Masterarbeit, 2012
119 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
2. Der Ansatz einer kindzentrierten Psychomotorik
2.1 Hinführende Begriffsbeschreibung
2.2 Humanistisches Menschenbild in der Psychomotorik
2.3 Definition des Kindzentrierten Ansatzes
2.4 Das Selbstkonzept in der Psychomotorik
2.5 Ausgewählte methodisch-didaktische Überlegungen
2.6 Das Spiel in der Psychomotorik
2.7 Inhalte
2.7.1 Materialerfahrung
2.7.2 Körpererfahrung
2.7.3 Sozialerfahrung
3. Pferdegestützte Pädagogik - Bodenarbeit
3.1 Mensch-Tier-Beziehung
3.2 Das Ausdrucksverhalten und spezifische Merkmale von Pferden
3.3 Kommunikation zwischen Mensch und Pferd
3.4 Wirkungsbereiche der Pferde
3.4.1 Die Wirkfaktoren des Pferdes
3.4.2 Forschungsstand zu den Wirkeffekten Tiergestützter Pädagogik
3.5 Wichtige Bausteine der Bodenarbeit
3.5.1 Beobachten und Wahrnehmen
3.5.2 Handlungen am Pferd
3.5.3 Führen
3.5.4 Treiben
3.5.5 Bewegen einzelner Körperteile des Pferdes
3.5.6 Gemeinsames Bewegen, Bewegung mit dem Pferd
4. Psychomotorische Bodenarbeit – ein Konzept
4.1 Konkretisierung
4.2 Ziele und Inhalte
4.3 Grundhaltung und Intention
4.4 Zielgruppen
4.5 Stundenaufbau
4.6 Die Rollen der Gruppenmitglieder
4.7 Methodenformen
4.8 Äußere organisatorische Bedingungen
5. Eigenes Projekt: Psychomotorische Bodenarbeit
5.1 Forschungsfrage
5.2 Projektbeschreibung
5.3 Rahmenbedingungen
5.3.1 Die Kinder
5.3.2 Organisatorische Bedingungen
5.4 Methodisches Vorgehen
5.4.1 Datenerhebung
5.4.2 Datendokumentation
5.4.3 Datenanalyse
5.5 Interpretation – deskriptive Darstellung der Ergebnisse
5.5.1 Materialerfahrung
5.5.2 Körpererfahrung
5.5.3 Sozialerfahrung
5.5.4 Rolle des Pädagogen
6. Fazit: Bodenarbeit als Methode der Psychomotorik?
6.1 Schluss
6.2 Ausblick
Diese Master-Arbeit untersucht das Potenzial der pferdegestützten Bodenarbeit als ergänzende Methode zur Förderung psychomotorischer Kompetenzen bei Grundschulkindern, um insbesondere deren Selbstwirksamkeit und soziale Interaktionsfähigkeit zu stärken.
Die Rolle des Pädagogen
Es gibt Verhaltensmerkmale, die die Rolle des Pädagogen definieren, um das Kind kindzentriert berücksichtigen und fördern zu können. Dabei spielt die Wahrnehmung des Gesamtkonzeptes „Kind“ die entscheidende Rolle. Zimmer (2010, S.165) orientiert sich dabei an der klientenzentrierten Spieltherapie von Schmidtchen (1991) und hat sie für die psychomotorischen Fördermaßnahmen verändert:
Der Pädagoge sollte die Gruppe sehr aufmerksam beobachten und dabei die Gefühle der Kinder wahrnehmen, um schnell auf Äußerungen oder Verhaltensweisen reagieren zu können. Dabei sollte vorurteilsfrei die aktuelle Gegebenheit betrachtet werden, ohne sich von vorangegangenen Situationen beeinflussen zu lassen.
Der Pädagoge sollte Ruhe und Zuversicht ausstrahlen. Besonders in kritischen Situationen sollte er kontrolliert und respektvoll handeln, Angriffe nicht persönlich werten und Grenzüberschreitungen geduldig und konsequent unterbinden.
Der Pädagoge muss die Persönlichkeit des Kindes respektieren und die von ihm gewünschte Distanz beachten. Das Kind bestimmt Tempo und Umfang seiner Beteiligung.
Der Pädagoge sollte sich bei Aktivitäten möglichst von den Impulsen der Kinder leiten lassen. Dabei sollten die notwendigen Vorstrukturierungen als Angebot verstanden werden können, die die Kinder annehmen oder ablehnen dürfen.
Der Pädagoge sollte das Gelingen einer Bewegungsaufgabe oder die selbst gefundene Lösung eines Problems eines Kindes verbalisieren, um ihm auch kleinste Fortschritte bewusst zu machen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik kindlicher Bewegungsarmut ein und stellt die Grundidee vor, das Pferd als Medium zur Förderung psychomotorischer Kompetenzen einzusetzen.
2. Der Ansatz einer kindzentrierten Psychomotorik: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Psychomotorik nach Kiphard und Zimmer erläutert, wobei insbesondere die ganzheitliche Förderung des Kindes und die Bedeutung des Selbstkonzepts im Vordergrund stehen.
3. Pferdegestützte Pädagogik - Bodenarbeit: Dieses Kapitel widmet sich der Mensch-Tier-Beziehung, den Ausdrucksformen des Pferdes und den speziellen Wirkfaktoren, die das Pferd für die pädagogische Arbeit qualifizieren.
4. Psychomotorische Bodenarbeit – ein Konzept: Das Kapitel konkretisiert ein pädagogisches Konzept für die Arbeit mit dem Pferd, welches Ziele, Zielgruppen, organisatorische Rahmenbedingungen und methodische Vorgehensweisen umfasst.
5. Eigenes Projekt: Psychomotorische Bodenarbeit: Hier wird das durchgeführte Pilotprojekt detailliert beschrieben, einschließlich Forschungsfrage, Projektbeschreibung, methodischem Vorgehen und der Interpretation der beobachteten Ergebnisse.
6. Fazit: Bodenarbeit als Methode der Psychomotorik?: Das Fazit fasst die Wirksamkeit der Bodenarbeit zusammen, reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf notwendige weiterführende Forschungen.
Psychomotorik, Bodenarbeit, Pferd, Kindzentrierter Ansatz, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Mensch-Tier-Beziehung, Soziale Kompetenz, Wahrnehmung, Bewegungsförderung, Pädagogik, Qualitative Forschung, Entwicklungsförderung, Kommunikation, Grundschulalter.
Die Arbeit untersucht, ob und wie die Bodenarbeit mit dem Pferd als psychomotorische Fördermethode bei Grundschulkindern eingesetzt werden kann.
Zentrale Felder sind die psychomotorische Theorie, die Besonderheiten der Mensch-Tier-Interaktion sowie die praktische Konzeption und Evaluierung von Bewegungsstunden mit Pferden.
Die Forschungsfrage lautet: „Eignet sich Bodenarbeit als Methode zur Förderung psychomotorischer Kompetenzen?“
Es wurde ein qualitatives, deskriptives Forschungsdesign gewählt, das auf Videoaufzeichnungen und einem eigens entwickelten Beobachtungsbogen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Psychomotorik und Tiergestützten Pädagogik sowie die Vorstellung eines konkreten Förderkonzepts und dessen praktischer Erprobung.
Psychomotorik, Bodenarbeit, Pferd, Selbstkonzept, Soziale Kompetenz und kindzentrierter Ansatz.
Die Selbstwirksamkeit ist ein Kernziel des kindzentrierten Ansatzes, da Kinder durch die eigenständige Bewältigung von Herausforderungen mit dem Pferd ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken.
Der Pädagoge agiert als sensibler Beobachter und Begleiter, der sich von den Impulsen der Kinder leiten lässt und Lernräume schafft, anstatt direktiv einzugreifen.
Die Autorin weist darauf hin, dass das Pferd als „unberechenbares“ Lebewesen hohe Anforderungen an die Sicherheit stellt und ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz sowie Sorgfalt bei der Planung erfordert.
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