Bachelorarbeit, 2015
33 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Funktion des Geschlechtswechsels in Ovids Metamorphosen. Sie analysiert verschiedene Mythen, insbesondere die von Iphis, Caeneus und Tiresias, um zu verstehen, wie Ovid den Geschlechtswechsel in seinen Erzählungen verwendet und welche Bedeutung er ihm zuschreibt. Die Arbeit befasst sich mit den historischen und sozialen Kontexten der antiken Geschlechterrollen und beleuchtet, wie Ovid diese in seinen Mythen verarbeitet.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas im Kontext moderner Debatten über Geschlechtsidentität und -rollen beleuchtet. Anschließend stellt das zweite Kapitel die ausgewählten Mythen sowie den methodischen Ansatz der Arbeit vor.
Das dritte Kapitel analysiert den Mythos um Iphis, wobei die Einbettung des Mythos im Werk, seine Gliederung, die Bedeutung des Namens Iphis, das Proömium und die Rolle der Isis sowie die Zuspitzung durch die Verlobung beleuchtet werden. Der Monolog von Iphis wird im Detail analysiert. Schließlich werden die Zuspitzung der Verlobung, das Anrufen der Isis und die Erlösung sowie der Epilog des Mythos untersucht.
Kapitel vier widmet sich dem Mythos um Caeneus. Die Arbeit untersucht die Gliederung des Mythos, die Einbettung im Werk, die Funktion des Mythos, die Einführung der Figur Caenis, die Vergewaltigung und die Verwandlung sowie die Verunglimpfung und den Kampf gegen exzessive Männlichkeit. Der Epilog des Mythos wird ebenfalls behandelt.
Kapitel fünf befasst sich mit dem Mythos um Tiresias. Die Arbeit analysiert die Einbettung des Mythos im Werk, bietet eine vollständige Übersetzung des relevanten Textes, beleuchtet Tiresias Geschichte und seine Ansicht sowie den Epilog des Mythos.
Das sechste Kapitel bietet eine Synopsis des historischen Hintergrundes und Ovids Verarbeitung des Geschlechtswechsels in seinen Metamorphosen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Geschlechtswechsel, Metamorphosen, Ovid, Geschlechterrollen, antike Gesellschaft, Mythen, literarische Analyse, Sprache, Rhetorik, Iphis, Caeneus, Tiresias.
Die Arbeit analysiert die Mythen um Tiresias, Iphis und Caeneus.
Iphis wurde als Mädchen geboren, aber als Junge erzogen, um den Zorn des Vaters zu vermeiden. Die Göttin Isis verwandelt sie vor der Hochzeit in einen Mann, um die Verbindung mit ihrer Geliebten Ianthe zu ermöglichen.
Caeneus war ursprünglich die Frau Caenis, die nach einer Vergewaltigung durch Neptun den Wunsch äußerte, ein Mann zu werden, um nie wieder ein solches Unrecht zu erleiden.
Tiresias schlug zwei sich paarende Schlangen und wurde zur Frau; sieben Jahre später schlug er sie erneut und wurde wieder zum Mann.
Ovid nutzt diese Motive, um traditionelle Geschlechterrollen zu hinterfragen und die Grenzen zwischen männlichen und weiblichen Charakteristika auszuloten.
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