Masterarbeit, 2013
117 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 Hintergrund
1.2 Zielsetzung
2 THEORETISCHER TEIL
2.1 Gesundheitsförderung
2.1.1 Gesundheit
2.1.2 Gesundheitsförderung und Prävention
2.1.3 Salutogenetische Perspektive
2.1.4 Risikofaktoren und Risikoverhalten
2.1.5 Resilienz- bzw. Schutzfaktoren und Gesundheitsverhalten
2.1.6 Gesundheitsdeterminanten
2.1.7 Gesundheitsförderung und Religiosität/Spiritualität
2.2 Religiosität/Spiritualität und Gesundheit
2.2.1 Begriffsdefinition von Religiosität/Spiritualität
2.2.2 Messbarkeit von Religiosität/Spiritualität
2.2.3 Das Konzept der Zentralität
2.2.4 Messung von Religiosität/Spiritualität bei Jugendlichen
2.2.5 Modell zum Einfluss von Religiosität/Spiritualität auf die Gesundheit
2.2.6 Die Heidelberger Prospektive Interventionsstudie
2.3 Gesundheits- und Risikoverhalten von Jugendlichen
2.3.1 Ernährung
2.3.2 Diätverhalten/Verdacht auf Essstörung
2.3.3 Bewegung/körperliche Aktivität
2.3.4 Rauchen
2.3.5 Alkoholkonsum
2.3.6 Körpergewicht/BMI
2.4 Verhaltensbezogenen Lebensstilfaktoren und Zusammenhänge mit Religiosität/Spiritualität
2.4.1 Ernährung
2.4.2 Bewegung/körperliche Fitness
2.4.3 Rauchen
2.4.4 Alkoholkonsum
2.4.5 Körpergewicht
3 METHODE
3.1 Fragestellungen
3.2 Stichprobe
3.3 Erhebungsmethode
3.3.1 Ernährungsverhalten
3.3.1 Verdacht auf Essstörungen
3.3.2 Bewegungsverhalten
3.3.3 Rauchverhalten
3.3.4 Alkoholkonsum
3.3.5 Religiosität/Spiritualität (R/S)
3.3.6 Kontrollvariable
3.4 Durchführung der Befragung
3.4.1 Datenschutz
3.4.2 Bias-Kontrolle
3.4.3 Ethische Aspekte
3.5 Statistische Auswertung
3.5.1 Behandlung fehlender und unglaubwürdiger Daten
3.5.2 Scores zum Ernährungsverhalten
3.5.3 Deskriptive Statistik
3.5.4 Regressionsanalyse
4 ERGEBNISSE
4.1 Stichprobe
4.2 Gesundheits- und Risikoverhalten
4.2.1 Ernährungsverhalten
4.2.2 Verdacht auf eine Essstörung
4.2.3 Bewegungsverhalten
4.2.4 Rauchverhalten
4.2.5 Alkoholkonsum
4.2.6 BMI
4.2.7 Religiosität/Spiritualität
4.3 Deskriptive Darstellung der Scores und Kategorien für die logistische Regression
4.4 Korrelationsanalyse
4.5 Regressionsanalyse
5 DISKUSSION
5.1 Limitationen
5.1.1 Stichprobe
5.1.2 Erhebungsmethode und Scores zum Ernährungsverhalten
5.2 Prävalenz von Gesundheits- und Risikoverhalten
5.3 Zusammenhang zwischen verhaltensbezogenen Lebensstilfaktoren und Religiosität/Spiritualität
5.4 Ausblick
Ziel dieser Masterthese ist es, aktuelle Daten zum Gesundheits- und Risikoverhalten von Jugendlichen in Kärnten zu gewinnen und die Zusammenhänge zwischen verhaltensbezogenen Lebensstilfaktoren und Religiosität/Spiritualität systematisch zu evaluieren, um einen Beitrag zur schulischen Gesundheitsförderung und Prävention zu leisten.
2.1.1 Gesundheit
Der Gesundheitsbegriff ist nicht einfach und eindeutig zu definieren. Die bekannteste Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 1948 (40) lautet:
„Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens (engl. ‚well-being‘) und nicht nur des Freiseins von Krankheit und Gebrechen. Sich des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu erfreuen, ist eines der Grundrechte jedes Menschen, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Überzeugung, der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung“ (41)
In den späten 1990er Jahren wurden in Abschlussdokumenten zentraler Konferenzen und Versammlungen der WHO die ökologische und eine spirituelle Dimension (in der Bedeutung von „Lebenssinn“) hinzugefügt. Mit dieser, den Gesundheitsbegriff betreffenden, Definition vollzieht die WHO einen Paradigmenwechsel von einer rein biomedizinischen hin zu einer multidimensionalen Sichtweise, die körperliche, seelisch-geistige und soziale Anteile beinhaltet. Sie ist vor allem für die Praxis der Prävention und der Gesundheitsförderung von Bedeutung (41).
1 EINLEITUNG: Definiert den Hintergrund der Zivilisationserkrankungen bei Jugendlichen und umreißt die Zielsetzung der Studie bezüglich des Einflusses von Religiosität auf den Lebensstil.
2 THEORETISCHER TEIL: Erörtert theoretische Grundlagen der Gesundheitsförderung, das Konzept der Salutogenese und stellt detaillierte Modelle zum Einfluss von Spiritualität auf Gesundheit und Verhalten vor.
3 METHODE: Beschreibt das Studiendesign der Querschnittbefragung an sieben Kärntner AHS, die Erhebungsinstrumente (u.a. R-S-T, SCOFF) und die statistische Auswertung mittels SPSS.
4 ERGEBNISSE: Präsentiert die deskriptiven Daten der Stichprobe sowie detaillierte Korrelations- und Regressionsanalysen zum Gesundheits- und Risikoverhalten der Jugendlichen.
5 DISKUSSION: Interpretiert die gefundenen Ergebnisse, betrachtet die Limitationen des Studiendesigns und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung von Religiosität als Gesundheitsressource.
Gesundheitsförderung, Prävention, Lebensstil, Jugendalter, Religiosität, Spiritualität, Risikoverhalten, Ernährung, Bewegung, Rauchen, Alkoholkonsum, biopsychosoziales Modell, Salutogenese, Kärnten, AHS-SchülerInnen
Die Masterthese untersucht das Gesundheits- und Risikoverhalten von Kärntner AHS-SchülerInnen und erforscht, inwiefern ein Zusammenhang mit deren Religiosität oder Spiritualität besteht.
Die Arbeit behandelt die Bereiche Gesundheitsförderung, die Messung von Spiritualität, spezifische Lebensstilfaktoren (Ernährung, Bewegung, Suchtmittelkonsum) sowie deren wechselseitige Beeinflussung.
Das primäre Ziel ist es, aktuelle empirische Daten zum Gesundheitsstatus Jugendlicher zu erheben und zu evaluieren, ob Religiosität als potenzielle Gesundheitsressource dienen kann.
Es handelt sich um eine Querschnittbefragung. Dabei wurden 225 SchülerInnen mittels eines Online-Fragebogens befragt, wobei standardisierte Instrumente wie der R-S-T oder SCOFF zum Einsatz kamen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen zu Gesundheitsdeterminanten und ein empirisches Kapitel, das die Ergebnisse der Befragung statistisch aufbereitet.
Wichtige Begriffe sind Gesundheitsförderung, Prävention, Lebensstil, Jugendalter, Religiosität, Spiritualität, Risikoverhalten und Körpergewicht.
Diese Studie verbindet speziell das Lebensstil-Thema mit der spirituellen Dimension im österreichischen Schulkontext, ein Bereich, der in Europa in der Gesundheitsberichterstattung bisher selten explizit berücksichtigt wurde.
Religiosität wird als multidimensionales Konstrukt (Zentralität) erfasst, um ihren Einfluss als Schutzfaktor gegen ungesunde Verhaltensweisen wie Rauchen oder riskanten Alkoholkonsum zu prüfen.
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