Bachelorarbeit, 2015
56 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Unternehmensbewertung
2.1.1 Substanzwertverfahren
2.1.2 Multiplikatorverfahren
2.1.3 Ertragswertverfahren
2.1.4 DCF-Verfahren
2.2 Länderrisiko
3 Ermittlung von Länderrisiken
3.1 Probleme
3.2 Informationsquellen
3.3 Qualitative Verfahren
3.4 Quantitative Verfahren
4 Einpreisung der Länderrisiken in die Unternehmensbewertung
4.1 Adjustierung der Free Cash Flows
4.1.1 Berücksichtigung von Inflationseffekten
4.1.2 Wechselkursrisiken
4.1.3 Politische Risiken
4.2 Adjustierung der Kapitalkosten
4.2.1 Probleme des traditionellen CAPM
4.2.2 Rating und Zinsaufschlag (Spread-Methode)
4.2.3 Approximation mittels Länderrisikoanalysen
4.2.4 Länderspezifische Marktrisiken
5 Handlungsempfehlungen
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der internationalen Unternehmensbewertung unter Berücksichtigung spezifischer Länderrisiken, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern, und bewertet verschiedene Methoden zur Integration dieser Risiken in das Discounted-Cash-Flow-Verfahren.
4.1.2 Wechselkursrisiken
Wechselkurs- bzw. Währungsrisiken beinhalten die Gefahr, dass der Erfolg eines Unternehmens durch den Übergang von einer Währung in eine andere beeinträchtigt wird. Der Risikobegriff stellt hierbei auf einen möglichen Verlust des Kapitaleinsatzes ab. Allerdings ist auch die zusätzliche Gewinnchance zu berücksichtigen, welche sich durch eine für das Unternehmen günstige Entwicklung des Wechselkurses ergeben kann.
Es sind drei Komponenten des Wechselkursrisikos zu unterscheiden: das Translations-, das Transaktions- sowie das ökonomische Risiko. Abbildung 3 stellt diese drei Komponenten des Wechselkursrisikos dar und systematisiert sie nach dem Zeitbezug.
Das Translationsrisiko, welches das Währungsumrechnungsrisiko beschreibt, resultiert aus möglichen Änderungen des Reinvermögens, welche sich bei der Umrechnung der in Fremdwährung bilanzierten Bilanzpositionen in die Heimatwährung ergeben. Dies ist insbesondere bei der Konsolidierung von Unternehmensabschlüssen von Bedeutung. Hierbei ist der Zeitbezug vergangenheitsorientiert. Das Wechselkurstransaktions- bzw. Währungsumwechslungsrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Verlust bei einzelnen Zahlungstransaktionen entstehen kann, welche den tatsächlichen Umtausch von einer Währung in eine andere beinhalten.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik der Unternehmensbewertung bei grenzüberschreitenden Transaktionen und Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen: Definition zentraler Begriffe der Unternehmensbewertung und Vorstellung gängiger Methoden sowie des Länderrisikobegriffs.
3 Ermittlung von Länderrisiken: Analyse der Probleme bei der Datenbeschaffung sowie Vorstellung qualitativer und quantitativer Ermittlungsverfahren.
4 Einpreisung der Länderrisiken in die Unternehmensbewertung: Detaillierte Untersuchung der Adjustierung von Free Cash Flows und Kapitalkosten zur Berücksichtigung länderspezifischer Risiken.
5 Handlungsempfehlungen: Ableitung eines Bewertungsprozesses und Empfehlungen für den Umgang mit Länderrisiken in der Praxis.
6 Fazit: Zusammenfassende Reflektion der Ergebnisse hinsichtlich der Integration von Länderrisiken in den Bewertungsprozess.
Unternehmensbewertung, Länderrisiko, Discounted Cash Flow, DCF-Verfahren, Free Cash Flow, Kapitalkosten, Währungsrisiko, politisches Risiko, Schwellenländer, Marktrisiko, CAPM, Unternehmenswert, Investition, Risikoanalyse, Finanztheorie.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Einbeziehung von Länderrisiken bei der Bewertung von Unternehmen, die in internationalen Märkten tätig sind.
Die zentralen Themen umfassen die Identifikation von Länderrisiken, deren quantitative und qualitative Ermittlung sowie die Einpreisung dieser Risiken in DCF-basierte Bewertungsmodelle.
Das Ziel ist es, die besten Möglichkeiten zur Einbeziehung von Länderrisiken in die Unternehmensbewertung zu identifizieren und kritisch zu bewerten.
Die Arbeit konzentriert sich methodisch auf das Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF) und die daraus abgeleiteten Adjustierungsmechanismen.
Der Hauptteil behandelt die Identifikation von Länderrisiken, die Differenzierung zwischen systematischen und unsystematischen Risiken sowie die Anpassung von Cashflows oder Kapitalkosten.
Wichtige Begriffe sind Unternehmensbewertung, Länderrisiko, DCF-Verfahren, Kapitalkosten, politisches Risiko und Währungsrisiko.
In Schwellenländern sind grundlegende Annahmen des CAPM, wie integrierte Kapitalmärkte und hohe Informationseffizienz, oft nicht erfüllt, weshalb das Modell dort nur eingeschränkt anwendbar ist.
Die Spread-Methode rechnet einen länderspezifischen Risikoaufschlag auf die Kapitalkosten hinzu, basierend auf der Renditedifferenz zwischen Staatsanleihen des Ziellandes und risikofreien Staaten.
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