Masterarbeit, 2014
77 Seiten
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Persönliche Motivation
1.3. Forschungsfrage
1.4. Ziel der Arbeit
1.5. Methodik
1.5.1. Vorgangsweise
1.5.2. Untersuchungszeitraum und -ort
1.5.3. Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1. Historische Entwicklung der Altenbetreuung
2.2. Demografische Entwicklung
2.3. Angebot zur Betreuung und Pflege alter Menschen in Oberösterreich heute, deren Entwicklung, Auslastung und Finanzierung
2.4. Die „Best Agers“
3. Interviews
3.1. Auswahl und Beschreibung der Interviewpartnerinnen
3.2. Verlauf der Interviews
3.3. Auswertung der Interviews in Bezug auf die Forschungsfragen
3.4. Die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst
4. Ergebnisse im Einzelnen: Wünsche, Pläne, Taten
4.1. Die selbstverwaltete HG
4.1.1. Begriffsdefinition und Beschreibung
4.1.2. Ergebnisse aus der Literatur
4.1.3. Ergebnisse zum Thema „Hausgemeinschaft“ aus den Interviews
4.1.4. Erfolgsfaktoren für eine selbstverwaltete HG abgeleitet aus den Interviews im Vergleich zur Literatur – Forschungsfrage 3
4.2. Die Netzwerkbildung zur Gründung einer selbstverwalteten HG – Theorie und Beispiele
4.2.1. Theoretischer Zugang zur Bildung eines Netzwerkes
4.2.2. Erfolgsfaktoren eines Netzwerkes
4.2.3. Verantwortung und Aufgabe des Netzwerkes
4.2.4. Phasen eines Netzwerkes
4.3. Reaktionen der Träger von Einrichtungen auf den Bedarf der Best Agers
4.3.1. Inwieweit benötigen/ wünschen Best Agers Angebote öffentlicher oder privater Träger, und wie sollen diese aussehen?
4.3.2. Anpassung an den Bedarf aus Sicht des strategischen Managements
4.3.3. Die Konzeptanpassung als Möglichkeit, bestehende Einrichtungen den Anforderungen der Best Agers anzupassen
4.4. SWOT-Analyse der wichtigsten Ergebnisse
4.5. Lösungsansätze und Best Practice-Beispiele
5. Ergebnisse und Diskussion
5.1. Zusammenfassung
5.2. Schlussfolgerungen
5.3. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wohn- und Lebensbedingungen der „Best Agers“ (45- bis 70-Jährige) in Oberösterreich und analysiert deren Wunsch nach selbstbestimmten Wohnformen im Alter. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Einstellung gegenüber traditionellen Altenheimen sowie die Bereitschaft und Voraussetzungen zur Initiierung selbstverwalteter Hausgemeinschaften.
1.1. Problemstellung
Wenn man sich das bestehende Angebot für Seniorinnen in Österreich, die nicht mehr im Stande sind, ihr Leben aus eigener Kraft alleine zu meistern, ansieht, so findet man in erster Linie Alten- und Pflegeheime, die, so modern, fortschrittlich und bewohnerorientiert sie auch sein mögen, nicht wirklich das bieten, was wir, die Generation 45+ oder die „Best Agers“, uns für ein selbstbestimmtes Altern vorstellen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung, die persönliche Motivation und die Forschungsfragen ein, welche die Grundlage der Untersuchung bilden.
2. Grundlagen: Hier werden die historische Entwicklung der Altenbetreuung, demografische Trends in Österreich sowie die aktuelle Angebotsstruktur in Oberösterreich analysiert.
3. Interviews: In diesem Kapitel wird die methodische Vorgehensweise bei den qualitativen Interviews erläutert und die Ergebnisse der Befragungen zu den Forschungsfragen dargestellt.
4. Ergebnisse im Einzelnen: Wünsche, Pläne, Taten: Das Kapitel widmet sich detailliert dem Konzept der selbstverwalteten Hausgemeinschaft und beleuchtet Erfolgsfaktoren sowie notwendige Anpassungen durch Träger von Senioreneinrichtungen.
5. Ergebnisse und Diskussion: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse synthetisiert, Schlussfolgerungen für die Praxis gezogen und ein Resümee zur zukünftigen Wohn- und Lebensplanung gezogen.
Best Agers, Wohnen im Alter, Hausgemeinschaft, selbstverwaltetes Wohnen, Altenheim, Pflegekonzept, Netzwerkbildung, stationäre Betreuung, demografische Entwicklung, Lebensqualität, soziale Netzwerke, Altenbetreuung, Wohnform, Generation 45+, strategisches Management
Die Master-Thesis befasst sich mit den Wohn- und Lebensbedürfnissen der Generation der 45- bis 70-Jährigen, den sogenannten „Best Agers“, im Kontext des Älterwerdens in Oberösterreich.
Die Arbeit behandelt die Diskrepanz zwischen traditionellen Altenpflegeangeboten und den Wünschen der Zielgruppe sowie Möglichkeiten zur Realisierung selbstverwalteter Wohnprojekte.
Das Ziel ist zu analysieren, ob für Best Agers eine selbstverwaltete Hausgemeinschaft eine attraktive Alternative darstellt und welche Anforderungen sie an Träger von Senioreneinrichtungen stellen.
Es wurden sieben qualitative Interviews mit Best Agers geführt, ergänzt durch eine Literaturanalyse zu Wohnkonzepten und strategischem Management in der Altenpflege.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Altenbetreuung, die Auswertung der Befragungen sowie die Diskussion von Erfolgsfaktoren für alternative Wohnformen und deren Übertragbarkeit auf bestehende Strukturen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Best Agers, selbstverwaltetes Wohnen, Hausgemeinschaft, Altenbetreuung und Lebensqualität.
Die Befragten lehnen klassische Altenheime weitgehend ab, da sie diese nicht mit einem selbstbestimmten und würdevollen Leben im Alter assoziieren.
Soziale Beziehungen, besonders der Kontakt zu Freunden und ein selbstbestimmtes soziales Umfeld, werden als das wichtigste Kriterium für die Wohnwahl im Alter genannt.
Die Architektur, der Standort, die Auswahl der Mitbewohner und ein unterstützendes soziales Netzwerk oder die Begleitung durch Experten sind als wesentliche Faktoren identifiziert worden.
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