Bachelorarbeit, 2014
52 Seiten
1. Einleitung
2. Definitionen und Arten von immateriellen Vermögenswerten
2.1 Definitionen von immateriellen Vermögenswerten
2.1.1 Handelsrechtliche Definition
2.1.2 Steuerrechtliche Definition
2.1.3 Vergleich der handels- und steuerrechtlichen Definitionen
2.2 Arten immaterieller Vermögensgegenstände
3. Bilanzierung immaterieller Vermögensposten im Handels- und Steuerbilanz
3.1 Ansatz immaterieller Vermögensgegenstände
3.1.1 Grundsätzliche Anforderungen
3.1.1.1 Anforderungen in der Handelsbilanz
3.1.1.2 Anforderungen in der Steuerbilanz
3.1.2 Ansatz entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensposten
3.1.2.1 Ansatz in der Handelsbilanz
3.1.2.2 Ansatz in der Steuerbilanz
3.1.2.3 Vergleich des Ansatzes in der Handels- und Steuerbilanz
3.1.3 Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensposten
3.1.3.1 Ansatz in der Handelsbilanz
3.1.3.2 Ansatz in der Steuerbilanz
3.1.3.3 Vergleich des Ansatzes in der Handels- und Steuerbilanz
3.1.4 Ansatz vom Geschäfts- oder Firmenwert
3.1.4.1 Ansatz in der Handelsbilanz
3.1.4.2 Ansatz in der Steuerbilanz
3.1.4.3 Vergleich des Ansatzes in der Handels- und Steuerbilanz
3.2 Bewertung von immateriellen Vermögensposten
3.2.1 Zugangsbewertung immaterielle Vermögensposten
3.2.1.1 Zugangsbewertung entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände
3.2.1.1.1 Zugangsbewertung in der Handelsbilanz
3.2.1.1.2 Zugangsbewertung in der Steuerbilanz
3.2.1.1.3 Vergleich der Zugangsbewertung in der Handels- und Steuerbilanz
3.2.1.2 Zugangsbewertung selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände
3.2.1.2.1 Zugangsbewertung in der Handelsbilanz
3.2.1.2.2 Zugangsbewertung in der Steuerbilanz
3.2.1.2.3 Vergleich der Zugangsbewertung in der Handels- und Steuerbilanz
3.2.1.3 Zugangsbewertung Geschäfts- oder Firmenwert
3.2.1.3.1 Zugangsbewertung in der Handelsbilanz
3.2.1.3.2 Zugangsbewertung in der Steuerbilanz
3.2.1.3.3 Vergleich der Zugangsbewertung in der Handels- und Steuerbilanz
3.2.2 Folgebewertung immaterieller Vermögensposten
3.2.2.1 Folgebewertung entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände
3.2.2.1.1 Folgebewertung in der Handelsbilanz
3.2.2.1.2 Folgebewertung in der Steuerbilanz
3.2.2.1.3 Vergleich der Folgebewertung in der Handel- und Steuerbilanz
3.2.2.2 Folgebewertung selbst geschaffener immaterieller Vermögensposten
3.2.2.2.1 Folgebewertung in der Handelsbilanz
3.2.2.2.2 Folgebewertung in der Steuerbilanz
3.2.2.2.3 Vergleich der Folgebewertung in der Handels- und Steuerbilanz
3.2.2.3 Folgebewertung Geschäfts-oder Firmenwert
3.2.2.3.1 Folgebewertung in der Handelsbilanz
3.2.2.3.2 Folgebewertung in der Steuerbilanz
3.2.2.3.3 Vergleich der Folgebewertung in der Handels- und Steuerbilanz
3.3 Ausweis immaterieller Vermögensposten im Handels- und Steuerbilanz
3.4 Latente Steuern
3.4.1 Aktive und passive latente Steuern
3.4.2 Bewertung und Ausweis latente Steuern
3.5 Ausblick
4. Synoptische Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Darstellung und der direkte Vergleich der bilanziellen Behandlung immaterieller Vermögensposten zwischen dem deutschen Handelsrecht (HGB) und dem Steuerrecht. Dabei wird analysiert, wie diese Posten angesetzt, bewertet und ausgewiesen werden, um bestehende Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.
3.1.1.1 Anforderungen in der Handelsbilanz
Die Aktivierungsfähigkeit von immateriellen Vermögensgegenständen wird standardübergreifend eine zweistufige Prüfung festgestellt. Auf der ersten Stufe wird die abstrakte, auf der zweiten Stufe die konkrete Aktivierungsfähigkeit beleuchtet. Die abstrakte Aktivierungsfähigkeit prüft die theoretischen Voraussetzungen für das Vorliegen eines Vermögensgegenstandes, während der konkreten Aktivierungsfähigkeit den Ansatz nach gesetzlichen Ansatzwahlrechten, -geboten und -verboten beschreibt. Diese Trennung folgt dem § 246 Abs. 1 Satz 1 HGB, der u.a. besagt, dass im Jahresabschluss sämtliche Vermögensgegenstände zu aktivieren sind (abstrakte Aktivierungsfähigkeit), soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist (konkrete Aktivierungsfähigkeit). Folglich kommt es vor, dass trotz abstrakter Aktivierungsfähigkeit nicht alle Vermögensgegenstände aktiviert werden dürfen. Andererseits kann trotz fehlender abstrakter Aktivierungsfähigkeit eine Aktivierung geboten sein (sog. Aktivierungsgrundsatz). Die abstrakte Aktivierungsfähigkeit setzt die handelsrechtliche Klassifizierung des Guts als Vermögensgegenstand voraus. Im Handelsrecht wird der Begriff nicht abschließend definiert, er zählt zu den unbestimmten Rechtsbegriffen und wird unter Berücksichtigung der GoB ausgelegt. Für abstrakte Aktivierungsfähigkeit müssen folgende drei Kriterien erfüllt sein:
- selbstständige Verwertbarkeit,
- selbstständige Bewertbarkeit und
- bilanzielle Greifbarkeit.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Bedeutung immaterieller Werte in einer wissensbasierten Gesellschaft und steckt den Rahmen der Arbeit ab, die sich mit der Bilanzierung nach HGB und Steuerrecht befasst.
2. Definitionen und Arten von immateriellen Vermögenswerten: Dieses Kapitel liefert ein Grundverständnis für die Begrifflichkeiten und Kategorien immaterieller Werte im Handels- und Steuerrecht.
3. Bilanzierung immaterieller Vermögensposten im Handels- und Steuerbilanz: Dieser Hauptteil erläutert detailliert die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisregeln für verschiedene immaterielle Vermögensposten sowie die Behandlung latenter Steuern.
4. Synoptische Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel bietet einen übersichtlichen tabellarischen Vergleich der wesentlichen Bilanzierungsvorschriften zwischen Handels- und Steuerbilanz.
Immaterielle Vermögensgegenstände, HGB, Steuerbilanz, Ansatz, Bewertung, Aktivierungswahlrecht, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Geschäfts- oder Firmenwert, Latente Steuern, Abschreibung, Nutzungsdauer, Bilanzrecht, Handelsbilanz, Bilanzierung.
Die Arbeit untersucht die Rechnungslegung von immateriellen Vermögensposten und vergleicht dabei die spezifischen Regelungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) mit denen des Steuerrechts.
Die zentralen Themen sind der Ansatz, die Zugangsbewertung, die Folgebewertung, der Ausweis in der Bilanz sowie die Behandlung latenter Steuern bei immateriellen Vermögenswerten.
Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Bilanzierung dieser Vermögensposten herauszuarbeiten und die Auswirkungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen darzustellen.
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Systematik der Rechnungslegung, basierend auf einer Analyse der geltenden Gesetzesvorschriften und Fachliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung der Aktivierungsfähigkeit, die Bewertung entgeltlich erworbener versus selbst geschaffener immaterieller Werte, die Sonderstellung des Geschäfts- oder Firmenwerts und die Behandlung latenter Steuern.
Wichtige Schlüsselwörter sind immaterielle Vermögensgegenstände, Bilanzierung, HGB, Steuerbilanz, Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie latente Steuern.
Die Differenzierung ist entscheidend, da für Forschungskosten ein Aktivierungsverbot gilt, während für Entwicklungskosten bei selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen unter bestimmten Voraussetzungen ein Aktivierungswahlrecht besteht.
Ein derivativer GoF ist handelsrechtlich als zeitlich begrenzt nutzbarer Vermögensgegenstand aktivierungspflichtig und wird über seine voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
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