Diplomarbeit, 2004
101 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
1.1. PROBLEMSTELLUNG
1.2. ZIELSETZUNG
1.3. ÜBERBLICK
2. DEFINITIONEN, EINORDNUNGEN UND ABGRENZUNGEN
2.1. PERSONALMANAGEMENT
2.2. ARBEITS- UND ORGANISATIONSPSYCHOLOGIE
2.3. THEMENABGRENZUNG
3. EINFLÜSSE DER ARBEITS- UND ORGANISATIONSPSYCHOLOGIE AUF AUSGEWÄHLTE BEREICHE DES PERSONALMANAGEMENTS
3.1. PERSONALAUSWAHL
3.1.1. Ziele der Personalauswahl
3.1.2. Objektivität, Reliabilität und Validität als Gütekriterien
3.1.3. Auswahlverfahren und deren Erfolgsprognosen
3.1.3.1. Bewerberunterlagen
3.1.3.2. Einstellungsgespräche
3.1.3.3. Biografische Fragebögen
3.1.3.4. Arbeitsproben
3.1.3.5 Assessment Center
3.1.3.6. Psychologische Tests
3.1.4 Schlussfolgerungen für die Bankpraxis
3.2. PERSONALMOTIVATION UND ARBEITSZUFRIEDENHEIT
3.2.1. Überblick
3.2.2. Inhaltstheorien
3.2.2.1. Theorie der Bedürfnishierarchie von Maslow
3.2.2.2. Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
3.2.3. Prozesstheorien
3.2.3.1. Die Motivationstheorie von Vroom
3.2.3.2. Das erweiterte Motivationsmodell von Heckhausen
3.2.4. Schlussfolgerungen für die Bankpraxis
3.3. PERSONALFÜHRUNG
3.3.1. Menschenbilder
3.3.1.1 Theorie X und Y
3.3.1.2. Die vier Typen von Menschen nach Schein
3.3.1.3. Schlussfolgerungen für die Bankpraxis
3.3.2. Führungstheorien
3.3.2.1. Personalistische Ansätze
3.3.2.2. Verhaltentheoretische Ansätze
3.3.2.3. Kontingenztheoretische Ansätze
3.3.2.4. Schlussfolgerungen für die Bankpraxis
3.4. PERSONALBEURTEILUNG – DIE MESSUNG VON LEISTUNGEN
3.4.1. Ziele und Kriterien
3.4.2. Beurteilungsfehler
3.4.2.1.Wahrnehmungsfehler
3.4.2.2. Maßstabsfehler
3.4.2.3. Kognitive Fehler
3.4.3. Herkömmliche Formen der Beurteilung
3.4.3.1. Einstufungsverfahren
3.4.3.2. Kennzeichnungs- und Auswahlverfahren
3.4.3.3. Rangordnungsverfahren
3.4.3.4. Freie Eindrucksschilderung
3.4.4. Alternative Formen der Beurteilung
3.4.4.1. Selbstbeurteilung
3.4.4.2. 360° Beurteilung
3.4.4.3. Mitarbeitergespräch mit Zielvereinbarung
3.4.5. Schlussfolgerungen für die Bankpraxis
4. AUSBLICK UND FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz arbeits- und organisationspsychologischer Erkenntnisse für das Personalmanagement in mittelgroßen genossenschaftlichen Kreditinstituten. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Methoden die Effektivität des Personalmanagements steigern, das Verhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitern positiv beeinflussen und durch motivierende Gestaltung der Arbeits- und Aufgabenbereiche zum Unternehmenserfolg beitragen können.
3.1.3.2. Einstellungsgespräche
Das traditionelle und nach den Bewerbungsunterlagen am häufigsten verwendete Auswahlinstrument ist das Einstellungsgespräch. Die große Beliebtheit von Einstellungsgesprächen, auch auf Seiten der Bewerber, hängt damit zusammen, dass diese neben der Erhebung eignungsdiagnostischer Informationen eine Vielzahl weiterer Funktionen erfüllen. Hierzu gehören z.B.:
der Aufbau von persönlichem Kontakt
die Erkundung der Erwartung des Bewerbers
das Informieren des Bewerbers über den Arbeitsplatz und die Organisation
die Vereinbarung von Vertragsbedingungen u.a.
Der Durchführungsmodus von Einstellungsgesprächen reicht von der völlig freien Gesprächsform über teilstrukturierte bis zu vollstrukturierten Varianten mit standardisierten Abläufen und Fragestellungen. Die gestellten Fragen beziehen sich vor allem auf:
die Berufserfahrung und Berufsausbildung
einzelne Aspekte des Lebenslaufs und deren subjektive Verarbeitung
und gelegentlich auch auf persönliche Bereiche, wie z.B. den familiären Hintergrund.
Die Antworten des Bewerbers und auch andere Eindrücke aus dem Gespräch, wie z.B. nonverbales Verhalten, werden durch intuitive Kombination und Gewichtung zu einem Gesamturteil zusammengefasst. Dieses Urteil wird durch die Verwendung von teil- oder vollstrukturierten Varianten etwas objektiver, aber auch hier fließen subjektive Aspekte in die Urteilsfindung mit ein.
Diese intuitive Kombination und Gewichtung erklärt auch die große Anfälligkeit von Interviews für Verfälschung und Fehlurteile. Hierzu gehören vor allem die Überlastung der Informationsverarbeitung, die relative Überbewertung negativer Informationen, Schemata, Primacy- und Halo-Effekte sowie die Sensitivität gegenüber Vorinformationen oder Impression-Managment Techniken der Bewerber.
1. EINLEITUNG: Darstellung der strukturellen Herausforderungen im Finanzdienstleistungssektor und die daraus resultierende Notwendigkeit, psychologische Methoden im Personalmanagement zu nutzen.
2. DEFINITIONEN, EINORDNUNGEN UND ABGRENZUNGEN: Definition der zentralen Begrifflichkeiten Personalmanagement und Arbeits- und Organisationspsychologie sowie deren thematische Abgrenzung.
3. EINFLÜSSE DER ARBEITS- UND ORGANISATIONSPSYCHOLOGIE AUF AUSGEWÄHLTE BEREICHE DES PERSONALMANAGEMENTS: Untersuchung von Personalauswahl, Mitarbeitermotivation, Personalführung und Mitarbeiterbeurteilung im Kontext psychologischer Erkenntnisse für die Bankpraxis.
4. AUSBLICK UND FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse und Einschätzung zur Zukunftsfähigkeit des Personalmanagements durch die Integration psychologischer Ansätze.
Personalmanagement, Arbeits- und Organisationspsychologie, Personalauswahl, Mitarbeitermotivation, Personalführung, Personalbeurteilung, Bankpraxis, Genossenschaftsbanken, Validität, Assessment Center, Herzberg, Motivationsmodelle, Führungsstile, Beurteilungsfehler
Die Arbeit analysiert, inwiefern arbeits- und organisationspsychologische Erkenntnisse das Personalmanagement in mittelgroßen genossenschaftlichen Kreditinstituten effektiver gestalten können.
Die zentralen Felder sind die Personalauswahl, die Mitarbeitermotivation, die Personalführung und die Mitarbeiterbeurteilung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie psychologische Methoden in der Praxis eingesetzt werden können, um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.
Es werden verschiedene psychologische Theorien (z.B. Inhaltstheorien wie Maslow/Herzberg und Prozesstheorien wie Vroom/Heckhausen) auf ihre Anwendbarkeit in Banken untersucht.
Der Hauptteil gliedert sich in vier große Bereiche: Die Optimierung der Personalauswahl, Ansätze zur Steigerung der Mitarbeitermotivation, verschiedene Führungsansätze und moderne Verfahren der Mitarbeiterbeurteilung.
Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Personalmanagement, Arbeitszufriedenheit, Eignungsdiagnostik, Führungsverhalten und Leistungsbeurteilung definieren.
Aufgrund hoher Personalkosten und der Bedeutung qualifizierter Mitarbeiter für die Kundenbindung ist eine optimale Personalauswahl essenziell für die Existenzsicherung einer Bank.
Die Qualität lässt sich durch methodische Verbesserungen wie die anforderungsbezogene Gestaltung, den Einsatz strukturierter Abläufe und die Schulung der Interviewer steigern.
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