Bachelorarbeit, 2015
84 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit der Akademisierung der Physiotherapie im Hinblick auf die autonome Leistungserbringung. Sie untersucht die aktuellen Meinungen von Physiotherapeuten und Ärzten zum Akademisierungsprozess und dessen Auswirkung auf die Autonomiebestrebungen der Profession. Durch einen Vergleich mit der aktuellen Literatur wird der Status Quo erfasst und eine Einschätzung der zukünftigen Entwicklung vorgenommen.
Die Einleitung stellt den Untersuchungsgegenstand und die Zielsetzung der Arbeit vor. Kapitel 2 bietet einen theoretischen Hintergrund, der die aktuelle Ausgangssituation, die Struktur des deutschen Gesundheitssystems, den Prozess der Akademisierung und Professionalisierung sowie den Direct Access beleuchtet.
Kapitel 3 beschreibt die Methodik der qualitativen Datenerhebung, die auf einer Literaturrecherche und leitfadengestützten Experteninterviews basiert. In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der Experteninterviews ausgewertet und analysiert, wobei die Einschätzungen zum Akademisierungsprozess, dem Direct Access, der Entlohnung und Zulassung sowie der Einflussnahme der öffentlichen Akteure im Fokus stehen.
Akademisierung, Physiotherapie, Autonomie, Professionalisierung, Direct Access, Gesundheitssystem, Experteninterviews, Qualitative Forschung, Deutschland.
Direct Access (Direktzugang) bedeutet, dass Patienten ohne vorherige ärztliche Überweisung direkt einen Physiotherapeuten aufsuchen können, wie es in vielen anderen Ländern bereits üblich ist.
Ziel ist es, den Beruf an internationale Standards anzupassen, die wissenschaftliche Basis zu stärken und die Therapeuten auf eine autonome Leistungserbringung vorzubereiten.
Aktuell ist Physiotherapie als Heilhilfsberuf eingestuft. Für eine Autonomie fehlen gesetzliche Regelungen im Sozialrecht und im Berufsrecht, die eine Behandlung ohne ärztliche Verordnung erlauben.
Im Jahr 2013 lag die Quote laut ZVK e.V. bei mindestens 2,3 Prozent, wobei sie durch die Einführung primärqualifizierender Studiengänge stetig steigt.
Ein Studium vermittelt vertieftes wissenschaftliches Wissen, klinische Entscheidungsfähigkeit und bereitet auf Leitungsfunktionen sowie die eigenständige Arbeit vor.
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