Bachelorarbeit, 2015
61 Seiten, Note: 13
Die vorliegende Abschlussarbeit untersucht die Beschäftigungszahlen von Frauen im Rettungsdienst beim Hessischen Deutschen Roten Kreuz (DRK). Sie befasst sich mit der Frage, warum so wenig Frauen Rettungsassistentin sind, und analysiert Faktoren, die die geringe Anzahl weiblicher Rettungsassistentinnen und Notfallsanitäterinnen beeinflussen. Die Studie beleuchtet die Präferenztheorie und die Taste of Discrimination Theorie im Kontext des Rettungsdienstes, um die Situation zu verstehen.
Das erste Kapitel widmet sich der Diskussion um die Branche der präklinischen Notfallmedizin, beleuchtet die Gesundheitswirtschaft, das Deutsche Rote Kreuz und die Qualifikationen im Rettungsdienst. Außerdem behandelt es die Entwicklung und die Befunde zu Frauen im Rettungsdienst und stellt den theoretischen Rahmen der Präferenztheorie und Taste of Discrimination vor.
Kapitel zwei beschreibt den methodischen Rahmen der Studie, einschließlich Feldzugang, Untersuchungsverfahren, Telefoninterview und Online-Umfrage. Es beleuchtet auch die Einschränkungen der Studie und die Einordnung der Befragten. Des Weiteren werden die Ergebnisse der Studie im Detail vorgestellt und analysiert.
Rettungsdienst, Notfallmedizin, Rettungsassistentin, Notfallsanitäterin, DRK, Frauen, Beschäftigung, Präferenztheorie, Taste of Discrimination, Arbeitsbedingungen, Diskriminierung, Arbeitsklima, Geschlechterungleichheit, Berufswahl
Die Arbeit untersucht Gründe wie Arbeitsbedingungen, das Arbeitsklima sowie theoretische Erklärungsansätze wie die Präferenztheorie und "Taste of Discrimination".
Diese Theorie besagt, dass Diskriminierung am Arbeitsplatz auf persönlichen Vorurteilen (Abneigungen) von Arbeitgebern, Kollegen oder Kunden basieren kann, was die Einstellungschancen von Frauen beeinflusst.
Sie geht davon aus, dass Frauen unterschiedliche Lebensentwürfe wählen (z.B. berufszentriert oder familienzentriert), was ihre Berufswahl und Karrierewege beeinflusst.
Die Untersuchung bezieht sich primär auf Rettungsassistenten (RettAss) und Notfallsanitäter (NotSan) beim Deutschen Roten Kreuz.
Die Autorin nutzte Telefoninterviews mit DRK-Rettungsdiensten in Hessen sowie eine Online-Umfrage, die mittels Clusteranalyse ausgewertet wurde.
Ja, die Arbeit prognostiziert einen Fachkräftemangel, da viele qualifizierte Kräfte dem Arbeitsmarkt temporär oder dauerhaft nicht zur Verfügung stehen werden.
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