Diplomarbeit, 1993
96 Seiten, Note: 1
Die Diplomarbeit untersucht die ökologische Angepasstheit und kulturelle Akzeptanz von Projektmaßnahmen zur Umstellung von traditionellem Wanderfeldbau auf dauerhafte Landwirtschaft in einem Akha-Dorf in Nordthailand. Sie analysiert die Interaktion zwischen traditionellen Landnutzungsformen und modernen Entwicklungsprojekten und stellt die Frage nach der Nachhaltigkeit und kulturellen Akzeptanz solcher Projekte.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Diplomarbeit vor und erläutert das Ziel der Untersuchung. Sie beschreibt den Aufbau der Arbeit und das Inhaltsverzeichnis. Kapitel 2 widmet sich dem methodischen Vorgehen, wobei die Bedeutung der Wahrnehmung im kulturellen Kontext, die Fallstudie, das Quellenstudium und die teilnehmende Beobachtung sowie die Befragung von Projektbeteiligten hervorgehoben werden. In Kapitel 3 wird die Theorie der Entwicklungsarbeit beleuchtet, insbesondere in Bezug auf nachhaltige Landnutzung, selbstbestimmte Entwicklung von Technologie und interkulturelle Kommunikation. Kapitel 4 gibt einen allgemeinen Hintergrund über traditionelle Landnutzungssysteme, den Wanderfeldbau, den Gemeindewald und den Bewässerungsfeldbau sowie die Situation in Nordthailand, den Drogenhandel im »Goldenen Dreieck<<, die geopolitische Situation nach 1940 und die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen. Kapitel 5 fokussiert auf die Kultur und Wirtschaftsweise der Akha, ihre Herkunft und Geschichte, ihre kulturellen Besonderheiten, ihre traditionelle Landnutzung und die aktuellen Probleme, mit denen sie konfrontiert sind.
Wanderfeldbau, nachhaltige Landnutzung, Entwicklungsprojekte, kulturelle Akzeptanz, interkulturelle Kommunikation, Akha, Nordthailand, traditionelle Landnutzungssysteme, Projektmaßnahmen, ökologische Angepasstheit.
Die Akha sind eine ethnische Minderheit (Bergvolk), die traditionell vom Wanderfeldbau lebt und eine reiche, eigenständige Kultur besitzt.
Regierungsstellen und NGOs sehen darin eine Ursache für Entwaldung und Bodenerosion, weshalb sie versuchen, dauerhafte Landnutzungsformen einzuführen.
Es bedeutet, dass neue Technologien oder Methoden nur dann erfolgreich sind, wenn sie mit dem Weltbild und den sozialen Strukturen der lokalen Bevölkerung (z. B. der Akha) vereinbar sind.
Ein Ansatz, bei dem die betroffene Bevölkerung aktiv in die Planung und Umsetzung von Projekten einbezogen wird, statt nur passive Empfänger von Technik zu sein.
Die HADF ist eine NGO, die die Bergvölker bei der Umstellung ihrer Landwirtschaft unterstützt und dabei versucht, traditionelles Wissen zu integrieren.
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