Diplomarbeit, 2004
149 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Thema und Zielsetzung
1.2 Motivation
1.3 Market Engineering Prozess im Rahmen dieser Diplomarbeit
1.4 Aufbau der Diplomarbeit
2 Die Immobilie
2.1 Definition
2.1.1 Die Immobilie
2.1.2 Die Wohnung
2.2 Charakteristiken
2.3 Die Immobilie in den Wirtschaftswissenschaften
2.4 Die Immobilie im Internet
3 Der Immobilienmarkt
3.1 Definition
3.2 Charakteristiken des deutschen Immobilienmarktes
3.3 Kurze Einordnung in den europäischen und weltweiten Markt
3.4 Marktteilnehmer
3.4.1 Immobilienanbieter
3.4.2 Immobiliennachfrager
3.4.3 Immobilienmakler
4 Elektronische Marktplätze
4.1 Definition
4.2 Klassifikation elektronischer Märkte
4.3 Realisierungs- und Erlösformen
4.4 Elektronische Rubrikenmärkte
4.4.1 Erfolgreiche elektronische Rubrikenmärkte
5 Elektronische Immobilienmarktplätze
5.1 Der elektronische Immobilienmarkt
5.1.1 Begriffsabgrenzung
5.1.2 Aufbau eines elektronischen Immobilienmarktes
5.1.3 Bewertungskriterien
5.1.4 Betreiberkonzepte
5.1.5 Allgemeine Marktdaten
5.1.6 Vorteile elektronischer Immobilienmärkte
5.1.7 Nachteile elektronischer Immobilienmärkte
5.2 Übersicht elektronischer Immobilienmarktplätze
5.3 Positive / Negative Merkmale
5.4 Zusammenfassung und Erfolgsfaktoren
6 Value Added Services
6.1 Definition
6.2 Bestehende Mehrwertdienste
6.3 Mehrwertdienste für den elekronischen Immobilienmarkt
7 Market Engineering
8 Konzeption
8.1 Aufbau und Ziel
8.2 IST – Analyse: Quoka Immobilienrubrik
8.2.1 Marktmikrostruktur
8.2.2 Infrastruktur
8.2.3 Businessstruktur
8.2.4 Transaktionsobjekt
8.3 SOLL-Konzept: Durchführung des Market Engineering Prozess
8.3.1 Phase 1 - Stakeholder Identifikation
8.3.2 Phase 2 - Anforderungsanalyse
8.3.3 Phase 3 - Transaktionsobjektgestaltung
8.3.4 Phase 4 - Transaktionsdienstleistungsgestaltung
8.4 Resümée und Erfolgsfaktoren
9 Zusammenfassung
9.1 Nächste Schritte
9.2 Übertragbarkeit auf andere Bereiche
9.3 Ausblick
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, ein fundiertes Konzept für einen elektronischen Immobilienmarktplatz zu entwickeln, der durch gezielte Value Added Services eine kritische Masse erreichen und die Marktfragmentierung überwinden soll. Dabei steht die Anwendung des Market Engineering Prozesses im Vordergrund, um Angebot und Nachfrage effizient zusammenzuführen.
Die Immobilie in den Wirtschaftswissenschaften
Das wissenschaftliche Gebiet, das sich rund um die Immobilie erstreckt, lässt sich je nach Objekttyp - d.h. Immobilie oder Wohnung - in den Bereich der Wohnungswirtschaft und der Immobilienwirtschaft differenzieren. Zur Begriffsabgrenzung dieser beiden Bereiche sollen die folgenden Definition beitragen:
Unter dem Begriff der Wohnungswirtschaft wird im Allgemeinen das Wirtschaften von Gemeinwesen und von Betrieben verstanden, das dem Wohnen gilt. Wirtschaften umfasst dabei zweierlei: das Haushalten und das Erwerben [vgl. Jenk96, S. 4].
Die zweite Definition kennzeichnet die Immobilienwirtschaft als den Zweig der Volkswirtschaft, in dem wirtschaftliche Leistungen zur Schaffung und Bewirtschaftung von Immobilien erbracht werden. Hierunter fallen alle Maßnahmen und Tätigkeiten wie u.a. die Planung und Finanzierung, der Bau, die Vermittlung oder die Bewirtschaftung von Immobilien [vgl. Perl02, S. 5].
Praktisch befasst sich die Immobilienwirtschaft mit alle Leistungsprozessen, die entlang des Lebenszyklus (siehe Abbildung 3) einer Immobilie auftreten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Marktfragmentierung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, ein Konzept für einen wettbewerbsfähigen elektronischen Immobilienmarkt zu erstellen.
2 Die Immobilie: Das Kapitel definiert den Immobilienbegriff aus juristischer, physischer und ökonomischer Sicht und beleuchtet die spezifischen Charakteristiken wie Immobilität und Heterogenität.
3 Der Immobilienmarkt: Hier werden die Marktstrukturen des deutschen Immobilienmarktes analysiert, die Teilnehmer (Anbieter, Nachfrager, Makler) identifiziert und aktuelle Trends wie die Wandlung zum Käufermarkt diskutiert.
4 Elektronische Marktplätze: Das Kapitel bietet eine theoretische Grundlage zu Definitionen, Klassifikationen sowie Realisierungs- und Erlösformen elektronischer Märkte.
5 Elektronische Immobilienmarktplätze: Eine detaillierte Analyse bestehender Online-Immobilienbörsen, ihrer Betreiberkonzepte, Vor- und Nachteile sowie Erfolgsfaktoren.
6 Value Added Services: Definition und Untersuchung von Mehrwertdiensten, die über Standardfunktionalitäten hinausgehen und einen zusätzlichen Nutzen für Kunden generieren.
7 Market Engineering: Einführung in die methodische Disziplin des Market Engineerings als Werkzeug zur Gestaltung und Weiterentwicklung komplexer elektronischer Märkte.
8 Konzeption: Das Hauptkapitel der Arbeit, in dem eine IST-Analyse der Quoka Immobilienrubrik durchgeführt und ein systematisches SOLL-Konzept mittels Market Engineering erarbeitet wird.
9 Zusammenfassung: Ein Rückblick auf die erzielten Ergebnisse und ein Ausblick auf die weiteren Schritte zur erfolgreichen Etablierung des konzipierten Marktplatzes.
Immobilienmarkt, elektronische Immobilienbörse, Market Engineering, Value Added Services, Immobilienwirtschaft, Online-Immobilienanzeigen, Marktfragmentierung, Transaktionsphasen, Immobilienmakler, Immobiliennachfrager, Online-Marktplätze, Immobilienkonzeption, Suchfunktionalität, Standortinformationen, Wohneigentum.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines modernen, elektronischen Immobilienmarktplatzes, der durch eine verbesserte Marktstruktur und innovative Dienstleistungen die Fragmentierung des Online-Immobilienmarktes überwinden soll.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Immobilienwirtschaft, die Analyse des aktuellen Online-Immobilienmarktes sowie die Anwendung von Market Engineering zur Gestaltung eines ganzheitlichen Marktplatzes.
Das primäre Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit der Quoka AG ein elektronisches Immobilien-Konzept zu erstellen, das durch Integration privater und gewerblicher Anzeigen und Mehrwertdienste eine kritische Masse an Nutzern erreicht.
Die Arbeit nutzt den „Market Engineering Approach“ als methodisches Gerüst, um systematisch von der Anforderungsanalyse über die Gestaltung der Marktstruktur bis zur Konzeption der Transaktionsdienste vorzugehen.
Der Hauptteil umfasst eine IST-Analyse der Quoka Immobilienrubrik sowie die anschließende Entwicklung eines SOLL-Konzepts, das Stakeholder identifiziert, Anforderungen analysiert und das Transaktionsobjekt sowie die Transaktionsdienstleistungen gestaltet.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Immobilienmarkt, Market Engineering, Value Added Services, Markttransparenz, Kundenbindung und Digitalisierung geprägt.
Da Immobilien sehr heterogene Güter sind, ermöglicht eine strukturierte, datenbankgestützte Erfassung erst die effiziente Suchfunktionalität und die Bereitstellung von standortbezogenen Zusatzinformationen, die Nutzer erwarten.
Diese Dienste dienen als entscheidendes Abgrenzungsmerkmal zu Wettbewerbern. Sie schaffen echten Mehrwert, indem sie beispielsweise Standortinformationen (Umfeldanalysen) oder Personalisierung (Suchagenten) bieten, die über reine Kleinanzeigen hinausgehen.
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