie sich weibliche Führungsstile von männlichen unterscheiden und welchen Einfluss Unternehmenskulturen auf die Chancengleichheit haben.
2.3.1 Token Woman
Token Woman bedeutet eine Ausnahme zu sein. Frauen sind in ihrer Position als Minderheit vorhanden und werden auch als solche von ihrem Arbeitsumfeld wahrgenommen. Da deutlich weniger Frauen in der Führungsebene vorhanden sind, ist jede Frau, die es schafft in die Spitze vorzudringen, ein Phänomen. Diese einzelne Frau wird als „Einzelexemplar“ genau beobachtet und mit dem typischen Frauenbild gleichgesetzt. Durch geschlechtsstereotype Merkmale wird eine bestimmte Rollenerwartung hervorgerufen, die als gender-role spillover bezeichnet wird. Jeder Mangel wird meist sofort erkannt und ausgiebig ausgewertet, um ihn dann dem weiblichen Geschlecht zuzuschreiben. Damit werden typische Fehler für das weibliche Geschlecht gefunden ohne zu bedenken, dass jeder Mensch Fehler macht, egal ob männlich oder weiblich.
Gelingt einer Frau der Aufstieg in die Managerebene, wird sie automatisch mit dem männlichen Stereotyp verglichen, weil diese bislang in höherer Position mehr Erfolg haben und häufiger vertreten sind. Unweigerlich wird Erfolg in der Führungsetage mit männlichen Eigenschaften verbunden und nicht mit denen der Frau.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen und führt in die 2015 beschlossene gesetzliche Frauenquote sowie die zentralen Fragestellungen der Arbeit ein.
2 Grundlegende Erläuterungen: In diesem Kapitel werden Begriffe wie die Quotenregelung, das AGG und das Phänomen der „Gläsernen Decke“ definiert, um den theoretischen Rahmen zu spannen.
3 Die Bedeutung des Führens: Es werden Anforderungen an Führungskräfte, verschiedene Führungsmittel und Führungsstile erläutert sowie Unterschiede im Führungsverhalten von Frauen und Männern diskutiert.
4 Die Einführung der gesetzlichen Frauenquote – Zahlen, Daten, Fakten: Dieses Kapitel betrachtet die praktische Umsetzung der Quote in Deutschland, den aktuellen Status quo in verschiedenen Branchen sowie einen internationalen Vergleich.
5 Ursachen für mangelnden Frauenanteil: Hier werden Hemmnisse wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Geschlechterstereotype, Lohndifferenzen und Unternehmenskulturen analysiert.
6 Folgen der gesetzlichen Frauenquote: Das Kapitel beleuchtet kritisch die Vor- und Nachteile der Quotenregelung für Unternehmen und Frauen.
7 Statusbericht 2014 der 30 DAX-Unternehmen: Eine detaillierte Untersuchung der Entwicklung des Frauenanteils sowie der Zielsetzungen innerhalb ausgewählter DAX-Konzerne.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Fazit resümiert die Erkenntnisse zur Frauenquote und gibt einen Ausblick auf die notwendige kulturelle Entwicklung in Unternehmen.
Frauenquote, Führungspositionen, Gläserne Decke, Management, Führungsmittel, Führungsstile, Geschlechterstereotype, Vereinbarkeit, Beruf und Familie, Lohndifferenzen, Gender Pay Gap, DAX-Unternehmen, Unternehmenskultur, Chancengleichheit, Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe
Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Frauen in Führungspositionen in Deutschland und der Einführung der gesetzlichen Frauenquote als Instrument zur Erhöhung des Frauenanteils in Managementebenen.
Zentrale Themen sind die theoretische Definition von Führung, die Analyse von Hindernissen wie Geschlechterstereotypen und die Untersuchung des Status quo in DAX-Unternehmen.
Das Ziel ist es, die Ursachen für den geringen Frauenanteil zu identifizieren und zu evaluieren, ob und wie die gesetzliche Quote zur Förderung von Frauen in Führungsetagen beitragen kann.
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Statistiken und Statusberichten, wie etwa das „Mixed Leadership Barometer“ von Ernst & Young und Erhebungen des Instituts Sinus Sociovision.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Führung, die Ursachenforschung für den Mangel an Führungsfrauen sowie eine empirische Bestandsaufnahme der Frauenanteile in deutschen Großunternehmen.
Frauenquote, Führungspositionen, Gläserne Decke, Management und Chancengleichheit sind die Kernbegriffe.
Die Arbeit stellt heraus, dass Frauen häufiger beziehungsorientiert, sensibler und partizipativer führen, während Männern eher ein autoritärer, zahlen- und aufgabenorientierter Stil zugeschrieben wird.
Sie wird als unsichtbare Barriere beschrieben, die Frauen trotz Eignung den Aufstieg in obere Hierarchieebenen aufgrund von Vorurteilen, Männerbünden oder Rollenbildern verwehrt.
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