Diplomarbeit, 2001
84 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Wissensmanagement als ganzheitlicher Ansatz
2.1 Wissen und Wissensmanagement
2.1.1 Bedeutung von Wissen
2.1.2 Zeichen, Daten, Informationen und Wissen
2.1.3 Organisationale Wissensbasis
2.1.4 Wissensmanagement
2.2 Kernprozess des Wissensmanagements
2.2.1 Definition von Wissenszielen
2.2.2 Wissensidentifikation
2.2.3 Wissenserzeugung
2.2.4 Wissensspeicherung
2.2.5 Wissensverteilung
2.2.6 Wissensanwendung
2.3 Gestaltungsfelder des Wissensmanagements
2.3.1 Unternehmenskultur
2.3.2 Personalmanagement
2.3.3 Management/Führung
2.3.4 Prozesse
2.3.5 Technologie
2.3.6 Controlling
3 Wissensmanagement und Geschäftsprozesse
3.1 Bedeutung der Prozessorientierung für das Wissensmanagement
3.2 Abgrenzung des Prozessbegriffs
3.2.1 Begriffsdefinition
3.2.2 Charakteristika von Prozessen
3.2.3 Routine-, Regel- und einmalige Prozesse
3.2.4 Materielle und informationelle Prozesse
3.2.5 Kern-, Operative-, Management- und Unterstützungsprozesse
3.2.6 Geschäftsprozessmodell einer Organisation
3.3 Konzentration des Wissensmanagements auf wissensintensive Geschäftsprozesse und Kernkompetenzen
3.3.1 Konzentration auf wissensintensive Prozesse
3.3.1.1 Wissensintensive Prozesse
3.3.1.2 Wissensorientierte Klassifizierung von Geschäftsprozessen
3.3.2 Konzentration des Wissensmanagements auf die Kernkompetenzen eines Unternehmens
4 Gestaltung von Prozessen aus Wissensperspektive
4.1 Framework des Prozesswissens
4.2 Business Intelligence
5 Geschäftsprozessmodell- und Geschäftsprozesserweiterung durch Wissensmanagement
5.1 Wissensmanagement als Management- und Unterstützungsprozess
5.2 Integration unterstützender Instrumente des Wissensmanagements in die Geschäftsprozesse
5.2.1 Instrumente zur Unterstützung des Wissensmanagement-Kernprozesses
5.2.2 Integration von Gelben Seiten in die Geschäftsprozesse
5.2.3 Integration von Lessons learned in die Geschäftsprozesse
6 Empirische Untersuchung von Beratungsunternehmen
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit systematisiert und beschreibt die Auswirkungen von Wissensmanagement auf die Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Wissensmanagement als ganzheitlicher Ansatz zur Optimierung betrieblicher Abläufe beitragen kann und welche methodischen Möglichkeiten hierfür existieren.
3.2.3 Routine-, Regel- und einmalige Prozesse
Aus der Kombination der Prozessvariablen ergeben sich drei idealtypische, abstrakte Prozesstypen: der Routineprozess, der Regelprozess und der einmalige Prozess. PICOT und ROHRBACH beschreiben diese wie folgt:
Der Routineprozess ist durch eine klare Struktur gekennzeichnet, die auch auf lange Sicht weitgehend stabil und planbar bleibt. Die Abläufe sind standardisiert, der Grad der Arbeitsteilung ist relativ intensiv und die Schnittstellen zu anderen Prozessen sind gering. Typischerweise findet man solche Art von Prozessen im Rechnungswesen.
Der Regelprozess zeichnet sich dadurch aus, dass zwar noch eine kontrollierbare Struktur und Komplexität vorliegt, diese jedoch häufig durch individuelle Eingriffe der Mitarbeiter verändert wird. Die Abläufe sind nicht mehr determiniert, aber in der Regel bestimmbar. Solche Prozesse finden sich zum Beispiel im Auftragswesen des Anlagenbaus.
Bei einmaligen Prozessen sind weder der Prozessablauf noch die Kommunikationspartner bestimmbar. Meist werden sie durch einzelne Mitarbeiter oder Teams bearbeitet, die über Prozess-, Funktions- und Abteilungsgrenzen hinweg kommunizieren und den Prozess individuell bearbeiten. Prozesse dieser Art lassen sich kaum planen und entziehen sich somit auch der Automatisierung. Typischerweise handelt es sich hier um Management- oder Projektaufgaben. [PiRo95, S. 31]
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Wissen als Produktionsfaktor ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Auswirkungen von Wissensmanagement auf Geschäftsprozesse zu untersuchen.
2 Wissensmanagement als ganzheitlicher Ansatz: Das Kapitel erläutert die Grundlagen des Wissensmanagements, inklusive der Wissenshierarchie und des Kernprozessmodells des Fraunhofer IPK.
3 Wissensmanagement und Geschäftsprozesse: Hier wird der theoretische Zusammenhang zwischen Prozessorientierung und Wissensmanagement hergestellt und verschiedene Prozesstypen sowie deren Bedeutung für das Wissensmanagement abgegrenzt.
4 Gestaltung von Prozessen aus Wissensperspektive: Dieses Kapitel stellt mit dem „Framework des Prozesswissens“ und „Business Intelligence“ zwei methodische Ansätze zur Gestaltung wissensintensiver Prozesse vor.
5 Geschäftsprozessmodell- und Geschäftsprozesserweiterung durch Wissensmanagement: Es wird detailliert aufgezeigt, wie Wissensmanagement instrumentell in bestehende Geschäftsprozesse, beispielsweise durch Gelbe Seiten oder Lessons learned, integriert werden kann.
6 Empirische Untersuchung von Beratungsunternehmen: Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Fallstudie, die den Stand der Umsetzung von Wissensmanagement-Konzepten in der Praxis untersucht.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Diese Zusammenfassung resümiert die Ergebnisse der Arbeit und erörtert die Diskrepanz zwischen theoretischem Anspruch und tatsächlicher Umsetzung in Unternehmen.
Wissensmanagement, Geschäftsprozesse, Kernprozess, Wissensintensität, Prozessorientierung, Wissensbasis, Business Intelligence, Framework des Prozesswissens, Wissensspeicherung, Wissensverteilung, Wissensidentifikation, Lessons learned, Gelbe Seiten, Kompetenzmanagement, Prozessoptimierung
Die Arbeit analysiert, wie ein ganzheitliches Wissensmanagement auf die Geschäftsprozesse eines Unternehmens wirkt und wie diese Prozesse durch gezielte Wissensmanagement-Methoden verbessert werden können.
Zu den zentralen Themen gehören die Definition und der Kernprozess des Wissensmanagements, die prozessorientierte Unternehmensstruktur, Methoden zur Prozessoptimierung sowie die praktische Anwendung von Wissensmanagement-Instrumenten.
Das primäre Ziel ist die Systematisierung und Beschreibung der Auswirkungen von Wissensmanagement auf Geschäftsprozesse, um aufzuzeigen, wie durch dieses Management Wettbewerbsvorteile erzielt werden können.
Es wird ein systematischer, theoretisch fundierter Ansatz gewählt, der durch ein Modell des Fraunhofer IPK gestützt wird und durch eine empirische Untersuchung bei einem Beratungsunternehmen ergänzt wird.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Verzahnung von Wissens- und Prozessmanagement, stellt konkrete Methoden wie Business Intelligence vor und erläutert die Integration von Wissenswerkzeugen in den betrieblichen Alltag.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Geschäftsprozess, Prozessorientierung, Wissensintensität und die Integration von Wissensinstrumenten in die Unternehmensorganisation geprägt.
Diese Unterscheidung hilft Unternehmen zu verstehen, welche Prozesse standardisiert automatisiert werden können und bei welchen (den einmaligen oder komplexen) der Fokus auf den Wissensarbeitern und deren kreativer Problemlösungskompetenz liegen muss.
„Lessons learned“ dienen dazu, gewonnene Erfahrungen aus vergangenen Projekten systematisch zu erfassen und für zukünftige Vorhaben aufzubereiten, um Fehler zu vermeiden und Best Practices zu etablieren.
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