Diplomarbeit, 2014
80 Seiten, Note: 1,1
1. Einführung in das Thema
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise und Zielsetzung
2. Rahmenbedingungen in der Altenpflege
2.1 Einflüsse in der demographischen Entwicklung
2.2 Generationenwandel im Unternehmen
2.3 Entwicklungen in der stationären Altenpflege
2.3.1 Bewohnerstruktur
2.3.2 Personalstruktur
2.3.3 Tätigkeitsanforderungen
2.3.4 Folgen für die Attraktivität des Altenpflegeberufes
3. Attraktivität des Altenpflegeberufes - eine Bestandsaufnahme
3.1 Beweggründe für die Wahl des Altenpflegeberufes
3.2 Berufsverbleib und Fluktuation im Bereich der Altenpflege
3.3 Zufriedenheit der Mitarbeiter in der Altenpflege
3.3.1 Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten
3.3.2 Vereinbarkeit mit dem Privatleben (Work-life-balance)
3.3.3 Stellenwert und Wertschätzung
3.3.4 Arbeitsplatzsicherheit
3.3.5 Veränderung des Selbstbildes - von der Berufung zum Beruf
4. Attraktive Arbeitgeber sichern die Mitarbeiterressourcen
4.1 Veränderung der Aufgabenfelder in der beruflichen Praxis
4.2 Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit - Veränderungen in der Sichtweise junger Generationen
4.3 Unterstützungsmaßnahmen durch die Berufsgenossenschaften und durch Krankenkassen
5. Untersuchung der Arbeitsplatzattraktivität im eigenen Betrieb
5.1 Faktoren für die Attraktivität des Arbeitsplatzes in der Pflege
5.2 Darstellung des Untersuchungsbereichs
5.3 Untersuchungsinteresse
5.4 Auswertung von Datenmaterial aus dem Personalbereich
5.4.1 Aktuelle Ausfallstatistik im Bereich der Pflege
5.4.2 Die Fluktuation im Betrieb
5.4.3 Fort- und Weiterbildungsangebot und Nachfrage
5.5 Auswahl der Untersuchungsmethode und Information der Mitarbeiter
5.6 Auswertung der Befragung
5.6.1 Rücklaufquote der Befragung
5.6.2 Aufbereitung des Datenmaterials
5.6.3 Beurteilung des Befragungsergebnisses
5.3.4 Vorstellung der Untersuchungsergebnisse und Rückschlüsse
6. Die Rolle der Leitungskräfte im Zusammenhang mit Arbeitsplatz-attraktivität
6.1 Anforderungen an die Leitungsebene
6.1.1 Kernkompetenzen
6.1.2 Personalentwicklung und -gewinnung
6.1.3 Moderne Personalführung
6.2 Förderung der Attraktivität des Arbeitsplatzes im Rahmen des Qualitätsmanagements
6.2.1 Einbeziehung der Mitarbeiter in die Maßnahmenentwicklung
6.2.2 Nutzung von externen Unterstützungsangeboten
6.2.3 Förderung einer positiven Unternehmenskultur
7. Fazit
7.1 Zusammenfassung
7.2 Blick in die Zukunft - der Wettbewerb um die Pflegekräfte mit der Unterstützung einer aktiven Arbeitsplatzgestaltung
Die Diplomarbeit untersucht, wie Führungskräfte in der Altenpflege die Attraktivität des Arbeitsplatzes steigern können, um Personal nachhaltig zu gewinnen und zu binden. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und eines zunehmenden Fachkräftemangels analysiert die Arbeit die Rahmenbedingungen, die Mitarbeiterzufriedenheit und die Rolle der Personalführung.
3.1 Beweggründe für die Wahl des Altenpflegeberufes
Junge Menschen stehen zu Beginn ihrer Berufskarriere im Rahmen der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz vor der Frage, warum sie denn diesen Beruf ergreifen möchten. In der Praxis begegnen einem häufig Antworten wie "ich möchte etwas mit Menschen zu tun haben" und "ich möchte pflegebedürftigen alten Menschen helfen". Sie erzählen von ihren Erfahrungen, die sie aus der eigenen Familie mitbringen, sie berichten darüber, wie liebevoll sie sich um ihre Oma und ihren Opa gekümmert haben. In jedem Fall empfinden sie ihre zukünftige Tätigkeit als eine sinnvolle Beschäftigung, die einen darüber hinaus die Arbeit in einem Team ermöglicht und in der heutigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung als krisenfest betrachtet werden kann.
Die Auszubildenden haben sich in aller Regel durch eigene Recherchen über den Beruf des Altenpflegers informiert. In einer Studie der Universität Bremen ist dies in einer Grafik dargestellt. An zweiter und dritter Stelle folgen Freunde, Bekannte und die Familie.
Einige Berufsanfänger haben in den vergangenen Jahren auch erste Erfahrungen mit dem Pflegeberuf innerhalb eines Praktikums oder eines freiwilligen sozialen Jahres gesammelt.
Weiter hat die Universität Bremen festgestellt: "Auszubildende aus Pflegeberufen betonen für ihre Berufswahlentscheidung den hohen menschlichen Bezug von Pflegeberufen, der sich durch den Kontakt mit Menschen allgemein und die notwendige Teamarbeit zeigt. Auch sie betonen die Bedeutung der Qualität der Arbeit (interessant und sinnvoll)."
1. Einführung in das Thema: Umriss der sich wandelnden Personalsituation in der Altenpflege und Definition der zentralen Fragestellung zur Attraktivität als Arbeitgeber.
2. Rahmenbedingungen in der Altenpflege: Analyse der demografischen Entwicklung, des Generationenwandels und der historischen Entwicklung der stationären Altenpflege.
3. Attraktivität des Altenpflegeberufes - eine Bestandsaufnahme: Untersuchung der Beweggründe für die Berufswahl sowie Faktoren der Mitarbeiterzufriedenheit, einschließlich Verdienst, Arbeitsplatzsicherheit und Stellenwert des Berufes.
4. Attraktive Arbeitgeber sichern die Mitarbeiterressourcen: Erörterung der veränderten Aufgabenfelder und Bedeutung von Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit sowie Unterstützungsangeboten für Mitarbeiter.
5. Untersuchung der Arbeitsplatzattraktivität im eigenen Betrieb: Empirische Auswertung einer Mitarbeiterbefragung zur Bestimmung der Arbeitsplatzattraktivität in einer konkreten vollstationären Einrichtung.
6. Die Rolle der Leitungskräfte im Zusammenhang mit Arbeitsplatz-attraktivität: Darstellung der Anforderungen an Führungskräfte bezüglich Kompetenz, Personalentwicklung und Förderung einer positiven Unternehmenskultur.
7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf den Wettbewerb um Pflegekräfte durch eine aktive Arbeitsplatzgestaltung.
Altenpflege, Personalmanagement, Fachkräftemangel, Generation Y, Mitarbeiterbindung, Arbeitsplatzattraktivität, Pflegemanagement, demografischer Wandel, Unternehmenskultur, Work-Life-Balance, Personalführung, Pflegequalität, Mitarbeiterzufriedenheit, Gesundheitsmanagement, Fluktuation
Die Arbeit befasst sich mit der steigenden Herausforderung für Pflegeeinrichtungen, im Kontext des demografischen Wandels und Fachkräftemangels als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, um Personal zu gewinnen und langfristig zu binden.
Die zentralen Themen sind der demografische Wandel, die Auswirkungen unterschiedlicher Generationen im Arbeitsleben, Instrumente des Qualitätsmanagements zur Attraktivitätssteigerung sowie die Rolle der Führungskräfte.
Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, welche Faktoren zur Attraktivität eines Arbeitsplatzes in der Altenpflege beitragen und welche Strategien Führungskräfte nutzen können, um die Personalbindung zu stärken.
Die Autorin kombiniert eine fundierte Literaturanalyse mit einer empirischen Untersuchung (Mitarbeiterbefragung) in ihrer eigenen stationären Einrichtung.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zum Generationenmanagement und zur Arbeitszufriedenheit insbesondere die Ergebnisse der betriebsinternen Befragung sowie die Bedeutung der Führungsrolle im Qualitätsmanagement analysiert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Altenpflege, Personalmanagement, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung und Führungskultur charakterisiert.
Während die Generation X eher durch Loyalität, Pflichtbewusstsein und klassische Karrierevorstellungen geprägt ist, fordert die Generation Y mehr Flexibilität, Spaß an der Arbeit, eine ausgeglichene Work-Life-Balance und eine direkte Feedbackkultur.
Die Dokumentationspflicht wird von vielen Mitarbeitern als zeitraubend und oft als wenig hilfreich wahrgenommen, was bei unzureichender organisatorischer Einbettung die Arbeitszufriedenheit belasten kann.
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