Bachelorarbeit, 2015
59 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Mitarbeitermotivation und Faktoren der Arbeitszufriedenheit
2.1 Motivationstheoretische Ansätze
2.1.1 Inhaltstheorien der Motivation
2.1.2 Prozesstheorien der Motivation
2.2 Merkmale der Arbeitszufriedenheit und Auswahl von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
2.2.1 Ansatz zur Bestimmung der Arbeitszufriedenheit
2.2.2 Arbeitgeberattraktivität aus Mitarbeitersicht
2.2.3 Anforderungen der Arbeitgeber
3 Charakterisierung des Sabbaticals
3.1 Grundlagen
3.1.1 Definition und Begriffsherkunft
3.1.2 Ursprung von Sabbatical-Modellen
3.1.3 Historie des Sabbaticals als Arbeitszeitinstrument
3.2 Ausprägungen und Finanzierungsformen des Sabbaticals
3.2.1 Teilzeitmodell
3.2.2 Langzeitarbeitskonto
3.2.3 Volle Kostenübernahme durch den Arbeitgeber
4 Analyse des Nutzens für das Unternehmen
4.1 Soziale Gesichtspunkte
4.1.1 Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter
4.1.2 Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention
4.1.3 Förderung des Mitarbeiterpotenzials
4.2 Ökonomische Gesichtspunkte
4.2.1 Beschaffung von Arbeitskräften
4.2.2 Taktisches Arbeitszeitinstrument
4.2.3 Kostenminimierung im Personalbereich
5 Umsetzungen und Erfahrungen mit Sabbatical-Modellen
5.1 BMW AG – Der Vorreiter des Sabbaticals in Deutschland
5.2 Voerde Aluminium GmbH – Sabbatical als Ausgleich zur Mehrarbeit
5.3 Fink & Fuchs Public Relations AG – Sabbatical im Kleinunternehmen
6 Handlungsempfehlungen an Unternehmen
6.1 Schaffung einer Arbeitgebermarke
6.2 Beitrag zum Unternehmenserfolg
6.3 Verbindliches Regelwerk bei der Umsetzung
7 Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen von Sabbatical-Modellen auf die Arbeitgeberattraktivität. Ziel ist es, auf Basis motivationstheoretischer Grundlagen und unternehmerischer Nutzenkriterien zu analysieren, ob und wie die Einführung solcher Modelle Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit positiv beeinflussen kann, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für das betriebliche Personalmanagement abzuleiten.
3.1.1 Definition und Begriffsherkunft
Der Begriff des Sabbaticals beschreibt im heutigen Sprachgebrauch eine längere, aber dennoch zeitlich befristete, berufliche Auszeit. Sie soll in erster Linie dazu dienen, die Ressourcen der Mitarbeiter wiederaufzufrischen und ihr Arbeitskraftpotenzial langfristig zu erhalten. Das Besondere an diesem Arbeitszeitinstrument ist, dass es zu einer Flexibilisierung der Arbeitszeit beiträgt und dabei auch noch selbst von den Angestellten im Rahmen einer Ansparphase finanziert wird. Nach Absprache mit dem Arbeitgeber steht dieses Arbeitszeitmodell dem Arbeitnehmer grundsätzlich zweckoffen zur Verfügung. Es bestehen also keine verpflichtenden Vorgaben hinsichtlich der Gestaltung und Nutzung der arbeitsfreien Zeit, die in der Regel zwischen einem und zwölf Monaten variiert und zusätzlich zum jeweiligen Urlaubsanspruch bereitgestellt wird. Aufgrund der Möglichkeit, die Auszeit ganz nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten zu können, unterscheiden sich die Motive ihrer Nutzer erheblich. Während es für manche darum geht, sich den lang gehegten Wunsch einer größeren Reise zu erfüllen oder mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können, nutzen andere auch die Zeit für eine berufliche oder persönliche Weiterbildung.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Arbeit ein, definiert das Ziel der Untersuchung und skizziert den methodischen Aufbau der Ausarbeitung.
2 Mitarbeitermotivation und Faktoren der Arbeitszufriedenheit: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen der Motivation sowie Faktoren beschrieben, die die Arbeitszufriedenheit und die Attraktivität eines Arbeitgebers aus Mitarbeitersicht bestimmen.
3 Charakterisierung des Sabbaticals: Hier erfolgt eine Begriffsdefinition sowie die Erläuterung des Ursprungs und der verschiedenen Finanzierungs- und Ausgestaltungsformen von Sabbaticals als Arbeitszeitinstrument.
4 Analyse des Nutzens für das Unternehmen: Dieses Kapitel analysiert kritisch sowohl soziale als auch ökonomische Aspekte und Nutzenkriterien einer Sabbatical-Einführung für Betriebe.
5 Umsetzungen und Erfahrungen mit Sabbatical-Modellen: Anhand von drei Praxisbeispielen (BMW AG, Voerde Aluminium GmbH, Fink & Fuchs Public Relations AG) werden Erfahrungen und Implementierungsmöglichkeiten erläutert.
6 Handlungsempfehlungen an Unternehmen: Hier werden basierend auf der Analyse konkrete Empfehlungen für Unternehmen ausgesprochen, insbesondere zur Stärkung der Arbeitgebermarke und der Notwendigkeit verbindlicher Regelwerke.
7 Zusammenfassung und Fazit: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und zieht ein Fazit bezüglich der Relevanz von Sabbaticals für die Arbeitgeberattraktivität.
Sabbatical, Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeitermotivation, Arbeitszufriedenheit, Personalmanagement, Employer Branding, Work-Life-Balance, Arbeitszeitinstrument, Mitarbeiterbindung, betriebliche Sozialleistung, Motivationstheorie, demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Unternehmenserfolg, Personalpolitik
Die Arbeit analysiert die Wirkung von Sabbatical-Modellen auf die Attraktivität von Arbeitgebern und deren positiven Einfluss auf Mitarbeitermotivation und Arbeitszufriedenheit.
Die zentralen Felder umfassen Motivationstheorien, die Charakterisierung von Sabbatical-Modellen, deren Nutzen für Unternehmen (sozial und ökonomisch) sowie die praktische Umsetzung.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen an Unternehmen zu erarbeiten, um die eigene Arbeitgeberattraktivität durch Sabbaticals zu steigern.
Es wird eine fundierte Literaturanalyse durchgeführt, ergänzt durch eine kritische Analyse des Nutzens und die Untersuchung von drei spezifischen Unternehmenspraxisbeispielen.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung der Motivation, der Definition von Sabbaticals, der Analyse des Nutzens sowie der Darstellung konkreter Umsetzungsmodelle in der Wirtschaft.
Wichtige Begriffe sind Sabbatical, Arbeitgeberattraktivität, Motivation, Arbeitszufriedenheit, Personalmanagement, Employer Branding und Work-Life-Balance.
Die CSP ist ein wesentliches Kriterium für die Arbeitgeberwahl. Ein Sabbatical-Angebot wird als soziale Leistung gewertet, die die CSP und damit das Image als attraktiver Arbeitgeber verbessert.
BMW gilt als Vorreiter, da das Unternehmen bereits seit 1994 ein Sabbatical-System anbietet und durch die hohe Teilnehmerzahl eine enorme Akzeptanz sowie den strategischen Nutzen für die Mitarbeiterbindung nachweisen konnte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

