Examensarbeit, 2004
80 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Kritik an schulischer Leistungsbeurteilung und Zensurengebung. Der Fokus liegt auf den negativen Auswirkungen der traditionellen Notengebung auf die Lernmotivation und das psychische Wohlbefinden von Schülern. Dabei wird der Sportunterricht als exemplarischer Fall genutzt, um die problematischen Aspekte der Leistungsmessung im schulischen Kontext zu verdeutlichen.
Das erste Kapitel der Arbeit definiert zentrale Begriffe wie Leistung, Leistungsbeurteilung, Zensur und Zeugnis und beleuchtet ihre Bedeutung im schulischen Kontext. Kapitel 2 betrachtet die historische Entwicklung der schulischen Leistungsbeurteilung, wobei der Fokus auf die Entstehung und Entwicklung der Leistungsbewertung im Fach Sport liegt. Kapitel 3 analysiert die Gütekriterien der schulischen Leistungsbeurteilung, wie Objektivität, Reliabilität und Validität, und diskutiert deren Umsetzung in der Realität. Kapitel 4 befasst sich mit den Bezugsnormen der Leistungsbeurteilung und deren kritischer Betrachtung. Kapitel 5 behandelt die Aufgaben und Funktionen der Leistungsbewertung und beleuchtet die pädagogische, berichts- und berechtigungsfunktion. Kapitel 6 untersucht kritische Aspekte der Leistungsbeurteilung und Notengebung, inklusive der Argumente von Befürwortern traditioneller Leistungsbeurteilung, systematischen pädagogischen Beurteilungsfehlern und der Problematik der Leistungsbeurteilung aus (pädagogisch-)psychologischer Sicht. Kapitel 6.5 analysiert die spezifischen Probleme der Leistungsbeurteilung und Zensurengebung im Sportunterricht. Kapitel 7 stellt ausgewählte Alternativen zur konventionellen Leistungsbeurteilung im Hinblick auf den Sportunterricht vor, einschließlich der Schülerpartizipation am Bewertungsprozess, einer Beurteilungskriterienliste für den Sportunterricht und dem „Kann-Buch“.
Schulische Leistungsbeurteilung, Zensurengebung, Notengebung, Sportunterricht, Gütekriterien, Objektivität, Reliabilität, Validität, Bezugsnormen, psychologische Auswirkungen, Schülermotivation, Alternativen zur Leistungsbewertung, Schülerpartizipation.
Die Arbeit kritisiert, dass Noten im Sport oft subjektiv sind, den individuellen Lernzuwachs vernachlässigen und psychischen Druck aufbauen können.
Die zentralen Kriterien sind Objektivität (Unabhängigkeit vom Prüfer), Reliabilität (Zuverlässigkeit der Messung) und Validität (Gültigkeit der Prüfung).
Man unterscheidet die soziale Bezugsnorm (Vergleich mit der Klasse), die kriteriale Bezugsnorm (sachliche Ziele) und die individuelle Bezugsnorm (persönlicher Fortschritt).
Es beschreibt das Phänomen, dass die (positive oder negative) Erwartungshaltung eines Lehrers die tatsächliche Leistung eines Schülers unbewusst beeinflusst.
Vorgestellt werden Alternativen wie das "Kann-Buch", Schülerpartizipation am Bewertungsprozess oder detaillierte Beurteilungskriterienlisten.
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