Bachelorarbeit, 2012
56 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problembeschreibung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen Prozessmanagement
2.1 Funktions- versus Prozessorientierung
2.2 Definition Prozess
2.3 Klassifikation und Wertschöpfungskette
3 Business Process Reengineering
3.1 Grundlagen
3.2 Merkmale neugestalteter Unternehmensprozesse
3.3 Neugestaltung der Organisationsstruktur
3.4 Innovation statt Automatisierung
4 Workflow Management Systeme
4.1 Definition Workflow
4.2 Rolle für Business Process Reengineering
5 Vorgehensmodell
6 Unternehmen und Rahmenbedingungen
7 Anwendung des Vorgehensmodells
7.1 Identifizieren und Priorisieren
7.2 Verstehen
7.3 Neugestalten
7.4 Implementieren
8 Schlussbetrachtung
8.1 Resümee
8.2 Anpassungen des Vorgehensmodells
8.3 Ausblick
Die Arbeit befasst sich mit der Prozessoptimierung durch Business Process Reengineering (BPR) und Workflow-Management-Systeme (WFMS). Das primäre Ziel ist die Entwicklung einer einheitlichen Vorgehensweise zur radikalen Prozessneugestaltung sowie deren praktische Umsetzung in der XAL GmbH, um die Kommunikation zwischen Vertrieb und Produktionsplanung effizienter zu gestalten und die IT zu entlasten.
Die Prozessschritte werden in eine natürliche Reihenfolge gebracht
Anstelle einer künstlich auferlegten Prozessstruktur soll diese durch eine effizientere und effektivere Struktur ersetzt werden. Es kann sein, dass eine Aufgabe 2, welche von Mitarbeiter 2 ausgeführt wird, nicht unbedingt von einer Aufgabe 1 abhängt, welche durch Mitarbeiter 1 ausgeführt wird. In der alten Struktur wartet jedoch Mitarbeiter 2, dass Mitarbeiter 1 mit seiner Aufgabe fertig ist. In der neuen Struktur werden die beiden Aufgaben parallel durchgeführt. Die konkrete Frage bei jedem Prozessschritt ist dabei „Was muß auf einen bestimmten Schritt folgen?“.
Die Prozesse können immer nur so gut sein, wie die Struktur, die ihnen zugrunde liegt. Vor allem bei vielen Doppelarbeiten kann das zu großen Verzögerungen und unnötigen Kosten führen. Im Produktentwicklungsprozess wird bei einer Parallelisierung von Simultaneous Engineering gesprochen.
1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der Prozessineffizienz, die Zielsetzung der BPR- und WFMS-Integration sowie den Aufbau der Arbeit vor.
2 Grundlagen Prozessmanagement: Erläutert die theoretischen Grundlagen, insbesondere den Unterschied zwischen Funktions- und Prozessorientierung sowie die Definition von Prozessen.
3 Business Process Reengineering: Detaillierte Betrachtung der radikalen Optimierungsmethode BPR, ihrer Grundsätze und der Auswirkungen auf die Organisationsstruktur.
4 Workflow Management Systeme: Definiert Workflows und deren Rolle als technische Unterstützung für durch BPR optimierte Prozesse.
5 Vorgehensmodell: Erarbeitet eine strukturierte Vorgehensweise, bestehend aus Identifikation, Verständnis, Neugestaltung und Implementierung.
6 Unternehmen und Rahmenbedingungen: Analysiert die aktuelle Situation in der XAL GmbH und die Notwendigkeit zur Prozessoptimierung in der Produktionsplanung.
7 Anwendung des Vorgehensmodells: Praktische Durchführung der vier Phasen des Vorgehensmodells zur Optimierung der Auftragsanfragen in der XAL GmbH.
8 Schlussbetrachtung: Zieht ein Resümee über das Praxisprojekt, reflektiert die Erfahrungen und gibt einen Ausblick auf künftige Prozessoptimierungen.
Business Process Reengineering, BPR, Workflow-Management-Systeme, WFMS, Prozessmanagement, Prozessoptimierung, XAL GmbH, Prozessneugestaltung, Organisationsstruktur, Produktionsplanung, Fallbeispiel, Prozessorientierung, IT-Unterstützung, Wertschöpfungskette, Effizienzsteigerung
Die Arbeit thematisiert die Prozessoptimierung eines Unternehmens durch die Kombination der radikalen Reengineering-Methodik BPR mit der technischen Unterstützung durch Workflow-Management-Systeme.
Die Schwerpunkte liegen auf Prozessmanagement, Business Process Reengineering (BPR), der Einführung von Workflow-Management-Systemen (WFMS) und der angewandten Prozessanalyse in einem produzierenden Unternehmen.
Das Ziel ist die Erarbeitung und Erprobung einer einheitlichen Vorgehensweise, um Geschäftsprozesse durch BPR radikal neu zu gestalten und diese anschließend effizient durch IT-Systeme (WFMS) zu unterstützen.
Es wird eine fallstudienbasierte Vorgehensweise angewandt, die theoretische Grundlagen des Prozessmanagements und BPR mit einem praktischen Anwendungsbeispiel (XAL GmbH) sowie begleitenden Workshops und Analysen verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über BPR und WFMS, einen methodischen Teil zur Erstellung eines Vorgehensmodells sowie einen Praxisteil, in dem dieses Modell in der XAL GmbH angewendet wird.
Zu den zentralen Begriffen gehören BPR, Workflow-Management-Systeme, Prozessmanagement, Prozessneugestaltung, Produktionsplanung und Prozessoptimierung.
Obwohl keine akute Unternehmenskrise vorlag, stand die Abteilung für Produktionsplanung unter erheblichem Druck; BPR ermöglichte hier radikale, neue Lösungswege, die über eine bloße Automatisierung hinausgingen.
Durch die aktive Teilnahme am Workshop und die stufenweise Prototypen-Entwicklung wurde eine hohe Akzeptanz für das neue System geschaffen, was die Fehleranfälligkeit reduzierte und die Arbeitsprozesse spürbar vereinfachte.
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