Bachelorarbeit, 2015
58 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Verlauf der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Corporate Social Responsibility
2.1.1 Drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.1.2 Begriffsabgrenzung Corporate Citizenship
2.2 Erläuterung der Begriffe Image und Imagekampagnen
2.3 Erklärung der Begriffe Strategie und Herausforderung
2.4 Definition von Erfolgsfaktoren
2.5 Erläuterung des Begriffs Risiko
3 Corporate Social Responsibility als Teil der Unternehmensstrategie
3.1 Unterschiede zwischen Corporate Social Responsibility und Public Relations
3.2 Grundlegende Motive für Corporate Social Responsibility
3.3 Vier Ebenen unternehmerischer Verantwortung nach Caroll
3.4 Instrumente zur Umsetzung von CSR-Maßnahmen
3.4.1 Verhaltenskodex (Code of Conduct)
3.4.2 CSR-Gütesiegel
3.4.3 Standards und Leitlinien
4 Imagekampagnen im CSR-Bereich
4.1 Gestaltungsprozess von Imagekampagnen
4.1.1 Entwicklung der Kommunikationsstrategie
4.1.2 Planung der Kommunikationsinstrumente und deren Einsatz
4.1.3 Erfolgskontrolle und Messung der Kommunikationswirkung
4.2 Strategische Herausforderungen bei CSR-Imagekampagnen
4.3 Erfolgsfaktoren von CSR-Imagekampagnen
4.5 Risiken und Probleme
5 CSR-Imagekampagnen in der Praxis
5.1 Vorstellung des Unternehmens Krombacher und der Organisation WWF
5.2 Die Kampagne ‚Rettet den Regenwald‘
5.3 Kritische Betrachtung der Kampagne
5.4 Ergebnis des Regenwaldprojektes
6 Ausblick und Fazit
Diese Arbeit analysiert, wie Unternehmen Corporate Social Responsibility (CSR) erfolgreich als Teil ihrer Unternehmensstrategie implementieren können. Im Fokus steht die Untersuchung von Imagekampagnen als Instrument der CSR-Kommunikation, wobei die strategischen Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und Risiken identifiziert und kritisch beleuchtet werden.
4.1 Gestaltungsprozess von Imagekampagnen
Manfred Bruhn, Professor für Marketing und Unternehmensführung an der Universität Basel, definiert Marketing als die „Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Unternehmensaktivitäten, die durch eine Ausrichtung des Leistungsprogramms an Kundennutzen darauf abzielen, absatzmarktorientierte Unternehmensziele zu erreichen.“ Der Gesamtbereich des Marketing-Mix ist in vier Teilbereiche gegliedert: Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit steht insbesondere die Kommunikationspolitik im Vordergrund, da dieser Bereich den Gesamtkontext für die Untersuchung von Imagekampagnen bildet. Für Unternehmen wird es durch die wachsende Konkurrenz immer wichtiger, sich durch kommunikative Maßnahmen von anderen Unternehmen abzuheben und sich dadurch Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Die Kommunikationspolitik kann interaktiv, intern sowie extern ausgerichtet sein, um die unterschiedlichen Zielgruppen zu erreichen, wobei gerade die extern ausgerichtete Marktkommunikation für den absatzpolitischen Bereich von hoher Bedeutung ist. Das Ziel der Kommunikationspolitik ist jedoch nicht ausschließlich absatzpolitisch geprägt. Unternehmen aus dem Non-Profit-Bereich versuchen durch ihre Kommunikationspolitik neue Geldgeber zu gewinnen, während es bei Unternehmen aus dem Konsumgüterbereich darum geht, die Bekanntheit der Marke zu steigern und das Unternehmensimage zu verbessern.
Im Folgenden wird der Fokus auf solche Unternehmen gesetzt, die durch ihre Kommunikationspolitik eine Verbesserung und Steigerung des Images bezwecken. In diesem Fall ist das vorrangige Ziel des Unternehmens die Erwartungen, Einstellungen und Meinungen der Konsumenten insofern zu verändern, als dass langfristig eine Absatzsteigerung erreicht wird. Werbung ist ein häufig genutztes Werkzeug, das das Image einer Marke oder das eines Unternehmens nachhaltig prägt. Aus diesem Grund ist eine strategisch geplante Herangehensweise von hoher Relevanz.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Corporate Social Responsibility (CSR) in der heutigen Wirtschaft ein und umreißt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie CSR, Image, Strategie, Erfolgsfaktoren und Risiko und bildet das theoretische Fundament der Untersuchung.
3 Corporate Social Responsibility als Teil der Unternehmensstrategie: Hier wird CSR als strategischer Teil der Unternehmensführung eingeordnet, von Public Relations abgegrenzt und anhand der vier Ebenen nach Carroll sowie gängiger Instrumente erläutert.
4 Imagekampagnen im CSR-Bereich: Dieses Kapitel beleuchtet den systematischen Gestaltungsprozess von CSR-Imagekampagnen, analysiert strategische Herausforderungen und diskutiert Erfolgsfaktoren sowie Risiken.
5 CSR-Imagekampagnen in der Praxis: Anhand des Fallbeispiels der Krombacher-Kampagne ‚Rettet den Regenwald‘ wird die theoretische Umsetzung in der Praxis kritisch analysiert und gewürdigt.
6 Ausblick und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der transparenten Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung.
Corporate Social Responsibility, CSR, Imagekampagnen, Unternehmensstrategie, Nachhaltigkeit, Stakeholder, Unternehmenskommunikation, Erfolgsfaktoren, Risikomanagement, Krombacher, Regenwaldprojekt, Glaubwürdigkeit, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Transparenz.
Die Arbeit untersucht die strategische Einbindung von Corporate Social Responsibility (CSR) in die Unternehmensstrategie, mit einem speziellen Fokus auf die Gestaltung und Wirkung von CSR-Imagekampagnen.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der CSR, die Abgrenzung zu verwandten Konzepten, der Planungsprozess von Imagekampagnen sowie die kritische Analyse eines konkreten Praxisbeispiels.
Ziel der Arbeit ist es, zu klären, wie CSR-Konzepte erfolgreich in die Unternehmensstrategie implementiert werden können und welche Herausforderungen, Erfolgsfaktoren sowie Risiken dabei bei der Nutzung von Imagekampagnen zu beachten sind.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen sowie einer qualitativen Analyse und kritischen Betrachtung eines praxisnahen Fallbeispiels.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der CSR und des CSR-Managements erläutert, gefolgt von einer detaillierten Prozessbeschreibung für Imagekampagnen und einer kritischen Auseinandersetzung mit Strategien und Risiken.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Corporate Social Responsibility, CSR-Imagekampagnen, strategische Unternehmensführung, Glaubwürdigkeit, Stakeholder-Dialog und nachhaltige Entwicklung charakterisiert.
Die Kampagne wurde gewählt, da sie als eine der ersten öffentlichkeitswirksamen CSR-Kampagnen in Deutschland gilt und sich hervorragend eignet, um die strategische Umsetzung, die Erfolgsfaktoren und die kritischen Risiken in der Praxis zu illustrieren.
Die Untersuchung zeigt, dass die Kampagne zwar ökonomisch sehr erfolgreich war und das Markenimage verbesserte, jedoch aufgrund mangelnder Transparenz in der Kommunikation und der Diskrepanz zwischen kommerziellen Interessen und ökologischem Nutzen auch kritisch hinterfragt werden muss.
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