Bachelorarbeit, 2015
67 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Krebs
2.1 Was ist Krebs?
2.2 Warum entsteht Krebs und welche Arten sind am stärksten verbreitet in Deutschland?
3 Adjuvante Therapie in der Onkologie
3.1 Nebenwirkungen
3.2 Chemotherapie und deren Nebenwirkungen
3.3 Strahlentherapie
3.4 Hormontherapie/Immuntherapie
3.5 Operative Therapie
4 Therapieformen von Bewegung und Sport in der Onkologie
4.1 Bewegungstherapie
4.1.1 Koordinationstraining
4.1.2 Krafttraining
4.1.3 Ausdauertraining
4.2 Entspannungsübungen
5 Ziele von Sport und Bewegung bei Tumorpatienten
5.1 Definierte Ziele anhand einer Sportgruppe
5.2 Bisherige Ergebnisse
5.2.1 BEST-Studie
5.2.2 Andere Studienergebnisse
5.2.2.1 Auswirkungen der Bewegung auf Lebensqualität, Depression, Körperbild, Angst bei Brustkrebspatienten
5.2.2.2 Auswirkungen Bewegung auf Lebensqualität während/nach Brustkrebsbehandlung
5.2.2.3 Bewegungstherapie bei Brustkrebspatienten
6 Methode der Untersuchung
6.1 Untersuchungsdesign
6.2 Messinstrumente
6.2.1 EORTC QLQ-C30
6.2.2 Bewegungstagebuch
6.3 Bestimmung der Variablen
6.4 Stichprobe
6.5 Untersuchungsdurchführung
6.5.1 Themenfindung
6.5.2 Befragung der Patienten
6.6 Statistische Verfahren/ Datenanalyse
7 Ergebnisse
7.1 Stichprobenbeschreibung
7.2 Definition sportliche Person
7.3 Ergebnisse zu den einzelnen Fragestellungen und Hypothesen
8 Diskussion
8.1 Stärken und Schwächen der Untersuchung
8.1.1 Paper-Pencil-Verfahren vs. Onlinebefragung
8.1.2 Stichprobengröße
8.1.3 Fehlende Informationen bei der Datenerhebung
8.1.4 Auswertungsproblem
8.2 Analyse der Stichprobe
8.3 Analyse der Messinstrumente
8.3.1 Diskussion EORTC QLQ-C30
8.3.2 Diskussion Bewegungstagebuch
8.4 Diskussion der Ergebnisse
8.4.1 Tatsächliche Sportleistung und subjektive Einschätzung dazu
8.4.2 Lebensqualität
8.4.3 Körperliche Funktion
8.4.4 Symptomskalen
8.4.5 Beantwortung der Themenfrage
8.5 Fazit für die Praxis
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und dem körperlichen Befinden bei Tumorpatienten, um zu klären, ob Sport einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität und die Linderung therapiebedingter Nebenwirkungen hat.
8.1.1 Paper-Pencil-Verfahren vs. Onlinebefragung
Im Gegensatz zu einer Onlinebefragung hat der Proband bei einem Paper-Pencil-Verfahren die Möglichkeit Fragen bezüglich des Fragebogens oder Verbesserungsvorschläge bei der Versuchsleitergruppe anzubringen. Grundsätzlich stellt sich die Frage bei welchem der beiden Verfahren die höhere Wahrscheinlichkeit gegeben ist, die festgelegte Zielgruppe zu erhalten? Da die gewünschte Stichprobe auf Tumorpatienten abzielt, wird eine höhere Erreichbarkeit durch ein persönliches Gespräch und einem Paper-Pencil-Verfahren vermutet. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem höheren Alter, deshalb kann nicht von einem IT-Wissen ausgegangen werden. Somit könnten der Studie durch eine Onlinebefragung viele Probanden verwehrt bleiben.
Hingegen hat die Onlinebefragung den Vorteil, dass die Teilnahme durch die Anonymität völlig freiwillig stattfindet. Die Teilnahme an einem Paper-Pencil-Verfahren kann auch aufgrund sozialer Erwünschtheit geschehen und somit werden die Fragebögen eventuell nicht zuverlässig und sorgfältig ausgefüllt. Um einer Verfälschung der Testergebnisse durch den Effekt der sozialen Erwünschtheit vorzubeugen, ist die Anonymität der Testperson als eine weitere Maßnahme unumgänglich. Sie ist eine Grundvoraussetzung, auf die sich jeder Proband verlassen können muss, da die jeweiligen Items einen sehr intimen Einblick in die Privatsphäre eines jeden Betroffenen erlauben. Die volle Gewährleistung der Anonymität steigert zudem die Bereitschaft zur Teilnahme an der Untersuchung.
Trotz der positiven Aspekte eines Onlinefragebogens sind sich die Versuchsleiter über den Vorteil der Paper-Pencil-Wahl in dieser Studie einig. Eine tägliche Aufzeichnung des Bewegungstagebuches mittels Computer wäre sehr viel aufwendiger als das unkomplizierte handschriftliche Ausfüllen, da vielen Probanden kein Computern zur Verfügung stand. Außerdem ziehen sich die Betroffenen häufig aus Erschöpfung aus der Gesellschaft zurück und leiden unter dem Verlust der sozialen Beziehungen. Durch das persönliche Gespräch können sie mit einer nicht emotional involvierten Person über ihre Bedenken und Ängste sprechen. Diese soziale Interaktion schätzen die Tumorerkrankten sehr und dies steigert die Motivation bei der Mithilfe dieser Studie.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland ist und untersucht, wie Bewegung die Lebensqualität von Patienten trotz der Diagnose verbessern kann.
2. Krebs: Hier wird definiert, was Krebs im medizinischen Sinne ist, wie er durch fehlerhafte Gene entsteht und welche Krebsarten in Deutschland am weitesten verbreitet sind.
3 Adjuvante Therapie in der Onkologie: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen medizinischen Therapieformen bei Krebs wie Chemotherapie, Strahlentherapie und operative Ansätze sowie deren spezifische Nebenwirkungen.
4 Therapieformen von Bewegung und Sport in der Onkologie: Hier werden verschiedene Ansätze wie Koordinationstraining, Kraft- und Ausdauertraining sowie Entspannungsübungen als unterstützende Therapiemöglichkeiten vorgestellt.
5 Ziele von Sport und Bewegung bei Tumorpatienten: Dieses Kapitel diskutiert die physischen und psychosozialen Ziele sportlicher Aktivität und stellt wichtige bisherige Forschungsergebnisse, wie die BEST-Studie, vor.
6 Methode der Untersuchung: Hier wird das Untersuchungsdesign der vorliegenden Studie, die Auswahl der Messinstrumente (EORTC QLQ-C30, Bewegungstagebuch) und die Durchführung der Befragung detailliert beschrieben.
7 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der gesammelten Daten und stellt die deskriptiven Ergebnisse sowie die Hypothesenprüfung dar.
8 Diskussion: Der abschließende Teil analysiert Stärken und Schwächen der Untersuchung, diskutiert die Ergebnisse im Kontext aktueller Forschung und gibt ein Fazit für die therapeutische Praxis.
Tumorpatienten, Bewegungstherapie, Onkologie, Lebensqualität, Fatigue, EORTC QLQ-C30, körperliches Befinden, Krebstherapie, Sportmedizin, Adjuvante Therapie, Körperliche Funktion, Feldstudie, Symptomskalen, Psychosoziale Krankheitsverarbeitung, Datenerhebung.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und dem körperlichen Befinden bei Patienten mit einer Tumorerkrankung.
Die zentralen Themen sind Onkologie, Bewegungstherapie, die Linderung therapiebedingter Nebenwirkungen sowie die Lebensqualität von Krebspatienten.
Das primäre Ziel ist es, wissenschaftlich zu prüfen, ob regelmäßige körperliche Aktivität positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Bewältigung von Krebserkrankungen hat.
Es handelt sich um eine quantitative Feldstudie mit einem Zusammenhangsdesign, bei der Daten mittels Fragebögen und Bewegungstagebüchern erhoben und statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen zu Krebs und adjuvanten Therapien, verschiedenen Bewegungs- und Sporttherapien sowie der Durchführung und den Ergebnissen der eigenen empirischen Studie.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Tumorpatienten, Bewegungstherapie, Lebensqualität, Fatigue und EORTC QLQ-C30 beschreiben.
Die subjektive Einschätzung ist zentral, da sie mit der objektiv geleisteten Bewegungsdauer korreliert wird, um Diskrepanzen zwischen Wahrnehmung und tatsächlicher Belastung aufzuzeigen.
Das Verfahren wurde gewählt, da es den persönlichen Kontakt zwischen Versuchsleiter und Patienten ermöglicht, was bei älteren Patienten oder in schwierigen Lebenssituationen die Teilnahmebereitschaft und Datenqualität erhöht.
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