Bachelorarbeit, 2014
50 Seiten, Note: 1,3
I. ZENTRALE FRAGE- UND PROBLEMSTELLUNG
II. PUBLIC-PRIVATE-PARTNERSHIP
2.1. DEFINITION
2.2 ZIELE UND ENTWICKLUNG
2.3 MODELLE
2.4 VOR- UND NACHTEILE
III. LEASING IM GESUNDHEITSWESEN
3.1 EINFÜHRUNG
3.2 OPERATE LEASING
3.3 FINANCIAL LEASING
3.4 SALE-AND-LEASE-BACK
3.5 VORTEILE UND NACHTEILE VON LEASING IM GESUNDHEITSWESEN
IV. MISSION INVESTING
4.1 EINFÜHRUNG
4.2 ANLAGEKLASSEN DES MISSION INVESTING
4.2.1. LIQUIDITÄT, FESTGELD, SPARBRIEFE
4.2.2 FESTVERZINSLICHE WERTPAPIERE
4.2.3 AKTIEN
4.2.4 IMMOBILIEN
4.3 CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN VON MISSION INVESTING
V. SOCIAL IMPACT INVESTMENT
5.1 EINFÜHRUNG
5.2 INHALTE DES SOCIAL IMPACT INVESTMENT
5.3 KONSTRUKTION EINES SOCIAL IMPACT INVESTMENTS
5.3.1 INVESTOREN
5.3.2 INTERMEDIÄRE
5.3.3 KAPITALEMPFÄNGER
5.4 SOCIAL IMPACT BONDS
5.5 VOR- UND NACHTEILE VON SOCIAL IMPACT INVESTMENT
VI. FAZIT
Die vorliegende Arbeit analysiert neue Finanzierungsalternativen im deutschen Gesundheitswesen mit einem spezifischen Fokus auf Social Impact Investment, um der prekären Finanzierungslage deutscher Kliniken entgegenzuwirken. Dabei wird untersucht, inwiefern alternative Modelle wie Public-Private-Partnerships, Leasing und zweckorientierte Investitionen in den gesundheitsökonomischen Kontext integriert und wirtschaftlich sowie gesellschaftlich sinnvoll angewendet werden können.
2.1. DEFINITION
Um Probleme in der Gesundheitswirtschaft zu lösen, bedarf es nicht immer nur der Antworten, die dem eigenen Sektor entspringen. Auch um marktwirtschaftlichere Strukturen im teilregulierten Gesundheitsmarkt herzustellen, ist es nötig, "über den Tellerrand zu schauen" und sich Modelle der übrigen Wirtschaft anzuschauen.
Da die Finanzierung unserer Gesundheitsunternehmen nicht mehr alleine durch die öffentliche Hand gestemmt werden kann, spielen private Träger schon seit geraumer Zeit eine führende Rolle. Vor allem auf dem Krankenhausmarkt lässt sich ein zunehmender Trend zur Privatisierung oder Teilprivatisierung erkennen.
1986 tauchte der angelsächsische Begriff "Public Private Partnership" (PPP) zum ersten Mal explizit in der kommunalwirtschaftlichen Diskussion in Deutschland auf.
Dabei wurden im Bereich der kommunalen Abwasserwirtschaft vereinzelt öffentlich-private Partnerschaften getestet, die aus heutiger Sicht als Grundstein der PPP)gesehen werden können. Impulse dafür waren neben zunehmenden ökonomischen und ökologischen Anforderungen (Investitionsbedarfe, Gebührensteigerungen, neue gesetzliche Vorgaben) auch steuerliche Begünstigungen.
I. ZENTRALE FRAGE- UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet den Finanzierungsdruck im deutschen Gesundheitswesen und definiert das Ziel der Arbeit, alternative Finanzierungsmodelle auf ihre Eignung und Vor- bzw. Nachteile zu prüfen.
II. PUBLIC-PRIVATE-PARTNERSHIP: Dieses Kapitel definiert PPP-Modelle und untersucht deren Ziele sowie verschiedene Ausgestaltungsformen wie das Erwerber-, Vermietungs- und Inhabermodell im Krankenhaussektor.
III. LEASING IM GESUNDHEITSWESEN: Es wird die Nutzung von Leasing als alternative Finanzierungsmethode für Medizintechnik und Gebäude erläutert, wobei spezifische Vertragsformen wie Operate und Financial Leasing gegenübergestellt werden.
IV. MISSION INVESTING: Der Abschnitt behandelt das Konzept des "zweckbezogenen Investierens" für Stiftungen im Gesundheits- und Sozialsektor sowie die verschiedenen Anlageklassen und Herausforderungen.
V. SOCIAL IMPACT INVESTMENT: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Social Impact Investments ein, analysiert die Akteure (Investoren, Intermediäre, Kapitalempfänger) und beleuchtet das Instrument der Social Impact Bonds.
VI. FAZIT: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Frage nach der Umsetzbarkeit alternativer Finanzierungsmodelle im deutschen System mit einem positiven Ausblick.
Gesundheitswesen, Finanzierungsalternativen, Public-Private-Partnership, Leasing, Krankenhausfinanzierung, Mission Investing, Stiftungen, Social Impact Investment, Social Impact Bonds, soziale Rendite, Kapitalanlage, Investitionsstau, Gemeinnützigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sozialsektor.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Suche nach neuen Finanzierungswegen für den deutschen Gesundheits- und Sozialsektor angesichts begrenzter öffentlicher Mittel.
Die zentralen Themen umfassen Public-Private-Partnerships (PPP), Leasing-Modelle für Medizintechnik, Mission Investing für Stiftungen sowie Social Impact Investments.
Ziel ist es zu hinterfragen, ob neue alternative Finanzierungsmöglichkeiten existieren, welche Vor- und Nachteile diese bieten und ob sie mit den sozialen Grundsätzen unserer Marktwirtschaft vereinbar sind.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie eine Bestandsaufnahme existierender Finanzierungsmodelle und setzt diese in den gesundheitsökonomischen Kontext.
Im Hauptteil werden die Konzepte von PPP, Leasing, Mission Investing und Social Impact Investment detailliert analysiert, ihre Strukturen erklärt und auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft.
Die wichtigsten Begriffe sind Gesundheitsökonomie, Investitionsfinanzierung, Social Impact Investing, Stiftungsmanagement und Public-Private-Partnership.
Der Hauptunterschied liegt in der Laufzeit und dem Investitionsrisiko: Operate Leasing ist kurzfristig angelegt, während beim Financial Leasing das Investitionsrisiko meist über die gesamte Lebensdauer des Gutes auf den Leasingnehmer übertragen wird.
Es bricht die strikte Trennung zwischen Vermögensverwaltung und gemeinnütziger Zweckverfolgung auf, indem das Stiftungsvermögen direkt und wirkungsorientiert in den Stiftungszweck investiert wird.
Das Besondere ist die Einbeziehung des Staates, der nur bei Erreichen vordefinierter sozialer Ziele eine Rendite oder Rückzahlung an die privaten Investoren leistet.
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