Diplomarbeit, 2012
136 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen
1.3 Methodik und Vorgehensweise
2 GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
2.1 Determinantenmodell
2.2 Sektorenübergreifendes Gesundheitspolitikmodell – (HiAP)
2.3 Entwicklungen des Begriffes Gesundheit in der GBE
3 DER GESUNDHEITSBERICHT IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM (ÖSTERREICH, DEUTSCHLAND) IM VERGLEICH ZUM PUBLIC HEALTH BERICHT IM SKANDINAVISCHEN RAUM (SCHWEDEN)
3.1 (Rahmen-) Gesundheitsziele und Public Health
3.2 Gesundheitsbericht und Public Health Bericht
3.2.1 Gesundheitsziele und Gesundheitsbericht in Österreich
3.2.2 Gesundheitsziele und Gesundheitsbericht in Deutschland
3.2.3 Gesundheitsziele und Public Health Bericht in Schweden
4 ECKPUNKTE EINES PUBLIC HEALTH BERICHTES
4.1 Salutogenetisches Gesundheitsverständnis
4.2 Indikatorengestützte Gesundheitsziele
4.3 Zusammenarbeit von Politik und Wissenschaft
4.4 Gesetzliche Rahmenbedingungen
4.5 Ressourcen und Kapazitäten
5 EMPIRISCHE ERHEBUNG ZUM PROZESS VON DER GESUNDHEITSBERICHTERSTATTUNG ZUM PUBLIC HEALTH BERICHT
5.1 Darstellung der Methodik
5.1.1 Leitfadeninterview mit Experten
5.1.2 Auswahl der Gesprächsteilnehmer
5.1.3 Durchführung der Interviews
5.1.4 Analyse der Interviews
5.2 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
5.2.1 Erfolgsfaktoren für einen Public Health Bericht in Österreich
5.2.2 Hindernisse für einen Public Health Bericht in Österreich
5.2.3 Gesetzliche Verankerung von Gesundheitszielen
5.2.4 Ansprüche an geeignete Indikatoren
5.2.5 Intersektorale Zusammenarbeit für Gesundheit
5.2.6 Strategien zur Erreichung eines Public Health Berichtes
6 SCHLUSSFOLGERUNGEN ZUR INTEGRATION VON GESUNDHEITSZIELEN IN DIE GESUNDHEITSBERICHTERSTATTUNG
6.1 Zusammenfassung
6.2 Beantwortung der Forschungsfragen
6.3 Diskussion und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Erfolgsfaktoren und Strategien – aber auch Hindernisse – für die Integration von Gesundheitszielen in die Gesundheitsberichterstattung zu analysieren. Dabei soll aufgezeigt werden, welche Herausforderungen sich für Österreich ergeben, um durch politikfeldübergreifende Maßnahmen den Gesundheitszustand der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.
1.1 Problemstellung
Für die Bevölkerung in Europa ist die Versorgung mit medizinischen Hilfestellungen durch die öffentliche Hand nahezu zu einem Grundrecht geworden (Offermanns, 2011, S. 5).
Immer knapper werdende finanzielle Mittel für die Gesundheitsversorgung, aber auch anspruchsvollere und besser informierte Patienten, der Technologiefortschritt in der Medizin und die demographische Entwicklung mit der damit verbundenen steigenden Zahl der chronisch Kranken, aber auch eine längere Dauer der Erkrankungen (Ollenschläger, Kirchner & Kirchner, 2005, S. 118) stellen eine Herausforderung für die Gesundheitssystemgestalter dar, dieses Grundrecht zu erhalten.
Eine gerechte Ressourcenallokation der zur Verfügung stehenden Mittel im Gesundheitswesen unter Berücksichtigung der Patientenbedarfe und -bedürfnisse, die Erhaltung oder Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung und somit Vermeidung von Krankheit und Krankheitskosten sind Aufgaben der Politik, welche sich heute und in Zukunft stellen.
Gesundheitsziele werden als ein geeignetes Steuerungsinstrument gesehen, um die Effektivität und Effizienz der Gesundheitsversorgung zu steigern (Offermanns, 2011, S. 68), um mit beschränkten Ressourcen sorgsam umzugehen, aber um auch eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung zu erreichen. Bereits 1977 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem Konzept „Gesundheit für alle bis zum Jahr 2000“ Gesundheitsziele erarbeitet, die auch als Vorlage für ihre 38 europäischen Mitgliedstaaten dienten, welche regelmäßig weiterentwickelt wurden, um auch eine Gesundheitsberichterstattung (GBE) für die WHO zu ermöglichen (Sambale, 2005, S. 26).
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problemstellung, Zielsetzung und Methodik der Masterarbeit.
2 GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Erläuterung zentraler Konzepte wie Determinantenmodell, HiAP und des Gesundheitsbegriffs in der GBE.
3 DER GESUNDHEITSBERICHT IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM (ÖSTERREICH, DEUTSCHLAND) IM VERGLEICH ZUM PUBLIC HEALTH BERICHT IM SKANDINAVISCHEN RAUM (SCHWEDEN): Vergleichende Analyse der Ansätze zur Gesundheitsberichterstattung und Implementierung von Gesundheitszielen in den drei Ländern.
4 ECKPUNKTE EINES PUBLIC HEALTH BERICHTES: Identifikation zentraler Voraussetzungen wie salutogenetisches Verständnis und intersektorale Zusammenarbeit für Public Health Berichte.
5 EMPIRISCHE ERHEBUNG ZUM PROZESS VON DER GESUNDHEITSBERICHTERSTATTUNG ZUM PUBLIC HEALTH BERICHT: Darstellung der qualitativen Expertenbefragung und Interpretation der gewonnenen Ergebnisse.
6 SCHLUSSFOLGERUNGEN ZUR INTEGRATION VON GESUNDHEITSZIELEN IN DIE GESUNDHEITSBERICHTERSTATTUNG: Zusammenfassung der Ergebnisse, Beantwortung der Forschungsfragen sowie Diskussion und Ausblick.
Gesundheitsberichterstattung, Public Health Bericht, Gesundheitsziele, Implementation, Österreich, Deutschland, Schweden, Determinantenmodell, Gesundheitsförderung, Salutogenese, Gesundheitspolitik, HiAP, Prävention.
Die Arbeit untersucht den Wandel der Gesundheitsberichterstattung hin zu einem Public Health Bericht durch die Integration von Gesundheitszielen und analysiert hierfür notwendige Erfolgsfaktoren.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Gesundheitszielen, das Determinantenmodell, der Health in All Policies (HiAP) Ansatz sowie die praktische Umsetzung in Österreich, Deutschland und Schweden.
Das Ziel ist die Identifikation von Erfolgsfaktoren und Strategien zur Integration von Gesundheitszielen in die GBE, um eine effektive Steuerung zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit zu ermöglichen.
Es wurde ein zweistufiger Ansatz gewählt: eine umfassende Literaturrecherche bildet die theoretische Basis, gefolgt von einer qualitativen empirischen Studie mittels leitfadengestützter Experteninterviews.
Der Hauptteil beinhaltet den Ländervergleich, die Identifikation von Eckpunkten für Public Health Berichte sowie die empirische Analyse der Situation in Österreich durch Expertenbefragungen.
Wichtige Begriffe sind Gesundheitsberichterstattung (GBE), Gesundheitsziele, Implementation, Determinanten von Gesundheit sowie der Public Health Action Cycle.
Während Schweden bereits über ein gesetzlich verankertes Public Health System und eine langjährige Tradition verfügt, befindet sich Österreich noch in einer Phase der (Rahmen-)Gesundheitszielentwicklung, wobei der politische Wille für eine verpflichtende nationale Strategie als kritisch erachtet wird.
Die Politik ist essenziell für die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen und die Ressourcenbereitstellung, benötigt jedoch eine evidenzbasierte Aufbereitung der Daten durch die Wissenschaft, um Handlungsfelder zu erkennen.
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