Bachelorarbeit, 2015
46 Seiten, Note: 1,3
1. Introduction
2. Origins: The Vampire in Folklore and Literature
3. The Shape of Vampires – From the Evil Monster to the Beautiful Hero
4. Vampires, Sexuality, and Gender
5. Vampires and Religion
6. Conclusion
Diese Bachelorarbeit untersucht die evolutionäre Entwicklung des Vampirmotivs in der englischen Literatur vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Dabei wird analysiert, wie sich der Vampir von einer bösartigen, monströsen Figur hin zu einem attraktiven, menschlichen Helden gewandelt hat und welche sozialen, kulturellen und religiösen Metaphern dieser Prozess widerspiegelt.
3. The Shape of Vampires – From the Evil Monster to the Beautiful Hero
In 1819 John Polidori’s The Vampyre was published. It was the first work including vampires in English prose, and with the creation of his vampire Lord Ruthven Polidori led the foundation for many of his successors (Leatherdale 48–49). Ruthven shares some features with his folkloric predecessors, mainly his undeadness and the need to drink human blood to sustain his existence. Especially the brutal attack on Ianthe which “apparently is a crime of simple hunger” draws from folklore (Senf, The Vampire 34). Ruthven’s connection with his folkloric precursors gets a special emphasis when Aubrey recognizes that Ianthe’s explanation of the traditional appearance of vampires is a “pretty accurate description of Lord Ruthven” (Polidori 42). Nevertheless Ruthven is a much more unique and interesting character than his coarsely described predecessors (Senf, The Vampire 34). This is a result of the new characteristics given to him by Polidori. One new and important feature is that he is an aristocrat. This status enables him to live within society, pass undetected among his victims, and to travel wherever he wants to go. Additionally he is the first vampire who can be rejuvenated after he has apparently been killed, and who exerts psychic vampirism on his victims. So does Aubrey hear his voice and feel his presence, although he cannot see Ruthven (Polidori 55-56, 61, 68). Such elements were borrowed by many other authors of vampire fiction, as Bram Stoker (Guiley 375). It is remarkable that the bloodsucking and supernatural aspects play a minor role in the tale. Instead Polidori puts the focus on the vampire’s seductive abilities and the resulting corruption of people.
1. Introduction: Diese Einleitung skizziert das moderne Vampirbild und definiert das Forschungsziel, die Evolution des Vampirs als literarische Metapher historischer und sozialer Umstände zu untersuchen.
2. Origins: The Vampire in Folklore and Literature: Dieses Kapitel beleuchtet die osteuropäischen folkloristischen Wurzeln des Vampirs und dessen ersten Einzug in die Literatur als Reaktion auf zeitgenössische Epidemien und wissenschaftliche Diskurse.
3. The Shape of Vampires – From the Evil Monster to the Beautiful Hero: Hier wird der Wandel der äußeren Erscheinung und des Verhaltens des Vampirs von Polidoris Lord Ruthven bis hin zum menschlichen Helden in der modernen Literatur analysiert.
4. Vampires, Sexuality, and Gender: Dieser Abschnitt untersucht, wie Vampirgeschichten traditionelle Geschlechterrollen und sexuelle Normen spiegeln, unterwandern oder festigen, insbesondere mit Blick auf die Figur der „New Woman“ und moderne Identitätsdiskurse.
5. Vampires and Religion: Dieses Kapitel analysiert das Vampirmotiv im Kontext abnehmender christlicher Autorität und zeigt den Wandel von der Figur als Antichrist hin zu einem ambivalenten, metaphysisch suchenden Wesen auf.
6. Conclusion: Die Schlussbetrachtung fasst die Entwicklung des Vampirs zusammen und bestätigt, dass die Humanisierung der Figur als Spiegelbild für die Sehnsüchte und Ängste der jeweiligen Zeit dient.
Vampir, Englische Literatur, Folklore, Dracula, Lord Ruthven, Anne Rice, Twilight, Humanisierung, Metapher, Sexualität, Religion, Geschlechterrollen, Identität, Sozialkritik, Transformation.
Die Arbeit analysiert die literarische Entwicklung des Vampirs vom 19. Jahrhundert bis heute und betrachtet dabei den Wandel von einer monströsen Figur zu einem attraktiven, menschlichen Helden.
Die Schwerpunkte liegen auf der Metaphorik des Vampirs in Bezug auf historische Epochen, soziale Identität, Sexualität, Gender-Konstruktionen sowie den Einfluss von Religion auf die jeweilige Darstellung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Vampirmotiv auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert und warum es durch die Anpassung an diese Umstände seine Popularität über Jahrhunderte hinweg behalten konnte.
Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse unter Einbeziehung kulturtheoretischer Konzepte, um die Entwicklung der Vampir-Figuren in den ausgewählten Romanen vergleichend zu interpretieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der figürlichen Entwicklung, die Rolle von Sexualität und Gender sowie die Bedeutung religiöser Aspekte im Wandel der Vampir-Narrative.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Humanisierung, Metaphorik, soziale Ängste, Transgression, Identitätsstiftung und der Wandel der Vampir-Rolle von der Randfigur zum Identifikationsmodell.
Im Gegensatz zu den bedrohlichen Vampiren wie Dracula ist der Vampir bei Meyer "humanisiert", folgt sozialen Normen und fungiert als ideales Rollenmodell, statt das gesellschaftliche Ordnungssystem zu stören.
Die Arbeit argumentiert, dass die Serie traditionelle Werte wie eheliche Enthaltsamkeit idealisiert und die Cullens durch ihre Konformität zu sozialen Regeln statt durch Rebellion definieren lässt, was einen Kontrast zur früheren, eher subversiven Darstellung des Vampirs bildet.
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