Masterarbeit, 2014
129 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
1.1 Gegenstand und Erkenntnisinteresse
1.2 Forschungsstand und Quellenlage
1.3 Methode und Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2. CROSSMEDIA IST EIN NEUES WORT FÜR EIN ALTES PHÄNOMEN
2.1 Frühere Formen von Crossmedia im Allgemeinen
2.2 Frühere Formen von Crossmedia in den Medien
3. ZUR ENTSTEHUNG VON CROSSMEDIA-JOURNALISMUS
3.1 Voraussetzungen für Crossmedia-Journalismus
3.1.1 Wandel der Medientechnik
3.1.2 Wandel der Medienrezeption
3.1.3 Marktentwicklung
3.1.4 Journalistischer Strategiewechsel
3.2 Das Wortfeld um Crossmedia
3.2.1 Konvergenz
3.2.2 Multimedia(-lität)
3.2.3 Trimedialität und Mehrmedialiät
3.2.4 Online-Journalismus
3.2.5 Crossmedia bzw. Crossmedia-Journalismus
4. FORSCHUNGSFRAGEN, FORSCHUNGSLEITENDE ANNAHMEN UND METHODEN
4.1 Forschungsfragen, forschungsleitende Annahmen
4.2.1 Untersuchungsobjekte
4.2.1.1 Einslive
4.2.1.2 Njoy
4.2.1.3 Bigfm
4.2.2 Untersuchungszeitraum
4.2.2.1 Radionutzung im Tagesverlauf
4.2.2.2 Internetnutzung im Tagesverlauf
4.2.2.3 Crossmedia im Tagesverlauf / Pretest
4.2.3 Untersuchungsdesigns der Analyse
4.2.3.1 Programmanalyse
4.2.3.2 Webseitenanalyse
5. ANALYSE
5.1 Einslive
5.1.1 Analyse der crossmedialen Verweise
5.1.2 Analyse der Kanäle
5.1.3 Analyse der Darstellungsformen
5.1.4 Analyse allgemeiner Aspekte
5.2 Njoy
5.2.1 Analyse der crossmedialen Verweise
5.2.2 Analyse der Kanäle
5.2.3 Analyse der Darstellungsformen
5.2.4 Analyse allgemeiner Aspekte
5.3 Bigfm
5.3.1 Analyse der crossmedialen Verweise
5.3.2 Analyse der Kanäle
5.3.3 Analyse der Darstellungsformen
5.3.4 Analyse allgemeiner Aspekte
6. FAZIT
Die Arbeit untersucht, inwieweit deutsche Jugendradioprogramme crossmedial arbeiten und welche Angebote sie ihren Nutzern über verschiedene Plattformen hinweg bereitstellen. Das primäre Ziel besteht darin, durch eine Programm- und Webseitenanalyse zu klären, ob und wie diese Sender Crossmedia im journalistischen Kontext praktizieren.
1.1 Gegenstand und Erkenntnisinteresse
Radio ist nicht mehr nur Radio. Es gibt kein Radioprogramm in Deutschland, das nicht zumindest einen eigenen Internetauftritt hat. Viele Radioprogramme haben sogar ergänzend zu ihrer eigenen Internetseite eine Fernsehsendung, eine App und sind mit sendereigenen Accounts in den sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Youtube, Twitter, Facebook, Google Plus oder Instagram vertreten. Dies ist ein Trend auf dem Radiomarkt, dem die Radiosender nachgehen, um zu überleben und ihre Kunden mit neuen Medienkanälen zu locken.
Denn Ex-Chaos-Computer-Congress-Organisator Tim Pritlove bringt die Entwicklung für das Radio auf den Punkt: „Die Zukunft des Radios liegt im Netz“. Das Internet ist aus Sicht der Radiomacher im Trend, weil sie ihre Nutzer nicht verlieren wollen. Vor allem für die jungen Mediennutzer im Alter von 12 bis 19 Jahren ist das Internet mittlerweile wichtiger als Radio, Fernsehen oder die Zeitung. Insbesondere Radiomacher für junge Leute müssen sich also etwas einfallen lassen, um ihre Nutzer nicht gänzlich an das Internet zu verlieren. Sie müssen sich auf das Internet einlassen und das hat das Radio, laut Fiene und Horn, wie kein anderes Medium bisher getan.
„Viele Radiosender machen sich auch im Netz zur Marke: mit weiteren Informationen zu Radiobeiträgen, Podcasts, Blogs, Livestreams, Twitter-Accounts, Votings und sogar eigenen Sendungen, die sich ums Internet drehen und von den Hörern mitgestaltet werden können.“ Diese Erweiterung des reinen Radioprogramms mit Informationen, Angeboten oder Mitmach-Aktionen im Netz oder auch durch die User im Netz wird oft mit dem Begriff „crossmedialer Journalismus“ oder vereinfacht „Crossmedia“ in Verbindung gebracht, das frei übersetzt so viel heißt wie „das Kreuzen der Medien“. Bei den Begriffen ist eine wichtige Unterscheidung zu beachten, da „Crossmedia“ einen großen Bereich abdeckt, wie beispielsweise auch die crossmedialen Tätigkeiten im Bereich der Public Relations. In dieser Arbeit ist, mit Ausnahme des historischen Kapitels, immer die Rede von crossmedialem Journalismus, wenn vereinfacht von „Crossmedia“ gesprochen wird. In diesem Bereich ist Jakubetz einer der viel zitierten Autoren und er versteht crossmedialen Journalismus als „Journalismus, der konsequent vernetzt über mehrere Plattformen hinweg stattfindet, der auf jeder Plattform anders und den entsprechenden Umständen und Anforderungen angepasst ist.“
1. EINLEITUNG: Definiert den Gegenstandsbereich, legt das Forschungsinteresse fest und erläutert die methodische Vorgehensweise der Analyse.
2. CROSSMEDIA IST EIN NEUES WORT FÜR EIN ALTES PHÄNOMEN: Beleuchtet historische Vorläufer von Crossmedia sowohl im allgemeinen Marketing als auch spezifisch in der Mediengeschichte.
3. ZUR ENTSTEHUNG VON CROSSMEDIA-JOURNALISMUS: Analysiert die technischen, rezeptiven und ökonomischen Voraussetzungen sowie die Abgrenzung zu Begriffen wie Konvergenz und Multimedia.
4. FORSCHUNGSFRAGEN, FORSCHUNGSLEITENDE ANNAHMEN UND METHODEN: Formuliert die zentralen Forschungsfragen, beschreibt die Auswahl der Untersuchungsobjekte und definiert die methodischen Codierinstrumente.
5. ANALYSE: Präsentiert die detaillierten Untersuchungsergebnisse für Einslive, Njoy und Bigfm bezüglich Verweisen, Kanälen und Inhalten.
6. FAZIT: Fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und bewertet die crossmedialen Strategien der untersuchten Sender im Vergleich.
Crossmedia, Jugendradio, Journalismus, Medienkonvergenz, Multimedia, Online-Journalismus, Radioprogramm, Webseitenanalyse, Social Media, Online-first, Nutzerpartizipation, Programm-Analyse, Mediennutzung, Cross-Ownership, Redaktionsmarketing
Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Crossmedia-Aktivitäten bei deutschen Jugendradioprogrammen und analysiert, inwieweit diese Sender ihre Radioprogramme durch Online-Angebote vernetzen.
Im Fokus stehen die Verzahnung von Radio und Internet, die Art der crossmedialen Verweise, die verwendeten Kanäle sowie die inhaltliche Gestaltung der Online-Zusatzangebote.
Das Hauptziel ist zu ermitteln, ob ausgewählte deutsche Jugendradioprogramme Crossmedia betreiben und falls ja, auf welche Weise sie dem Nutzer durch diese medienübergreifenden Angebote einen Mehrwert bieten.
Die Arbeit basiert auf einer standardisierten quantitativen Inhaltsanalyse mit qualitativen Ausprägungen, die sowohl die Radioprogramme (via Mitschnitten) als auch die Webseiten der Sender umfasst.
Untersucht werden die drei Jugendradioprogramme Einslive, Njoy und Bigfm, wobei sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Sender repräsentiert sind.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Crossmedia, Jugendradio, Medienkonvergenz, Online-Journalismus und Nutzerschnittstellen sowie durch die untersuchten Strategien wie "Online-first" beschreiben.
Bigfm weist als einziges privates Jugendradioprogramm in der Untersuchung die höchste Anzahl an crossmedialen Aktivitäten auf und zeigt klare Regelmäßigkeiten durch feste Sendeplätze für Online-Verweise.
Die Analyse bestätigt, dass die untersuchten Jugendradioprogramme mehrheitlich die "Online-first"-Strategie verfolgen, bei der Inhalte online bereits verfügbar sind, bevor sie im Radioprogramm beworben werden.
Ja, während bei den öffentlich-rechtlichen Sendern der Fokus stark auf der eigenen Webseite liegt, nutzt der private Sender Bigfm eine breitere Palette an Kanälen, inklusive externer Webseiten und diverser Profile in sozialen Netzwerken.
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