Diplomarbeit, 2001
81 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Telearbeit
2.1 Was ist Telearbeit?
2.2 Der Unterschied zwischen Telearbeit und Telekooperation
2.3 Ursprung und Entwicklung der Telearbeit
2.4 Welche Aufgaben sind für die Telearbeit geeignet?
2.5 Arten von Telearbeit
2.5.1 Teleheimarbeit
2.5.2 Alternierende Telearbeit
2.5.3 Center-Site-Telearbeit
2.5.4 Mobile Telearbeit
2.5.5 On-Site-Telearbeit
2.6 Vor- und Nachteile der Telearbeit
2.6.1 Die Vor- und Nachteile der Telearbeit für Unternehmen
2.6.2 Die Vor- und Nachteile der Telearbeit für Mitarbeiter
2.6.3 Das Interesse und die Erwartungen der Öffentlichkeit
3 Rahmenbedingungen für die Telearbeit
3.1 Technische Bedingungen
3.1.1 Hardware
3.1.2 Software
3.1.3 Übertragungstechnologie
3.1.4 Schutzmaßnahmen
3.2 Rechtliche Bedingungen
3.2.1 Arbeitssicherheit
3.2.2 Arbeitsvertrag
3.2.3 Arbeitszeit
3.2.4 Datenschutz und Informationssicherheit
3.2.5 Unfallversicherung
3.2.6 Haftplichtversicherung
3.2.7 Kosten für Kommunikation, Arbeitsmittel und Arbeitsfläche
4 Mitarbeiterführung
4.1 Führungsstile
4.1.1 Aufgabenorientierte Führung
4.1.2 Mitarbeiterorientierte Führung
4.2 Motivation und Bedürfnisse
4.3 Information und Kommunikation
4.3.1 Information
4.3.2 Kommunikation
4.4 Aufgaben und Abläufe
4.4.1 Arbeitszuordnung
4.4.2 Arbeitsinhalt
4.4.3 Arbeitszeit
4.4.4 Arbeitsraum
5. Kosten und Nutzen der Telearbeit
6. Fallbeispiele
6.1 Förderederei Flensburg
6.2 IBM München
6.3 Übersetzungsbüro Denker Flensburg
6.4 Kosmos Verlag Stuttgart
7 Die Zukunft der Telearbeit
8 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen der Mitarbeiterführung im Kontext der Telearbeit, analysiert die technischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen und bewertet die Wirtschaftlichkeit dieser Arbeitsform unter Einbeziehung monetärer und nicht-monetärer Faktoren.
3.1.2 Software
Die Tätigkeit des Telearbeiters bestimmt die Ausgestaltung des Telearbeitsplatzes. Die notwendigen Programme eines Arbeitsplatzes können in die drei Kategorien Basissoftware oder Betriebssystem(e), Anwendungssoftware, Software, die für die Tätigkeit notwendig ist, bzw. die Ausführung der Tätigkeit unterstützt (z.B. Exel, Word) und Kommunikationssoftware, Software, die zur Unterstützung der Telekommunikation notwendig ist, unterteilt werden. Für die typischen Büroaufgaben bieten mehrere Hersteller umfassende Anwender-Softwarepakete an.
Bei der Kommunikationssoftware ist darauf zu achten, dass der Einsatz von E-Mail und Fax im Unternehmen und am Telearbeitsplatz möglich ist. Es ist ratsam, dass am Telearbeitsplatz die gleiche Anwendungssoftware benutzt wird, wie am Büroarbeitsplatz. Dadurch werden Umstellungsprobleme für die Telearbeiter und technische Inkompatibilitäten vermieden. Bei der Auswahl der Software sollte die Anwenderfreundlichkeit über der Funktionsvielfalt stehen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Telearbeit als gesellschaftlichen Umbruchsprozess und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach geeigneten Führungsstilen und der Wirtschaftlichkeit.
2 Telearbeit: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Telearbeit, grenzt ihn von der Telekooperation ab und erläutert verschiedene Arbeitsformen sowie deren Vor- und Nachteile aus Sicht von Unternehmen und Mitarbeitern.
3 Rahmenbedingungen für die Telearbeit: Hier werden die essenziellen technischen Voraussetzungen wie Hardware und Datensicherheit sowie rechtliche Aspekte, darunter Arbeitssicherheit und Vertragsgestaltung, detailliert aufgeführt.
4 Mitarbeiterführung: Das Kapitel diskutiert die notwendige Abkehr von autoritären Führungsstilen hin zu kooperativen Konzepten wie "Management by Objectives", um Telearbeiter effektiv zu führen und deren Motivation zu erhalten.
5. Kosten und Nutzen der Telearbeit: Hier wird die Wirtschaftlichkeit der Telearbeit analysiert, wobei betont wird, dass rein kostenanalytische Betrachtungen zu kurz greifen und qualitative Faktoren zwingend in die Bewertung einfließen müssen.
6. Fallbeispiele: Anhand konkreter Unternehmensbeispiele (Reederei, IBM, Übersetzungsbüro, Verlag) wird der praktische Einsatz von Telearbeit und die damit verbundenen Herausforderungen illustriert.
7 Die Zukunft der Telearbeit: Dieses Kapitel gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung, wobei das Potenzial für Telearbeit vor dem Hintergrund technologischer Fortschritte und sich ändernder Organisationsstrukturen gewürdigt wird.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bekräftigt, dass Telearbeit bei korrekter Umsetzung durch einen mitarbeiterorientierten Führungsstil ein enormes Zukunftspotenzial besitzt.
Telearbeit, Mitarbeiterführung, Wirtschaftlichkeit, Arbeitsorganisation, Telekooperation, Personalmanagement, Informationsmanagement, Datenschutz, Arbeitsrecht, Motivation, Arbeitseffizienz, Führungsstil, Management by Objectives, Teleheimarbeit, Infrastruktur
Die Arbeit untersucht die organisatorischen, technischen und wirtschaftlichen Aspekte der Telearbeit mit einem besonderen Fokus auf die notwendigen Anpassungen der Mitarbeiterführung.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Telearbeitsformen, die notwendige IT-Ausstattung, rechtliche Rahmenbedingungen (Arbeitsrecht/Datenschutz) sowie Führungs- und Motivationskonzepte.
Das Ziel besteht darin, darzulegen, welcher Führungsstil für die Telearbeit geeignet ist und wie eine aussagekräftige Kosten/Nutzen-Analyse unter Berücksichtigung qualitativer Faktoren durchgeführt werden kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse, die theoretische Herleitung von Führungskonzepten sowie eine empirische Untersuchung durch Fallbeispiele in verschiedenen Unternehmen.
Im Hauptteil werden neben den technischen Voraussetzungen und rechtlichen Bedingungen insbesondere moderne Führungsmethoden, Motivationsmodelle sowie das "Mehr-Ebenen-Modell" zur Wirtschaftlichkeitsrechnung erörtert.
Die wichtigsten Begriffe sind Telearbeit, Mitarbeiterführung, Wirtschaftlichkeit, Arbeitsorganisation, Telekooperation und Datenschutz.
Weil neben rein monetären Faktoren wie Hardwarekosten auch qualitative Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit, Flexibilität und Imagegewinn eine Rolle spielen, die sich nur schwer in Geldwerten beziffern lassen.
Der kooperative Führungsstil ist essenziell, da die räumliche Trennung eine klassische Anwesenheitskontrolle unmöglich macht und stattdessen Vertrauen, Eigenverantwortung und Zielvereinbarungen (Management by Objectives) in den Mittelpunkt rücken müssen.
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