Masterarbeit, 2015
94 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung und Problemstellung
2. Darstellung des A+ Modells
2.1. Grundsätze des A+ Modells
2.2. Variablen im A+ Modell
2.3. Tools und Ziele im A+ Modell
3. Übersicht der gängigen Unternehmensentwicklungsmodelle
3.1. Evolutionsmodelle
3.1.1. Adaptionsmodelle
3.1.2. Selektionsmodelle
3.2. Metamorphosenmodelle
3.2.1. Wachstumsschwellenmodelle
3.2.2. Lebenszyklusmodelle
3.3. Ökonomische Modelle
3.4. Konfigurationsmodelle
3.4.1. Konfigurationsmodell von Mintzberg
3.4.2. Taxonomie von Miller und Friesen
3.4.3. Track-Modell von Hinings und Greenwood
3.5. Koevolutionsmodelle
3.6. Das EFQM-Modell
3.7. Zusammenfassung der Modellübersicht
4. Unternehmensziele
4.1. Zielhierarchie
4.2. Klassifizierung von Zielen
4.2.1. Quantitative bzw. ökonomische Ziele
4.2.2. Qualitative bzw. psychologische Ziele
4.2.3. Strategische und operative Ziele
4.2.4. Weitere Zielparameter
4.3. Zusammenfassung Unternehmensziele
5. Vergleichende Analyse des A+ Modells
5.1. Theoretische Fundierung des A+ Modells
5.2. Vergleich des A+ Modells
5.3. Kritische Diskussion des A+ Modells
5.3.1. Positive Aspekte
5.3.2. Negative Aspekte
5.3.3. Verbesserungsvorschläge
6. Resümee und Ausblick
Die Arbeit analysiert das empirische Unternehmensentwicklungsmodell der A+ Agentur, vergleicht es mit etablierten wissenschaftlichen Modellen und erarbeitet eine theoretische Fundierung, um Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenziale für das Modell aufzuzeigen.
3.1. Evolutionsmodelle
Bei den Evolutionsmodellen handelt es sich um Entwicklungsmodelle, die auf der Evolutionslehre basieren und dabei die Ansätze der Systemtheorie berücksichtigen. Mit anderen Worten wird ein Unternehmen in solchen Modellen einem biologischen Lebewesen ähnlich angesehen. Und ähnlich einem Lebewesen ist auch sein Verhalten in Bezug auf die Umwelt. Das übergeordnete Ziel der Unternehmung ist das Überleben. Folglich ist die Unternehmung auch den allgemein gültigen Evolutionsgesetzen unterworfen: nur diejenigen können überleben, die sich besser an die Umweltbedingungen anpassen (Anpassungsfähigkeit) und auch die, die den anderen in ihrer Stärke und Kraft überlegen sind. Der Entwicklungsprozess verläuft dabei in drei Stufen: Variation, Selektion und Retention (vgl. Huskobla 2010: 65). Dieser Entwicklungsprozess bildet u.a. auch die Basis für die Selektionsmodelle, die eine Ableitung von Evolutionsmodellen sind und unter dem Punkt 3.1.1. genauer betrachtet werden.
Zwei wichtige Merkmale charakterisieren den evolutionstheoretischen Ansatz: die eigene Identität und die o.g. Anpassungsfähigkeit an die sich verändernden Bedingungen der Umwelt. Die Anhänger des evolutionstheoretischen Ansatzes stellen dennoch einige Unterschiede zwischen einem biologischen Lebewesen und einem wirtschaftlich-sozialem System, z.B. einem Unternehmen fest. So bedienen die Komponenten eines biologischen Organismus nur das eigene System, die Komponenten einer Organisation, z.B. die Managementkomponente können auch das externe soziale System bedienen. Des Weiteren können die Komponenten des Systems die Organisation für eigene Zwecke nutzen. Das ergibt sich die Möglichkeit die eigene Identität entweder zu bewahren oder sie zu verändern. Die Anpassungsfähigkeit ist ein überlebenswichtiger Faktor sowohl für biologische Organismen als auch für wirtschaftlich-soziale Systeme.
1. Einführung und Problemstellung: Hinführung zum Thema der Unternehmensentwicklung und Vorstellung der Forschungsfrage sowie der Zielsetzung der Arbeit.
2. Darstellung des A+ Modells: Detaillierte Beschreibung der Systematik, der Entwicklungsstufen, der Ziele und der Tools des von Axel Schüler-Bredt entwickelten Modells.
3. Übersicht der gängigen Unternehmensentwicklungsmodelle: Systematischer Überblick über verschiedene wissenschaftliche Modellklassen, ihre Merkmale und ihre Bedeutung für die Unternehmensgestaltung.
4. Unternehmensziele: Erläuterung der Zielhierarchie, Klassifizierung von Zielen in quantitative und qualitative Kategorien sowie Erörterung von Zielbeziehungen.
5. Vergleichende Analyse des A+ Modells: Theoretische Fundierung des Modells und Gegenüberstellung mit den zuvor erläuterten wissenschaftlichen Ansätzen sowie kritische Diskussion.
6. Resümee und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Reflexion über zukünftige Entwicklungsperspektiven eines Meta-Modells.
Unternehmensentwicklung, A+ Modell, Organisationsentwicklung, Entwicklungsstufen, Zielhierarchie, Marketingmanagement, Systemtheorie, Evolutionsmodelle, Konfigurationsmodelle, EFQM-Modell, Standortbestimmung, Unternehmensstrategie, Innovationsmanagement, Change-Management, Unternehmenserfolg.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse eines speziellen Unternehmensentwicklungsmodells, dem sogenannten A+ Modell, und dessen Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext.
Die zentralen Themen sind Methoden der Unternehmensentwicklung, strategische Unternehmensführung, Zielsysteme in Unternehmen sowie Marketingmanagement als Instrument der Entwicklung.
Das primäre Ziel ist es, das empirisch geprägte A+ Modell theoretisch zu fundieren und durch einen systematischen Vergleich mit etablierten Modellen Stärken und Schwächen aufzudecken.
Die Arbeit stützt sich primär auf ein Vergleichsprinzip, bei dem das A+ Modell mit verschiedenen existierenden Entwicklungsmodellen hinsichtlich ihrer Grundannahmen und Methoden gegenübergestellt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Übersicht theoretischer Entwicklungsmodelle, eine detaillierte Analyse der Unternehmensziele und einen direkten Vergleich zwischen dem A+ Modell und wissenschaftlichen sowie empirischen Ansätzen.
Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Unternehmensentwicklung, A+ Modell, Organisationsentwicklung, Zielhierarchie und strategisches Management beschreiben.
Das A+ Modell priorisiert Ziele als führendes Element des gesamten Entwicklungsprozesses und verknüpft diese direkt mit einem speziellen Tools-Portfolio.
Im Gegensatz zu vielen Lebenszyklusmodellen, die in einem Niedergang oder Tod enden, ist das A+ Modell offen konzipiert und betrachtet die höchste Stufe als dauerhaften Zustand der Exzellenz.
Zu den kritisierten Punkten gehören die noch mangelnde theoretische Fundierung, die eingeschränkte Zielauswahl sowie die Herausforderung der Messbarkeit und Kontrolle der Zielerreichung im Modell.
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