Masterarbeit, 2015
117 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und methodisches Vorgehen
2 Grundlagen der strategischen Kontrolle
2.1 Definition
2.2 Vergleich von traditioneller und strategischer Kontrolle
2.3 Aufgaben der strategischen Kontrolle
2.3.1 Prämissenkontrolle
2.3.2 Durchführungskontrolle
2.3.3 Strategische Überwachung
2.4 Gestaltungsparameter des strategischen Kontrollsystems
2.4.1 Inhaltliche Schwerpunkte der strategischen Kontrolle
2.4.2 Organisation
2.4.3 Formalisierung
2.4.4 Empfänger der strategischen Kontrolle
2.4.5 Frequenz der strategischen Kontrolle
2.4.6 Finanzielle Restriktionen
3 Instrumente der strategischen Kontrolle
3.1 Prämissenkontrolle
3.1.1 Benchmarking
3.1.2 Porters five forces
3.1.3 Gap-Analyse
3.1.4 Zwischenresümmé
3.2 Durchführungskontrolle
3.2.1 Balanced Scorecard
3.2.2 Meilensteinplan
3.2.3 Target Costing
3.2.4 Zwischenresümmé
3.3 Strategische Überwachung
3.3.1 Delphi Studie
3.3.2 Externe Beratung
3.3.3 Szenario Analyse
3.3.4 Zwischenresümmé
4 Analyse Kleiner und Mittlerer Unternehmen
4.1 Beschreibung und wirtschaftliche Bedeutung
4.1.1 Quantitative Kriterien für KMU
4.1.2 Qualitative Kriterien für KMU
4.2 Defizite von KMU
4.2.1 Personelle Einschränkungen
4.2.2 Organisations- und Führungsaufbau
4.2.3 Finanzielle Restriktionen
4.2.4 Informationsmanagement und IT Ausstattung
4.2.5 State-of-the-art der strategischen Kontrolle in KMU
4.2.6 Weitere Problembereiche
4.3 Zwischenresümmé
5 Analyse zur Anwendung der strategischen Kontrolle in KMU
5.1 Beschreibung der Interviewpartner
5.2 Potenziale erkennen und Umsetzungsmaßnahmen ableiten
5.2.1 Anwendung eines Kontrollinstruments
5.2.2 Integration der Gestaltungsparameter
5.2.3 Anwendung eines erweiterten betrieblichen Vorschlags- und Berichtswesen
5.2.4 Verstärkte Einbindung der Mitarbeiter
5.2.5 Funktionierende Feedback Kultur
5.2.6 Reduzierung der Mitarbeiterfluktuation
5.2.7 Definition von Verantwortlichkeiten
5.2.8 Resümmé
6 Ergebnis und Erkenntnis
6.1 Systemspezifische Erkenntnisse
6.1.1 Finanzielle Anforderungen
6.1.2 Defizite in der Aufgabenerfüllung
6.1.3 Mangelnde IT Unterstützung
6.2 KMU spezifische Erkenntnisse
6.2.1 Defizite in der Informationsgewinnung
6.2.2 Geringe Bedeutung der strategischen Kontrolle
6.2.3 Defizite in der Organisations- und Prozessstruktur
6.3 Beantwortung der wissenschaftlichen Fragestellung
7 Diskussion und Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, geeignete strategische Kontrollsysteme zu identifizieren und für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) praxistaugliche Anwendungsempfehlungen abzuleiten, um so eine frühzeitige Anpassung der Strategie an veränderte Rahmenbedingungen zu ermöglichen.
3.1.2 Porters five forces
Mit Porters five forces wird der Blickwinkel speziell auf Faktoren gelegt, die die Entwicklungen der Branche, in dem das Unternehmen tätig ist, fokussiert. Dabei werden die fünf entscheidenden Kräfte, die die Attraktivität einer Branche beschreiben, untersucht. Die entscheidenden Wettbewerbskräfte sind dabei
Potenzielle neue Konkurrenten und die davon ausgehende Bedrohung,
Etablierte Wettbewerber innerhalb einer Branche,
Substitutionsprodukte,
Lieferanten,
Kunden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, in der die Diskrepanz zwischen beabsichtigter und realisierter Strategie in einem dynamischen Marktumfeld aufgezeigt wird, sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Grundlagen der strategischen Kontrolle: Hier werden theoretische Aspekte, Aufgabenfelder wie Prämissenkontrolle, Durchführungskontrolle und strategische Überwachung sowie relevante Gestaltungsparameter eines Kontrollsystems dargelegt.
3 Instrumente der strategischen Kontrolle: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Werkzeuge der strategischen Kontrolle, unterteilt in ihre Aufgabenbereiche, und unterzieht sie einer kritischen Eignungsprüfung.
4 Analyse Kleiner und Mittlerer Unternehmen: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der ökonomischen Bedeutung, den spezifischen Defiziten und den strukturellen Besonderheiten von KMU gegenüber Großbetrieben.
5 Analyse zur Anwendung der strategischen Kontrolle in KMU: Auf Basis von Expertengesprächen werden Potenziale aufgezeigt und praktische Umsetzungsmaßnahmen entwickelt, um eine strategische Kontrolle in KMU zu ermöglichen.
6 Ergebnis und Erkenntnis: Zusammenfassung der system- und KMU-spezifischen Erkenntnisse aus der Analyse sowie die direkte Beantwortung der wissenschaftlichen Fragestellung.
7 Diskussion und Zusammenfassung: Abschließende Reflexion über die Bedeutung von Einfachheit im Management und Ausblick auf die Notwendigkeit maßgeschneiderter Kontrollinstrumente für den Mittelstand.
Strategische Kontrolle, KMU, Kontrollmethoden, Unternehmensplanung, Benchmarking, Gap-Analyse, Balanced Scorecard, Meilensteinplan, Target Costing, Strategische Überwachung, KMU-Forschung, Organisationsstruktur, Unternehmenssteuerung, Risikomanagement, Innovationspotenzial.
Die Masterthesis untersucht, wie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) Strategien kontrollieren können, um trotz ihrer begrenzten Ressourcen und spezifischen Strukturen wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Arbeit behandelt die Theorie der strategischen Kontrolle, die Analyse verschiedener Kontrollinstrumente sowie die spezifischen Rahmenbedingungen und Defizite von KMU in diesem Kontext.
Ziel ist es, geeignete strategische Kontrollsysteme zu identifizieren und Empfehlungen für deren Anwendung in KMU zu geben, damit das Management frühzeitig auf Veränderungen reagieren kann.
Die Arbeit basiert auf einer deduktiven Forschungsmethodik, ergänzt durch eine Literaturanalyse der Kontrollinstrumente und eine empirische Validierung durch Expertengespräche.
Neben der theoretischen Einordnung der Kontrollaufgaben werden konkrete Methoden wie Benchmarking, die Balanced Scorecard oder Szenario-Analysen auf ihre Anwendbarkeit und den Ressourcenaufwand hin geprüft.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Strategische Kontrolle, KMU, Kontrollmethoden, Organisationsstruktur und Ressourcenmanagement.
KMU verfügen meist nicht über institutionalisierte Stabsstellen oder standardisierte Prozesse. Sie sind stark vom Geschäftsführer geprägt, wobei Intuition und informelle Kommunikation eine wichtigere Rolle spielen als formale Controlling-Instrumente.
Der Geschäftsführer ist oft das Zentrum der strategischen Entscheidungsfindung. Die Arbeit zeigt, dass eine zu starke Fokussierung auf die Person ohne Dokumentationsprozesse ein erhebliches Risiko für das Unternehmen darstellt.
Die bestehenden Instrumente für Großunternehmen sind für KMU oft zu aufwendig. Es wird ein Konstrukt aus verschiedenen Methoden und eine stärkere Einbindung der Mitarbeiter über ein betriebliches Vorschlagswesen empfohlen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

