Bachelorarbeit, 2009
61 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme im Vergleich der Sicherheitsäquivalentmethode und der Risikoanalyse. Ziel ist es, die beiden Methoden hinsichtlich ihrer theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendung zu analysieren und zu bewerten. Dabei werden die Stärken und Schwächen der jeweiligen Verfahren im Detail beleuchtet.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Gegenstand der Untersuchung einführt und die Forschungsfrage formuliert. Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen der Discounted Cash Flow-Verfahren erläutert. Kapitel 3 widmet sich dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) als Grundlage für die Risikoanalyse. Kapitel 4 behandelt das Konzept der Risikoaversion, das für die Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme von großer Bedeutung ist. Kapitel 5 und 6 stellen die Sicherheitsäquivalentmethode und die Risikoanalyse im Detail vor. In Kapitel 7 erfolgt ein umfassender Vergleich der beiden Methoden, sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht. Kapitel 8 bietet eine abschließende Beurteilung der beiden Bewertungsverfahren. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Resultate und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
Die Arbeit behandelt die zentralen Themen der Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme, insbesondere die Sicherheitsäquivalentmethode und die Risikoanalyse. Weitere wichtige Schlüsselwörter sind Discounted Cash Flow-Verfahren, Capital Asset Pricing Model, Risikoaversion, Bewertungsziffern, Modellrechnungen und vergleichende Analyse.
Es ist ein Verfahren zur Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme, bei dem unsichere Zahlungen in einen sicheren Betrag (das Sicherheitsäquivalent) umgerechnet werden, der dem Entscheider denselben Nutzen stiftet.
Während die Sicherheitsäquivalentmethode auf Nutzenfunktionen basiert, nutzt die Risikoanalyse oft statistische Verteilungen und Kennzahlen (wie beim CAPM), um das Risiko in den Diskontierungssatz einzubeziehen.
WACC steht für Weighted Average Cost of Capital. Es ist ein Bruttoverfahren der Unternehmensbewertung (DCF), bei dem die Cashflows mit den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten diskontiert werden.
Die Risikoaversion bestimmt, wie stark ein Anleger einen Risikoabschlag vornimmt. Es wird zwischen konstanter absoluter und konstanter relativer Risikoaversion unterschieden.
Ein numerisches Verfahren, um durch eine Vielzahl von Zufallsexperimenten die Wahrscheinlichkeitsverteilung von Zielgrößen (wie Projektwerten) bei unsicheren Eingangsvariablen zu ermitteln.
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