Bachelorarbeit, 2015
43 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen des Leasinggeschäftes
2.1 Geschichte
2.2 Begriffsbestimmung
3 Derzeit gültige Regelungen nach IAS 17
3.1 Anwendungsbereich
3.2 Klassifizierung von Leasingverhältnissen
3.3 Bilanzierung von Leasingverhältnissen
3.3.1 Bilanzierung von Finanzierungsleasingverhältnissen
3.3.2 Bilanzierung von Operatingleasingverhältnissen
3.3.3 Sale-and-lease-back-Transaktionen
3.4 Angabevorschriften
3.5 Wesentliche Kritikpunkte am IAS 17
4 Leasingbilanzierung nach der Reformation
4.1 Historie des ED/2013/6
4.1.1 Klassifizierung von Leasingverhältnissen nach ED/2013/6
4.2 Bilanzierung der Leasingverhältnisse nach ED/2013/6
4.2.1 Leasingnehmerbilanzierung
4.2.2 Leasinggeberbilanzierung
4.2.3 Sale-and-lease-back-Transaktionen
4.2.4 Kurzfristige Leasingverhältnisse
4.3 Erwartete Auswirkungen der reformierten Leasingbilanzierung
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der aktuellen Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS und analysiert die neue theoretische Konzeption der Leasingbilanzierung gemäß des Standardentwurfs ED/2013/6 sowie deren erwartete Auswirkungen auf Unternehmen.
3.3.3 Sale-and-lease-back-Transaktionen
Bei den in der Praxis üblichen sale-and-lease-back-Transaktionen handelt es sich um Vertragskonstruktionen, die im Grunde aus zwei Verträgen bestehen – einem Kauf- und einem Leasingvertrag. Durch den Verkauf wird das rechtliche Eigentum an einem Vermögenswert auf den Käufer übertragen und anschließend über einen Leasingvertrag wieder zurückgeleast, somit bleibt das Nutzungsrecht beim ursprünglichen Eigentümer.67 Anreize solcher Vertragskonstruktionen liegen oft in der Verringerung der Anlagenintensität, Senkung der Nettofinanzverbindlichkeiten durch den Zufluss liquider Mittel, Aufdeckung stiller Reserven oder in der steuerlichen Motivation.68
Die sale-and-lease-back-Transaktionen werden abhängig von der Klassifizierung des Leasingverhältnisses, die sich nach der Verteilung von Risiken und Chancen richtet, als Finanzierungs- oder Operatingleasingverhältnis bilanziert. Aufgrund der Bestrebung des Verkäufers bzw. Leasingnehmers, das wirtschaftliche Eigentum zu behalten, während das rechtliche Eigentum verloren geht, liegt in meisten Fällen ein Finanzierungsleasing vor. Einstufung bestimmter Vertragskonstruktionen als Operatingleasing ist allerdings durchaus möglich.69
Da bei einer sale-and-lease-back-Transaktion aus wirtschaftlicher Sicht keine Veränderungen stattfinden, wird sie nicht als Veräußerung, sondern vielmehr als Finanzierungsgeschäft, betrachtet, wobei der Vermögenswert als Sicherheit dient.70 Falls sich ein Überschuss der Verkaufserlöse über den Buchwert ergibt, darf er nicht unmittelbar als Ertrag des Verkäufers bzw. Leasingnehmers erfasst werden. Stattdessen wird er abgegrenzt und erfolgswirksam über die Leasingvertragslaufzeit verteilt.71
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der IFRS und führt in das Konvergenzprojekt zur Reform der Leasingbilanzierung ein.
2 Grundlagen des Leasinggeschäftes: Dieses Kapitel definiert den Begriff Leasing, betrachtet dessen Geschichte und ordnet Leasing als Investitions- und Finanzierungsmethode ein.
3 Derzeit gültige Regelungen nach IAS 17: Es werden die Klassifizierungskriterien, die bilanziellen Vorschriften für Finanzierungs- und Operatingleasing sowie die wesentlichen Kritikpunkte am derzeitigen Standard dargestellt.
4 Leasingbilanzierung nach der Reformation: Dieses Kapitel erläutert die Historie und Details des ED/2013/6, insbesondere das neue Right-of-Use-Konzept und die Bilanzierung nach Leasingtypen sowie Auswirkungen der Reform.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Auswirkungen der Reform für Leasingnehmer und Leasinggeber.
Leasing, IFRS, IAS 17, ED/2013/6, Leasingbilanzierung, Right-of-Use-Ansatz, Finanzierungsleasing, Operatingleasing, Sale-and-lease-back, Bilanzierung, Leasingnehmer, Leasinggeber, Konvergenzprojekt, Nutzungsrecht, Bilanzkennzahlen
Die Arbeit analysiert die aktuelle Bilanzierungspraxis für Leasingverhältnisse nach dem Standard IAS 17 und stellt diese den neuen Regelungsentwürfen gemäß des Exposure Draft ED/2013/6 gegenüber.
Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen des Leasings, die Kritik am bestehenden Bilanzierungsmodell sowie die Konzeption und Auswirkungen des neuen Right-of-Use-Modells.
Ziel ist es, die Unterschiede zwischen dem alten risk-and-reward-Ansatz und dem neuen right-of-use-Ansatz herauszuarbeiten und die Implikationen für die Bilanzierung und Kennzahlen von Unternehmen aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Standardanalyse, bei der internationale Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) und einschlägige Fachliteratur systematisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme des IAS 17, die detaillierte Darstellung der Reformvorschläge durch das IASB/FASB sowie die Diskussion der Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Unternehmen.
Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Leasing, IFRS, Bilanzierung, Right-of-Use-Ansatz, Leasingnehmer und Leasinggeber charakterisiert.
Bei Typ-A-Leasingverhältnissen konsumiert der Leasingnehmer einen wesentlichen Anteil des Nutzungspotenzials, während dies bei Typ-B nicht der Fall ist, was zu unterschiedlichen Ansätzen in der Erfolgsrechnung führt.
Die vollständige Bilanzierung aller Leasingverhältnisse führt zu einer Bilanzverlängerung, was insbesondere die Eigenkapitalquote reduziert und die Verschuldungsgrade ansteigen lässt.
Da wirtschaftlich oft keine Veränderung eintritt, da der Vermögenswert weiterhin beim ursprünglichen Eigentümer genutzt wird, wird der Verkauf oft nicht als echte Veräußerung, sondern als Mittel zur Liquiditätsbeschaffung gewertet.
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