Masterarbeit, 2014
54 Seiten, Note: 1,7
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
B. Investmentaktiengesellschaft
I. Vom Investmentgesetz zum Kapitalanlagegesetzbuch
1. Die Investmentaktiengesellschaft im Investmentgesetz
2. Kapitalanlagegesetzbuch
II. Rechtsgrundlagen der Investmentaktiengesellschaft
1. Rechtsform und Gründung
2. Aktionärsgruppen
3. Organe der Investmentaktiengesellschaft
4. Teilgesellschaftsvermögen
III. Typen der Investmentaktiengesellschaft
a. Investmentaktiengesellschaft mit fixem und variablem Kapital
b. Interne und externe Verwaltung
c. Publikum- und Spezial-Investmentaktiengesellschaft
IV. Anlageinstrumente und Anlagegrenzen
1. Publikumsinvestmentvermögen
2. Spezial-AIF
V. Kontrolle der Investmentaktiengesellschaft durch die BaFin
1. Zulassung
2. Laufende Beaufsichtigung
VI. Kosten der Implementierung
VII. Besteuerung im Inland
C. Fonds d’investissement spécialisés
I. Überblick des Luxemburger Investmentrechts
1. Fondsregime
2. Fondsvehikel
II. Grundlagen der Luxemburger SICAV-SIF
1. Rechtsform und Gründung
2. Aktionäre
3. Organe
a. Monistisches System
b. Dualistisches System
4. Teilfonds
III. Typen der SICAV-SIF S.A.
IV. Anlageinstrumente und Anlagegrenzen
V. Kontrolle des Spezialfonds durch die CSSF
1. Zulassung
2. Laufende Beaufsichtigung
VI. Kosten der Implementierung
VII. Besteuerung in Luxemburg
D. Vergleich beider Investmentformen
I. Aufsichtsrechtlicher Vergleich
II. Auswirkungen des neuen Investmentsteuergesetzes
E. Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht, inwieweit die deutsche Investmentaktiengesellschaft im Vergleich zur luxemburgischen SICAV-SIF S.A. die Bedürfnisse vermögender Familien bei der Strukturierung ihres Vermögens erfüllen kann, wobei der Schwerpunkt auf aufsichtsrechtlichen Aspekten sowie den steuerlichen Auswirkungen liegt.
3. Organe der Investmentaktiengesellschaft
Da auf die Investmentaktiengesellschaft grundsätzlich die allgemeinen aktienrechtlichen Bestimmungen Anwendung finden, gelten auch grundsätzlich die Vorschriften über die Organe einer Aktiengesellschaft. Im Folgenden sollen nur die Besonderheiten des KAGB beleuchtet werden. Diese sind in den §§ 119 bzw. 147 KAGB geregelt und sind für die Investmentaktiengesellschaft m.v.K. und m.f.K. deckungsgleich. Da es hinsichtlich der Hauptversammlung keine Unterschiede zum Aktiengesetz gibt, wird nur auf den Vorstand und Aufsichtsrat eingegangen.
Der Vorstand ist das Leitungsorgan der Investmentaktiengesellschaft und hat als solcher die Geschäftsführung der Gesellschaft unter seiner Verantwortung. Er ist weder gegenüber dem Aufsichtsrat noch einem Dritten, wie zum Beispiel dem Großaktionär, weisungsgebunden. Er muss zwingend von mindestens zwei Personen repräsentiert werden, wobei im Falle größerer oder komplexerer Investmentaktiengesellschaften die BaFin auch eine höhere Mindestanzahl von Vorstandsmitgliedern bestimmen kann.
B. Investmentaktiengesellschaft: Dieses Kapitel erläutert die rechtliche Entwicklung der Investmentaktiengesellschaft in Deutschland vom Investmentgesetz bis zum KAGB sowie deren aufsichtsrechtliche Anforderungen.
C. Fonds d’investissement spécialisés: Das Kapitel bietet einen Überblick über das luxemburgische Investmentrecht mit Fokus auf die SICAV-SIF S.A., deren Rechtsgrundlagen, Organe und regulatorische Überwachung.
D. Vergleich beider Investmentformen: Hier werden die beiden Gesellschaftsformen anhand aufsichtsrechtlicher Kriterien und der Auswirkungen des neuen Investmentsteuergesetzes direkt gegenübergestellt.
E. Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung bewertet die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Investmentaktiengesellschaft gegenüber dem etablierten luxemburgischen Pendant und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Investmentaktiengesellschaft, SICAV-SIF, KAGB, Spezialfonds, Familienvermögen, Vermögensstrukturierung, Investmentsteuergesetz, BaFin, CSSF, Aufsichtsrecht, Private Equity, Fondsprivileg, Umbrella-Struktur, Kapitalanlage, Investmentvehikel
Die Masterarbeit befasst sich mit der Strukturierung großer Familienvermögen und vergleicht dazu zwei Investmentvehikel: die deutsche Investmentaktiengesellschaft und den luxemburgischen Spezialfonds (SICAV-SIF S.A.).
Die Untersuchung konzentriert sich auf aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen, Gründungsanforderungen, Kostenstrukturen sowie die steuerliche Behandlung beider Investmentformen vor dem Hintergrund aktueller Gesetzesänderungen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welches der beiden Vehikel die Bedürfnisse vermögender Familien aus Deutschland besser abbilden kann, insbesondere unter Berücksichtigung neuer Regularien wie dem KAGB.
Die Arbeit nutzt eine rechtswissenschaftliche Analyse, basierend auf Gesetzesquellen, Literatur, aktuellen Reformen sowie einer vergleichenden Gegenüberstellung der praktischen Anwendung.
Der Hauptteil analysiert detailliert die gesetzlichen Grundlagen, die Typologie, die Kontrolle durch Finanzaufsichtsbehörden (BaFin/CSSF) sowie die Kosten und Besteuerung der Investmentaktiengesellschaft und der SICAV-SIF.
Wichtige Begriffe sind Investmentaktiengesellschaft, SICAV-SIF, Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), Spezialfonds, Familienvermögen, Aufsichtsrecht und Investmentsteuergesetz.
In Deutschland hängt die Erlaubnispflicht von der Ausgestaltung (z.B. intern vs. extern verwaltet) ab, während in Luxemburg grundsätzlich eine Genehmigung durch die CSSF für Spezialfonds erforderlich ist.
Die Strukturierung des Familienvermögens spielt eine zentrale Rolle, da durch die Rechtsform der Investmentaktiengesellschaft (z.B. mittels Stimmrechtsbegrenzung bei Unternehmens- und Anlageaktien) steuerliche Optimierungen und eine gezielte Vermögensnachfolge umgesetzt werden können.
Durch die Anpassung an das KAGB und die geänderte Qualifizierung von ausländischen Fonds kann ein Verlust des Fondsprivilegs drohen, was Anleger dazu zwingt, Anlagerichtlinien und Dokumente anzupassen, um weiterhin steuerlich vorteilhaft als Investmentfonds behandelt zu werden.
Ein wesentliches Hindernis sind die bestehenden Akzeptanzprobleme im Vergleich zur seit Jahren etablierten und prozessual eingespielten Form der luxemburgischen SICAV-SIF.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

