Magisterarbeit, 2009
112 Seiten, Note: 1,73
1. Einleitung
2. Der Neokonservatismus in den USA
2.1 Wichtigste Vertreter und deren Ansatz
2.1.1 Irving Kristol: „Godfather“ des Neokonservatismus
2.1.2 Nathan Glazer: Für neokonservative Einigkeit
2.1.3 Norman Podhoretz: Vordenker für neokonservative Außenpolitik
2.1.4 Henry M. Jackson: neokonservatives Leitbild der außenpolitischen Praxis
2.1.5 Leo Strauss: Der umstrittene Beitrag eines Philosophen
2.1.6 Francis Fukuyama: neokonservativ oder nicht?
2.1.7 Charles Krauthammer: Für amerikanischen Unilateralismus
2.1.8 William Kristol und Robert Kagan: Die neue Generation
2.2 Entstehungsgeschichte des Neokonservatismus in den USA
2.3 Grundzüge des Neokonservatismus
2.3.1 Im Spannungsfeld von Liberalismus und Realismus
2.3.2 Das neokonservative Weltbild
2.3.3 Der Neokonservatismus in der Gesellschaft
2.3.4 Der Neokonservatismus in der Politik
2.3.5 Die drei Säulen des Neokonservatismus: Religion, Wirtschaft, Nationalismus
2.4 Neokonservative Außenpolitik: Macht, Sicherheit und National Interest
2.4.1 What´s the national interest?
2.4.2 Sicherheit im Fokus
2.4.3 Macht, Unipolarität, Unilateralismus
2.4.4 Außenpolitik konkret
3. Die ideologische Grundlage der Außenpolitik der Bush- Administration
3.1 Wer ist George W. Bush?
3.2 The Vulcans- Bushs wichtigste Berater und ihre politische Ausrichtung
3.3 Die Außenpolitik der Bush-Administration vor dem 11. September 2001
3.4 Der 11. September 2001: America is under attack
3.5 Who is „Evil“?
3.6 Der Krieg gegen den Terror: Phase I
3.7 Die Bush- Doktrin als außenpolitische Richtlinie der Regierung
3.8 Der Krieg gegen den Terror: Phase II
3.9 Fazit: Neokonservatismus und Außenpolitik unter George W. Bush
4. Warum Neokonservatismus?
4.1 Gemeinsam für die Macht
4.2 Ausblick: Neokonservatismus in der Zukunft
Die Arbeit untersucht, inwiefern der Neokonservatismus als ideologische Handlungsgrundlage für die Außenpolitik der Bush-Administration unter George W. Bush diente. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, warum die US-Regierung neokonservative Richtlinien befolgte und ob diese den strategischen Machtinteressen der USA im internationalen System entsprachen.
3.6 Der Krieg gegen den Terror: Phase I
Die erste militärische Konfrontation im Kampf gegen den Terror war der Einmarsch in Afghanistan. Was allgemein als Phase I bekannt geworden ist, umfasst den Aufbau von Spionagenetzwerken zur Aufspürung terroristischer Aktivität, die Eindämmung der finanziellen Ressourcen tatsächlicher oder vermeintlicher Terroristen sowie direkte, globale Maßnahmen gegen Al-Qaida. Der wichtigste Bestandteil des Letzteren ist bislang die Operation „Enduring Freedom.“
Als Urheber der Angriffe vom 11. September war Osama bin Ladens Al-Qaida ausgemacht worden. Nachdem der Krieg gegen den Terror relativ schnell zum Krieg gegen das Böse geworden war, stellte sich nun für die Regierung Bush die Frage, an welchem Ort der Welt es zuerst bekämpft werden müsste. Denn auch zu diesem Zeitpunkt stand Irak schon auf der Liste der mit dem Terrorismus in engem Zusammenhang stehenden Länder. Nach einer inneradministrativen Auseinandersetzung gewann der Standpunkt von Condoleezza Rice gegen den von Paul Wolfowitz, der zuerst gegen Saddam Hussein vorgehen wollte. Die Nationale Sicherheitsberaterin hielt es jedoch für taktisch klüger, mit Afghanistan zunächst das einfache und weniger teure Ziel anzugehen, und sich Irak für spätere Feldzüge aufzuheben.
1. Einleitung: Einführung in die Problematik der amerikanischen Machtausübung nach dem 11. September und Definition der zentralen Begriffe.
2. Der Neokonservatismus in den USA: Vorstellung der wichtigsten Intellektuellen und der theoretischen Grundlagen des Neokonservatismus.
3. Die ideologische Grundlage der Außenpolitik der Bush- Administration: Untersuchung der Verbindung zwischen Bushs Politik, seinen Beratern und der neokonservativen Theorie vor und nach dem 11. September.
4. Warum Neokonservatismus?: Kritische Auseinandersetzung mit der strategischen Allianz zwischen den Neokonservativen und der Regierung zur Machtdurchsetzung.
Neokonservatismus, Bush-Administration, Außenpolitik, National Interest, 11. September, Terrorismus, Demokratisierung, Unilateralismus, Präventivkrieg, US-Macht, Hegemonie, Politische Ideologie, Bush-Doktrin, Interventionismus, Sicherheitspolitik.
Die Magisterarbeit analysiert die ideologische Basis der US-Außenpolitik unter George W. Bush und prüft den Einfluss neokonservativen Gedankenguts auf die Entscheidungen der Regierung.
Die Arbeit behandelt die Genese des Neokonservatismus, die strategische Rolle wichtiger Berater (Vulcans), die Reaktion auf den 11. September 2001 und die Umsetzung der sogenannten Bush-Doktrin.
Ziel ist es, herauszufinden, ob die Bush-Administration den Neokonservatismus als Rechtfertigungsgrundlage für unilaterale Machtinteressen nutzte, besonders in Bezug auf den Irakkrieg.
Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die Literaturrecherche sowie die Auswertung von Regierungsdokumenten und ideengeschichtlichen Werken der einflussreichsten Neokonservativen verbindet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in den Neokonservatismus und einen praxisbezogenen Teil, der die Außenpolitik der Bush-Jahre konkret auf neokonservative Züge hin untersucht.
Zentrale Begriffe sind Neokonservatismus, Bush-Doktrin, Unilateralismus, Demokratieverbreitung und das nationale Interesse.
Die Arbeit stellt fest, dass die Mehrheit der Berater (wie Cheney oder Rumsfeld) eher realistische oder nationalistische (Jacksonian) Ansätze verfolgte, während Paul Wolfowitz als einer der wenigen ideologischen Neokonservativen im Kabinett fungierte.
Der Irakkrieg wird als "neokonservativer Krieg" eingestuft, der als erste praktische Umsetzung der Präventivkriegsstrategie gilt und das Ziel der Demokratisierung mit sicherheitspolitischen Machtinteressen verknüpfte.
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