Masterarbeit, 2014
79 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Geschäftsfeldentwicklung
2.1.1 Phasen der GFE
2.1.2 Unternehmensstrategie
2.1.2.1 SWOT-Analyse
2.1.2.2 Portfolio-Analyse
2.1.2.3 Analyse nach Produktlebenszyklus
2.1.2.4 Marktanalyse
2.1.2.5 Konkurrenzanalyse
2.1.2.6 Ansoff Matrix
2.1.2.7 Blue Ocean – Strategie
2.1.3 Umsetzung der GFE
2.1.4 Ziele der GFE
2.2 Innovationsmanagement
2.2.1 Generierung und Verwertung von Ideen
2.2.2 Open Innovation
2.2.2.1 Definition Innovation
2.2.2.2 Klassifizierung
2.2.2.3 Closed vs. Open Innovation
2.2.2.4 Chancen und Risiken von OI
2.2.2.5 Methoden der OI
2.3 Wissensmanagement
2.3.1 Wissenspyramide
2.3.2 Explizites und implizites Wissen
2.3.3 Wissensspirale
2.3.4 Bausteine des Wissensmanagements
2.3.5 Methoden des Wissensmanagements
2.4 Change-Management
2.4.1 Ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugen
2.4.2 Eine Führungskoalition aufbauen
2.4.3 Vision und Strategie entwickeln
2.4.4 Die Vision des Wandels kommunizieren
2.4.5 Mitarbeiter auf breiter Basis befähigen
2.4.6 Schnelle Erfolge erzielen
2.4.7 Erfolge konsolidieren und weitere Veränderungen einleiten
2.4.8 Neue Ansätze in der Kultur verankern
2.4.9 Management versus Leadership
3 UMFELD
3.1 Konzernressourcen
3.2 Mitbewerber bzw. Partner
3.3 Kundenpotential
3.4 Lieferanten und Hersteller
4 UMSETZUNG
4.1 Marktanalyse
4.1.1 Methode
4.1.2 Ergebnisse und deren Interpretation
4.2 Konkurrenzanalyse
4.2.1 Canvas Strategy
4.2.2 Create a new value curve
4.2.3 Canvas Strategy NEU
4.3 Personaleinsatz
4.3.1 Eigene Ressourcen
4.3.2 Einbindung der Mitbewerber
4.4 Wirtschaftlichkeit
4.5 Zusammenfassung
5 FAZIT UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht das Potenzial einer Geschäftsfeldentwicklung für die Energie AG OÖ – Tech. Services GmbH im Bereich der Elektroinstallation, um dem Unternehmen neue Umsatzmöglichkeiten zu erschließen und bestehende Personalressourcen effizient auszulasten. Dabei steht die strategische Integration dieses neuen Dienstleistungsfeldes in die bestehende Unternehmensstruktur unter Einbeziehung von Kooperationspartnern im Mittelpunkt.
2.1.1 Phasen der GFE
Die Einteilung einer GFE in Phasen ermöglicht, diese zu strukturieren und somit einen besseren Überblick zu erhalten. Natürlich verschränken sich die einzelnen Phasen ineinander und sind voneinander abhängig.
Phase 1: Unternehmen entdecken Motive für eine GFE. Sogenannte Treiber wie Preisdruck, Internationalisierung oder eine Veränderung des Unternehmensprofils zwingen sie zu einer GFE. Ein erstes Gefühl für die notwendige GFE entsteht. Man macht sich erste, unstrukturierte Gedanken um eine mögliche GFE, und erreichbare Ziele lassen sich erahnen.
Phase 2: Mit Kreativitätsmethoden (z.B. Design Thinking) und Marktanalysen werden Ideen entwickelt. Diese werden analysiert (gefiltert) und die ungeeigneten verworfen. Nur die erfolgversprechendsten werden verfolgt.
Phase 3: In dieser Phase werden Fragen wie, welche Mitarbeiter des Unternehmens werden miteinbezogen, wie viele Ressourcen stehen zur Verfügung, wie viel Risiko wird in Kauf genommen, geklärt.
Phase 4: Strategische und operative Allianzen müssen zur Erreichung des vorab bestimmten Ziels eingegangen werden. Auch Lieferanten und Absatzwege müssen bestimmt werden.
Phase 5: Die GFE wird umgesetzt und beobachtet. Gegebenenfalls wird das Marketing angepasst.
Phase 6: Die Kennzahlen (siehe Punkt 2.1.4) werden ermittelt und bewertet. Sollte es notwendig sein, werden frühere Phasen angepasst.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Geschäftsfeldentwicklung aufgrund der Marktliberalisierung und definiert das Ziel, Personalressourcen durch ein neues Leistungsangebot effizienter auszulasten.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieser Teil liefert das theoretische Fundament zu Geschäftsfeldentwicklung, Innovationsmanagement, Wissensmanagement und Change-Management als notwendige Methoden für den geplanten Transformationsprozess.
3 UMFELD: Hier werden die vorhandenen Konzernressourcen sowie die Marktstruktur, inklusive Konkurrenten und Kundenpotenzialen, im Kontext der geplanten Innovation analysiert.
4 UMSETZUNG: Dieses Kapitel beschreibt die praktische Implementierung unter Verwendung des Stage-Gate-Modells sowie die Ergebnisse einer deskriptiven Studie zur Marktanalyse und Konkurrenzanalyse.
5 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Relevanz der Innovation für die Energie AG OÖ zusammen und gibt einen Ausblick auf potenzielle zukünftige Rollen als Generalunternehmer.
Geschäftsfeldentwicklung, Elektroinstallation, Energie AG Oberösterreich, Innovation, Wissensmanagement, Change-Management, Marktpotenzial, Blue-Ocean-Strategie, Kundennutzen, Stage-Gate-Modell, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie, Personalauslastung, Marktanalyse, Konkurrenzanalyse
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung einer Geschäftsfelderweiterung für die Tech. Services GmbH der Energie AG Oberösterreich im Bereich der Elektroinstallation, um auf wirtschaftliche Veränderungen des Marktes zu reagieren.
Zentral sind die strategische Geschäftsfeldentwicklung, das Innovationsmanagement, das betriebliche Wissensmanagement sowie das Change-Management für einen nachhaltigen organisatorischen Wandel.
Das Hauptziel ist die Untersuchung, wie das Unternehmen seine vorhandenen Mitarbeiterressourcen durch neue Tätigkeitsfelder in der Elektroinstallation auslasten kann, während gleichzeitig die Kundenbindung gestärkt wird.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen, deskriptiven Studie, die auf quantitativer Methodik basiert (Umfrage unter Mitarbeitern).
Der Hauptteil analysiert theoretische Frameworks wie die Ansoff-Matrix und das Stage-Gate-Modell und wendet diese auf die konkrete Marktsituation und das interne Umfeld der Energie AG OÖ an.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Geschäftsfeldentwicklung, Innovation, Wissensmanagement, Elektroinstallation und Change-Management.
Die Einbindung kleinerer Anbieter dient der Nutzung von Synergieeffekten und entlastet das Unternehmen bei der Angebotserstellung und Logistik, statt den Wettbewerb zu verdrängen.
Da Mitarbeiter laut Studie dazu neigen, an bekannten Strukturen festzuhalten, ist ein kompetentes Change-Management essenziell, um Widerstände abzubauen und die notwendige Akzeptanz für neue Prozesse zu schaffen.
Sie beschreibt den Ansatz, sich durch eine differenzierte Leistungsqualität – etwa durch eine lückenlose Planung und Dokumentation – von der bestehenden Konkurrenz abzuheben und einen unumstrittenen Marktbereich zu besetzen.
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