Bachelorarbeit, 2013
43 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Das Beziehungsmanagement:
1.2 Customer Relationship Management (CRM):
2 Grundlagen des eCRM
2.1 Der Wandel von CRM zu eCRM
2.2 Definition von Electronic Customer Relationship Management (eCRM):
2.3 Die Ziele des eCRM
2.4 Vorteile des eCRM gegenüber dem klassischem CRM Ansatz
2.4.1 Kundeninformation – durch das Internet mehr erfahren:
2.4.2 Investieren – in den Kunden, dort wo es sinnvoll ist:
2.4.3 Individualisierung – der Kunde ist keine „Nummer“:
2.4.4 Integration – den Kunden in die Leistungsprozesse einbinden:
2.4.5 Interaktion – direkter Dialog dank dem Internet:
3 Wie ist ein (e)CRM-System aufgebaut?
4 eCRM und Web 2.0 – Was ist neu?
4.1.1 Publizieren für Jedermann – Blogs:
4.1.2 Autor werden leichtgemacht – Wikis:
4.1.3 Online Spielplatz – Online Communities und soziale Netzwerke:
5 Wo stößt der Einsatz des Internets im CRM auf Grenzen?
5.1 Kundenvertrauen:
5.2 Veränderungen im Käuferverhalten:
5.3 Unkontrollierbar durch das Internet:
6 Der Kunde und das (e)CRM:
6.1 Der Kontakt- und Auftragsgewinnungsprozess:
6.2 Der Kauf- und Nutzungsprozess:
6.3 Der Neuauftragsgewinnungsprozess:
6.4 Der Abwanderungsprozess:
6.5 Die Rückgewinnung des Kunden:
7 Best-Practice: AMAZON.com
7.1 Empfehlungsmarketing bei Amazon.com:
7.2 Userrezensionen
7.3 Individuelles CRM
7.4 Das AAP – Amazon-Associate-Programm
8 Fazit
Die Arbeit untersucht den Wandel von klassischen Methoden der Kundendatenerfassung hin zu einer strategischen kulturellen Institutionalisierung im Kontext des Electronic Customer Relationship Management (eCRM). Dabei wird analysiert, wie Unternehmen digitale Werkzeuge nutzen können, um Kundeninformationen gewinnbringend einzusetzen, ohne dabei die Grenze zur aufdringlichen Aggressivität zu überschreiten.
2.4.1 Kundeninformation – durch das Internet mehr erfahren:
Ein erfolgreiches Beziehungsmanagement ist dann effizient, wenn das Unternehmen viele Informationen über seine Kunden gesammelt hat. Für dieses Sammeln von Informationen bietet das Internet eine sehr gute Grundlage. Viele Kunden hinterlassen elektronische Spuren und durch das Verfolgen dieser Spuren lässt sich das Kundenverhalten sehr gut analysieren. Bei dieser Analyse geht es aber keineswegs nur um die Präferenzen eines Kunden zu speziellen Produktgruppen, sondern auch um für den Kunden relevante Informationen oder Prozesse, welche zu einem Abbruch des elektronischen Dialoges geführt haben. Auch der Zeitpunkt, an dem der Kontakt zwischen dem Kunden und dem Unternehmen hergestellt wurde, oder an dem der Kunde tatsächlich etwas gekauft hat, kann wichtige Hinweise für das weitere Vorgehen des Anbieters liefern. Zum Beispiel kann man dadurch besser auf mögliche Inhalte oder das Timing einer weiteren Ansprache an den Kunden eingehen.
Aus diesen gesammelten Informationen können bereits aufschlussreiche und individuelle Kundenprofile entstehen, welche bei der Segmentierung in einzelne Kundengruppen herangezogen werden können. Diese entstandenen Kundenprofile enthalten nicht nur soziodemographische Informationen über den Kunden, welche bei der Bestellung oder der Anmeldung hinterlassen wurden, sondern auch die Reaktionen der Kunden auf gesetzte Marketingaktivitäten. Die Analyse solcher Informationen findet teilweise schon in Echtzeit-Verfahren statt, was eine Zuweisung neuer Kunden zu bestimmten Kundentypen beschleunigt und weiters auch eine gezielte Ansprache bereits beim ersten Kundenkontakt ermöglicht. Der einfachste Weg um Kundendaten zu erlangen ist, wenn diese vom Kunden selbst an das Unternehmen geliefert werden. Das ist auch deshalb so oft der Fall, weil der Kunde dadurch vor einer Flut von unnützen Informationen geschützt wird und nur über für ihn relevante Themen informiert wird – hier handelt es sich also um eine Win-Win-Situation.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den grundlegenden Wandel der Kundenbindung durch Informations- und Kommunikationstechnologien ein und definiert die Basisbegriffe des Beziehungsmanagements sowie des klassischen CRM.
2 Grundlagen des eCRM: Hier wird der Übergang von klassischem CRM zu eCRM beleuchtet und die Ziele sowie die spezifischen Vorteile durch Internetnutzung und elektronische Medien dargelegt.
3 Wie ist ein (e)CRM-System aufgebaut?: Dieses Kapitel erläutert die Struktur eines eCRM-Systems, unterteilt in analytische, operative und kollaborative Bereiche zur optimalen Kundendatenverarbeitung.
4 eCRM und Web 2.0 – Was ist neu?: Es wird analysiert, wie Web 2.0 Werkzeuge wie Blogs, Wikis und soziale Netzwerke die Kundenansprache durch interaktive Formate revolutionieren.
5 Wo stößt der Einsatz des Internets im CRM auf Grenzen?: Kritische Herausforderungen wie die Gefährdung des Kundenvertrauens, verändertes Käuferverhalten und mangelnde Kontrollierbarkeit durch virale Effekte stehen hier im Fokus.
6 Der Kunde und das (e)CRM: Dieses Kapitel veranschaulicht den integrierten Kundenbeziehungsprozess in verschiedenen Phasen, von der Erstansprache bis hin zur potenziellen Abwanderung und Rückgewinnung.
7 Best-Practice: AMAZON.com: Anhand von Amazon.com wird praktisch demonstriert, wie personalisiertes CRM und Empfehlungsmarketing erfolgreich in der Praxis angewendet werden.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Erkenntnis zusammen, dass eine kundenorientierte Philosophie in Kombination mit geschickter digitaler Nutzung langfristigen Erfolg sichert, sofern die Grenze zur Aggressivität gewahrt bleibt.
eCRM, Customer Relationship Management, Kundenbindung, Beziehungsmarketing, Web 2.0, Kundenwert, Personalisierung, Kundenvertrauen, Online-Communities, Amazon.com, Datenanalyse, Dialogmarketing, Permission-Marketing, Mass-Customization, Kundenbeziehungsprozess
Die Arbeit behandelt den digitalen Wandel im Beziehungsmanagement, speziell wie moderne Technologien das Customer Relationship Management (CRM) zum Electronic Customer Relationship Management (eCRM) weiterentwickeln.
Zentrale Schwerpunkte sind die technologische Unterstützung des CRM, die Integration von Web 2.0 Medien, der Umgang mit Kundendaten und die Balance zwischen personalisierter Ansprache und wahrgenommener Aggressivität.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen CRM-Ansätze nicht nur zur reinen Datensammlung nutzen, sondern Informationen sinnvoll einsetzen, um profitabel und kundenorientiert zu agieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie eine fundierte Fallstudienanalyse des Unternehmens Amazon.com.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des (e)CRM, die Chancen durch Web 2.0, die Grenzen bei Kundenvertrauen und viraler Kommunikation sowie eine Prozessanalyse der Kundenbeziehung.
Wichtige Schlagworte sind eCRM, Kundenbindung, Personalisierung, Web 2.0, Kundenvertrauen, Datenanalyse und Beziehungsmanagement.
Amazon.com gilt als Paradebeispiel für erfolgreiches eBusiness, insbesondere durch sein hochgradig personalisiertes Empfehlungsmarketing, das trotz Aggressivität vom Kunden nicht als störend empfunden wird.
Das Internet birgt Probleme bei der Bewahrung des Kundenvertrauens, da sensible Informationen oft nicht auf anonymen Wegen geteilt werden, sowie Schwierigkeiten bei der Steuerung viraler Effekte in sozialen Medien.
Personalisierung ermöglicht es Amazon, Kunden gezielt Angebote zu unterbreiten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Interessen entsprechen, was die Zufriedenheit und Kundenbindung signifikant steigert.
Dies beschreibt die Kernstrategie: Unternehmen sollen ihre Kunden aktiv und zielgerichtet ansprechen (z.B. durch Empfehlungen), jedoch so subtil und relevant, dass der Kunde dies als persönlichen Mehrwert und nicht als störende Werbung wahrnimmt.
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