Examensarbeit, 2014
45 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Rahmenbedingungen
a. Gesetzliche Vorgaben
b. Vorgaben für Analyse
3. Anlagemöglichkeiten
a. Banksparplan
b. Fondsanlage
c. Wohnriester
i. Entschuldung von Immobilie
ii. Auszahlung aus Sparvertrag
iii. Auszahlung und Darlehen aus Bausparvertrag
d. Versicherung
i. Klassische Anlage
ii. Fondsgebundene Anlage
e. Hybridprodukte
4. Analyse
a. Vor Rentenbeginn
b. Nach Rentenbeginn
5. Empfehlung und Fazit
a. Empfehlung
b. Fazit
Diese Arbeit untersucht verschiedene Riester-Anlagemöglichkeiten, um zu ermitteln, welches Produkt für unterschiedliche Verbrauchergruppen die effektivste Form der staatlich geförderten Altersvorsorge darstellt. Ziel ist es, durch eine empirische Datenanalyse der Nettorentenentwicklung eine fundierte Handlungsempfehlung für verschiedene Anlegertypen abzuleiten.
3.c.i. Entschuldung von Immobilie
Wenn der Verbraucher mit Beginn der Auszahlungsphase noch eine Restvaluta auf seiner bereits bewohnten und selbstgenutzten Immobilie hat, so kann der diese mit dem Guthaben aus seinem Riestervertrag auflösen. Das Darlehen muss damit komplett getilgt worden sein. Die Auszahlung gilt als Altersvorsorge-Eigenheimbeitrag. Das Wohnförderkonto für den Verbraucher wird eröffnet und zeitgleich geschlossen, so dass keine Verzinsung anfällt. Der Verbraucher muss nun zwischen Auflösungsbetrag und Verminderungsbetrag wählen. Vor Rentenbeginn ergeben sich keine Auswirkungen für den Verbraucher, nach Rentenbeginn steht die geminderte lebenslange Riesterrente dieser Steuerlast gegenüber. Dafür ist die Immobilie schuldenfrei. Ein Vergleich kann nicht zwischen den Riestersystemen durchgeführt werden, da diese Variante für alle Riestersysteme verfügbar ist. Ob die Abzahlung lohnenswert ist, ergibt sich aus der laufenden Belastung durch den Hauskredit. Zahlt der Verbraucher nach Rentenbeginn einen wesentlich höheren Anteil für das Darlehen (über 20 Jahre) als er durch die Steuerlast zu tragen hätte, kann eine Auszahlung durchaus sinnvoll sein. Für eine Beispiel-Berechnung wurden verschieden hohe Restschulden verglichen, die Darlehenszinsen nach heutigem Stand auf 2,5% p.a. berechnet.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit privater Altersvorsorge durch die Riesterförderung und identifiziert das Problem der schwierigen Produktauswahl für den Verbraucher.
2. Rahmenbedingungen: Es werden die rechtlichen Voraussetzungen für zertifizierte Riesterverträge erläutert und die methodischen Annahmen für den Musterverbraucher definiert.
3. Anlagemöglichkeiten: Dieses Kapitel stellt detailliert die verschiedenen Anlageklassen wie Banksparpläne, Fondsanlagen, Wohnriester und Rentenversicherungen gegenüber.
4. Analyse: Die Analyse wertet die Wertentwicklung der verschiedenen Produkte vor und nach Rentenbeginn unter Berücksichtigung von Kosten und Steuern aus.
5. Empfehlung und Fazit: Auf Basis der Ergebnisse wird eine abschließende Empfehlung für verschiedene Lebenssituationen ausgesprochen und die Eignung der Produkte kritisch bewertet.
Riesterförderung, Altersvorsorge, Nettorente, Banksparplan, Fondsanlage, Wohnriester, Rentenversicherung, Steuerersparnis, Anlagevergleich, Kapitalbildung, Eigenheimrente, Zulagenberechtigung, Renditeanalyse, Altersvorsorge-Eigenheimbeitrag, Sparsumme.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich verschiedener Riester-Anlagemöglichkeiten, um die effektivste Form der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge zu identifizieren.
Die Arbeit behandelt gesetzliche Förderkriterien, Kostenstrukturen von Vorsorgeprodukten, steuerliche Aspekte der Auszahlungsphase sowie den direkten Vergleich verschiedener Anlageklassen.
Das Hauptziel ist es, für den "Musterverbraucher" festzustellen, welches Riester-System bei verschiedenen Eintrittsaltern und Lebenssituationen die höchste Nettorendite erzielt.
Es erfolgt eine empirische Datenanalyse, bei der auf Basis von Standard-Verbraucherdaten (Durchschnittseinkommen, Sparraten) eine Modellrechnung für verschiedene Produkte und Altersgruppen durchgeführt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Vorstellung der Produkttypen (Banksparplan, Fonds, Versicherung, Wohnriester) und eine anschließende analytische Gegenüberstellung deren Wertentwicklung.
Wichtige Begriffe sind Riester-Rente, Nettorendite, Altersvorsorge-Eigenheimbeitrag, steuerliche Optimierung und der Vergleich von Bank-, Fonds- und Versicherungsprodukten.
Durch die notwendige Versteuerung des Wohnförderkontos nach Rentenbeginn können sich unerwartete Steuerlasten ergeben, die bei anderen Modellen so nicht in dieser Form anfallen.
Die Analyse zeigt, dass hohe Kosten für Verwaltung und Vertrieb die Renditechancen mindern und die Garantiewerte im Vergleich zur klassischen Rentenversicherung oft schwächer ausfallen.
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