Diplomarbeit, 2013
124 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit untersucht die Bühnenadaption von Spielfilmen, indem sie die Beziehung zwischen Film und Theater am Beispiel der Adaption von Andrej Tarkovskis Film "Das Opfer" durch Philipp Hauß analysiert. Die Arbeit zielt darauf ab, die medialen Besonderheiten beider Kunstformen sowie die Herausforderungen und Möglichkeiten der Übersetzung von Film auf die Theaterbühne zu erforschen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Bühnenadaption von Spielfilmen ein und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext der Theater- und Filmgeschichte. Sie stellt die Arbeit von Philipp Hauß als Beispiel für diese Praxis vor und verdeutlicht den Forschungsbedarf in diesem Bereich.
Kapitel 2 untersucht die medialen Eigenheiten von Theater und Film. Es analysiert die spezifischen Eigenschaften beider Kunstformen und die damit verbundenen Möglichkeiten und Grenzen. Dieses Kapitel behandelt auch die "Kinofizierung" des Theaters sowie die "Hypermedialität" des Theaters, die sich durch die Integration neuer Technologien entwickelt hat.
Kapitel 3 widmet sich der Analyse von Bühnenadaptionen von Spielfilmen. Es diskutiert die Herausforderungen der Übersetzung von Filminhalten und -formen in das Theater, wobei es den Fokus auf die Aspekte der Präsenz von Formen, die medialen Differenziale, die Übersetzung von Inhalt, Form und Medium sowie die Reflexion des Medialen legt.
Kapitel 4 befasst sich mit der Adaption von "Das Opfer" von Andrej Tarkovskij. Dieses Kapitel analysiert die Inhalte, die Form und das Medium des Films im Vergleich zu seiner Bühnenadaption.
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Bühnenadaption, Spielfilm, Theater, Film, Intermedialität, Medialität, Form, Inhalt, Medium, "Das Opfer", Andrej Tarkovskij, Philipp Hauß.
Es handelt sich um die Übertragung eines Stoffes, der ursprünglich für das Kino konzipiert wurde, auf die Theaterbühne, wobei mediale Differenzen überwunden werden müssen.
Dieser Begriff beschreibt Theaterinszenierungen, die Techniken und Wahrnehmungsweisen des Films (z.B. Schnitte, Projektionen) in ihr Konzept integrieren.
Die Herausforderung liegt darin, die spezifische filmische Zeitlichkeit, Bildsprache und Atmosphäre Tarkovskijs mit den Mitteln der Live-Präsenz im Theater zu übersetzen.
Film basiert auf Reproduzierbarkeit und Montage, während Theater durch die Einmaligkeit der Aufführung und die physische Präsenz der Darsteller im selben Raum wie das Publikum geprägt ist.
Er hilft dabei, nicht nur den Inhalt zu vergleichen, sondern auch zu beschreiben, wie Sprach- und Zeichensysteme von einem Medium in das andere übertragen werden.
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