Bachelorarbeit, 2014
95 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise der Arbeit
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Multi-Channel-Handel
2.1.1 Ziele im Multi-Channel-Handel
2.1.2 Chancen und Risiken im Multi-Channel-Handel
2.2 Sortimentspolitik
2.2.1 Ziele der Sortimentspolitik
2.2.2 Sortimentsgestaltung durch Category Management (CM)
3 Forschungsstand zur Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel
3.1 Aktueller Forschungsstand
3.2 Empirischer Forschungsstand zur Sortimentspolitik in Drogeriemärkten
3.2.1 Untersuchungsobjekte
3.2.2 Untersuchungsdesign
3.2.3 Operationalisierung von Beurteilungskriterien
3.2.4 Ablauf der Beobachtung
3.2.5 Ergebnisse der Beobachtung zum empirischen Forschungsstand
3.2.5.1 Dirk Rossmann GmbH
3.2.5.2 Müller Holding Ltd. & Co. KG
3.2.6 Synopse der Untersuchungsergebnisse
3.3 Anbietertypologien im Multi-Channel-Handel
3.3.1 Anbietertypologien im Multi-Channel-Handel
3.3.2 Beschreibung der Anbietertypologien
4 Theoretischer Erklärungsansatz zur Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel
4.1 Definition theoretischer Ansätze im Multi-Channel-Handel
4.2 Der verhaltenswissenschaftliche Ansatz
5 Untersuchungsleitende Hypothesen
5.1 Das SOR-Modell im Multi-Channel-Handel
5.1.1 Stimulus im Multi-Channel-Handel
5.1.2 Organismus im Multi-Channel-Handel
5.1.3 Response im Multi-Channel-Handel
5.2 Ableitung von Hypothesen
6 Empirische Untersuchung zur Sortimentspolitik in Drogeriemärkten
6.1 Operationalisierung
6.2 Untersuchungsdesign
6.3 Erhebungsverfahren und Aufbau des Fragebogens
6.4 Ergebnisse und Auswertung der Untersuchung
7 Handlungsempfehlungen für die Gestaltung der strategischen Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel
7.1 Allgemeine Handlungsempfehlungen für Drogeriemärkte
7.2 Spezielle Handlungsempfehlungen für die gebildeten Anbietertypologien
7.3 Implikation für die Handelspraxis
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel von Drogeriemärkten zu untersuchen, um auf Basis einer empirischen Analyse konkrete Handlungsempfehlungen für die strategische Gestaltung des Sortiments abzuleiten.
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
„Multi-Channel“ ist in der heutigen Einzelhandelslandschaft kein Fremdwort mehr. Viele Unternehmen praktizieren die Form der Mehrkanaldistribution bereits seit Hunderten von Jahren, doch erst mit der Entwicklung der Internettechnologie bekommt der Begriff Multi-Channel-Handel seine eigentliche Bedeutung. Die Handelsunternehmen setzen sich seit vielen Jahren mit dieser Entwicklung auseinander und erweiterten bereits ihren Absatzkanal über das Internet, doch noch immer bestehen im Multi-Channel-Handel Anlaufschwierigkeiten in der eigentlichen Kernkompetenz des Handels – der Sortimentspolitik.
Das Sortiment ist das ,Aushängeschild‘ eines jeden Einzelhändlers. Demnach müsste dem Sortiment in der Multi-Channel-Welt höchste Bedeutung zugemessen werden. Jedoch herrschen genau bei dieser Form der strategischen Ausrichtung noch große Unklarheiten. Bereits im Jahre 2002 beschreiben Schröder und Großweischede in dem Artikel „Sortimentsgestaltung in Mehrkanal-Systemen des Einzelhandels“ die Problematik der Sortimentsstruktur und die Frage nach der Offerierung von identischen oder unterschiedlichen Sortimenten in den verschiedenen Kanälen. Auch 12 Jahre nach Erscheinen dieses Artikels sind im Multi-Channel-Handel noch immer keine klaren Strukturen zur Sortimentspolitik erkennbar.
Ziel dieser Arbeit ist es, der Fragestellung von Schröder und Großweischede (2002) nachzugehen und die Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel von Drogeriemärkten genauer zu betrachten und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung der strategischen Sortimentspolitik auszusprechen. Die Online Ausgaben für Drogerieartikel waren im Jahre 2012 im Vergleich zu Bekleidung, Büchern oder Elektronik zwar noch relativ gering, bieten laut einer Studie von Fittkau & Maaß Consulting jedoch ein erhöhtes Wachstumspotenzial und steigende Marktanteile im Online-Bereich.
1 Einleitung: Erläutert die Problematik der Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel und definiert das Ziel der Arbeit, Drogeriemärkte zu untersuchen.
2 Begriffsdefinitionen: Definiert die Grundlagen von Multi-Channel-Handel und Sortimentspolitik sowie deren Ziele und das Konzept des Category Managements.
3 Forschungsstand zur Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel: Analysiert den theoretischen und empirischen Forschungsstand, führt Beobachtungen bei Rossmann und Müller durch und bildet Anbietertypologien.
4 Theoretischer Erklärungsansatz zur Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel: Stellt relevante theoretische Ansätze vor und begründet die Wahl des verhaltenswissenschaftlichen Ansatzes.
5 Untersuchungsleitende Hypothesen: Überträgt das SOR-Modell auf den Multi-Channel-Handel und leitet daraus konkrete Hypothesen für die empirische Analyse ab.
6 Empirische Untersuchung zur Sortimentspolitik in Drogeriemärkten: Beschreibt das Forschungsdesign und wertet die Daten der Online-Befragung zur Überprüfung der Hypothesen aus.
7 Handlungsempfehlungen für die Gestaltung der strategischen Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel: Gibt konkrete Empfehlungen für verschiedene Anbietertypen und zieht Implikationen für die Handelspraxis.
Multi-Channel-Handel, Sortimentspolitik, Drogeriemärkte, Sortimentsbreite, Sortimentstiefe, Category Management, SOR-Modell, Konsumentenverhalten, Handelsmarken, Online-Handel, Stationärer Handel, Anbietertypologien, Handlungsempfehlungen, Handelsmarketing, Kanalwahl.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Sortimentspolitik im Multi-Channel-Handel, insbesondere am Beispiel von Drogeriemärkten.
Zentrale Themen sind die Sortimentsgestaltung, die Verzahnung von Online- und Offline-Kanälen sowie die Analyse des Konsumentenverhaltens in diesem Kontext.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für eine effektive strategische Sortimentspolitik zu erarbeiten, die auf einer empirischen Untersuchung von führenden Drogeriemarktketten basiert.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus einer empirisch-literarischen Analyse, einer Beobachtungsmethode sowie einer quantitativen Primärforschung mittels Online-Befragung (CAWI).
Der Hauptteil umfasst die Definition der Grundlagen, die Untersuchung des Status quo bei Rossmann und Müller, die theoretische Fundierung durch das SOR-Modell sowie die Auswertung der empirischen Daten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Multi-Channel-Handel, Sortimentspolitik, Drogeriemarkt, Anbietertypologien und Konsumentenverhalten beschreiben.
„Der Spezielle“ (Müller) nutzt den Online-Kanal primär als Zusatzkanal mit eingeschränktem Sortiment, während „Der Differenzierte“ (Rossmann) beide Kanäle mit einem breiten Sortiment als Ausweitung seines Modells betreibt.
Das SOR-Modell dient als Bezugsrahmen zur Analyse des Kaufverhaltens (Stimulus-Organismus-Response), um Zusammenhänge zwischen Warenpräsentation, Konsumentenbedürfnissen und der Kanalwahl abzuleiten.
Die Analyse zeigt, dass eine Harmonisierung der Markenpräsentation in allen Kanälen sinnvoll ist, da Konsumenten eher auf bekannte Marken zurückgreifen als auf spontan im Online-Shop wahrgenommene Produkte.
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