Bachelorarbeit, 2015
104 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Der Film GIRL WITH A PEARL EARRING
2.I Erläuterung zum Film
2.II Filminhalt
3. Das Spannungsfeld zwischen Konvergenz und Divergenz der beiden Medien Film und Gemälde
3.I Ausgangspunkt
3.II Gestaltung und Gehalt
3.III Synthetisierende (Film-)Bilder
3.IV Licht und Farbe
3.IV.I Exkurs: Bildkonstruktion durch Licht
3.V Bewegung und Raum
3.VI Effekt und Bedeutung für den Zuschauer
3.VII Kadrierung, Off und Oberfläche
3.VIII Komposition und Analyse
3.IX Abschließende Betrachtungen
4. Analyse des Films GIRL WITH A PEARL EARRING in Hinblick auf eine Analogie zu Jan Vermeers Bilderwelt
4.I Die Eröffnungssequenz
4.II Tische, Zier und Dekor
4.III Sog und Barriere
4.IV Spuren der Hingebung
4.V Aufmerksames Auge
4.VI Das Modell mit dem Perlenohrring
4.VII Das Licht
4.VIII Blau
4.IX Vorhänge
4.X Gemälde auf zweiter Ebene
4.XI Theater und Zuschauer
4.XII Der Wendepunkt
4.XIII Die Klammern
4.IV Ein direkter Vergleich
5. Fazit
Diese Arbeit untersucht die ästhetische Parallelität zwischen dem Film "Girl with a Pearl Earring" (2003) und dem Gesamtwerk des holländischen Malers Jan Vermeer van Delft, um zu ergründen, wie filmische Mittel genutzt werden, um malerische Qualitäten zu evozieren und eine inhaltliche Analogie zu schaffen.
4.I Die Eröffnungssequenz
Die Eröffnungssequenz (0.00'12'' – 0.01'19'') des Filmes erinnert den Betrachter sofort an die Intimität, die man in Jan Vermeers Bildern findet. Die erste Einstellung zeigt in einer Detailaufnahme, wie Hände mit einem Messer eine Zwiebel schälen. Genau wie die Schichten einer Zwiebel, entblößt sich langsam immer weiter die Situation: In einer einfachen Stube steht eine junge Frau am Tisch und schneidet langsam und behutsam Gemüse. Jedes Gemüse bekommt seinen eigenen Platz auf den Tisch und seine eigene Kameraeinstellung.
Der Zuschauer hört das Rascheln der Zwiebelhaut, wie das Messer durch den Rotkohl, die Kartoffeln, die Möhren, die Rote Beete, den Spitzkohl fährt und auf das Holzbrett trifft. Die Geräusche sind mit einer ruhigen Musik untermalt. Die Kamera entblößt dem Zuschauer die Frau erst allmählich, wechselt zwischen ihr und dem Gemüse. Die Kamera schleicht sich an, schaut erst auf ihre Hände, zeigt sie dann aus dem Korridor, aber zunächst durch den Türrahmen abgeschnitten, rückt langsam immer näher an sie heran, bis sie sie schließlich in einer Totalen aufnimmt. Der stille Beobachter schaut sehr nah (in Großaufnahme) von ihren Händen, über ihren Oberkörper hoch zu ihrem Gesicht, welches gesenkt und konzentriert ist.
1. Einleitung: Diese Arbeit vergleicht die ästhetische Gestaltung von Peter Webbers Film "Girl with a Pearl Earring" mit dem Œuvre Jan Vermeers.
2. Der Film GIRL WITH A PEARL EARRING: Es werden die filmographischen Daten sowie die fiktive Entstehungsgeschichte des Films beleuchtet.
3. Das Spannungsfeld zwischen Konvergenz und Divergenz der beiden Medien Film und Gemälde: Dieses Kapitel analysiert theoretische Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den statischen und den bewegten Bildern.
4. Analyse des Films GIRL WITH A PEARL EARRING in Hinblick auf eine Analogie zu Jan Vermeers Bilderwelt: Hier werden konkrete Sequenzen des Films mit den gestalterischen Motiven Vermeers verglichen.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass der Film erfolgreich die malerische Ästhetik Vermeers durch zeitgenössische Filmtechniken adaptiert.
Jan Vermeer, Film, Girl with a Pearl Earring, Ästhetik, Bildanalyse, Licht, Farbe, Raum, Komposition, Malerei, Kamera, Inszenierung, Filmtheorie, Genremalerei, Analogie.
Die Arbeit vergleicht die visuelle und ästhetische Gestaltung des Films "Girl with a Pearl Earring" mit den Gemälden von Jan Vermeer van Delft.
Im Zentrum stehen die Medienvergleiche zwischen Malerei und Film, insbesondere die Nutzung von Licht, Komposition und die Darstellung von Intimität.
Das Ziel ist es, Ähnlichkeiten und Unterschiede in der ästhetischen Modulation beider Medien herauszuarbeiten und zu prüfen, wie filmische Mittel eine Analogie zur malerischen Welt Vermeers erzeugen.
Die Arbeit nutzt die Bildanalyse aus den Bildwissenschaften sowie eine formale, filmtechnische Analyse, ergänzt um die Methode des Einstellungsprotokolls.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung zum Spannungsfeld von Film und Gemälde sowie eine detaillierte Analyse der Filmszenen im Hinblick auf Vermeer'sche Bildmerkmale.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Jan Vermeer, Malerei, Film, Licht und Farbe, Bildkomposition, Analogie und visuelle Ästhetik.
Sie dient als narrative Brücke, um Griet und Vermeer einander näherzubringen und optische Gesetze sowie deren künstlerische Umsetzung zu erklären.
Sie etabliert die Intimität und das visuelle Vokabular (Lichtführung, Komposition), die im Rest des Films genutzt werden, um die Analogie zu Vermeers Malerei aufzubauen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

