Bachelorarbeit, 2015
58 Seiten, Note: 2,1
Die vorliegende Bachelor-Thesis befasst sich mit der kritischen Würdigung der Total Loss Absorbing Capacity (TLAC) im Vergleich zu den Eigenkapitalvorschriften von Basel III. Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der Bankenregulierung, stellt die TLAC-Vorschriften vor und untersucht ihre Auswirkungen auf Banken, Kunden und die Volkswirtschaft.
Das erste Kapitel der Arbeit führt in die Problemstellung ein und erläutert die Zielsetzung der Untersuchung. Das zweite Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der Bankenregulierung, beginnend mit den ersten Vorschriften unter dem Glass-Steagall-Act, über die Entstehung des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht bis hin zur Einführung der Eigenkapitalvorschriften von Basel I bis Basel III. Das dritte Kapitel widmet sich der detaillierten Darstellung der neuen Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften, einschließlich des neuen Rahmenwerks Basel III und der Idee der Total Loss Absorbing Capacity. Im vierten Kapitel werden die TLAC-Vorschriften kritisch gewürdigt und ihre Auswirkungen auf Banken, Kunden und die Volkswirtschaft untersucht.
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Bankenregulierung, Eigenkapitalvorschriften, Basel III, Total Loss Absorbing Capacity (TLAC), Finanzstabilität, Systemrelevante Banken, Auswirkungen auf Banken, Kunden und die Volkswirtschaft. Die Arbeit analysiert die neuen Eigenkapitalvorschriften und beleuchtet ihre Auswirkungen auf die Finanzbranche und die Wirtschaft.
TLAC ist ein Standard für global systemrelevante Banken, der sicherstellen soll, dass diese im Krisenfall über genügend Eigenkapital und haftendes Fremdkapital verfügen, um Verluste selbst zu tragen.
Ziel ist es, das „Too Big to Fail“-Problem zu lösen, damit Bankenrettungen nicht mehr auf Kosten der Steuerzahler (Bail-out) erfolgen müssen.
Während Basel III allgemeine Mindestkapitalanforderungen für alle Banken festlegt, stellt TLAC eine zusätzliche Verschärfung speziell für die 30 größten, global systemrelevanten Institute (G-SIBs) dar.
Die Lehman-Krise 2008 zeigte, dass das Eigenkapital der Banken nicht ausreichte, um eine Abwicklung ohne Marktgefährdung zu tragen, was zur Entwicklung von TLAC führte.
Die Arbeit analysiert, wie höhere Kapitalanforderungen die Stabilität erhöhen, aber auch die Kreditkosten für Privat- und Firmenkunden beeinflussen können.
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