Magisterarbeit, 2009
112 Seiten, Note: 1,73
Diese Magisterarbeit untersucht die ideologische Grundlage der Außenpolitik der Bush-Administration, indem sie die Rolle des Neokonservatismus in der Gestaltung der amerikanischen Strategie nach dem 11. September 2001 analysiert. Das Ziel der Arbeit ist es, zu klären, inwieweit der Neokonservatismus als Handlungsgrundlage für die Bush-Administration dient und welche Argumente er liefert, um das unilaterale Handeln der USA zu rechtfertigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas im Kontext des 11. September und der amerikanischen Machtpolitik hervorhebt. Anschließend werden die wichtigsten Vertreter des Neokonservatismus vorgestellt und deren Ansätze beleuchtet. Ein weiterer Abschnitt widmet sich der Entstehungsgeschichte der Bewegung in den USA sowie der Zusammenfassung ihrer Grundgedanken. Es folgt eine Analyse der neokonservativen Außenpolitik, die sich mit Begriffen wie Macht, Sicherheit und National Interest auseinandersetzt. Die Arbeit konzentriert sich anschließend auf die ideologische Grundlage der Außenpolitik der Bush-Administration, indem sie die politische Ausrichtung der wichtigsten Berater George W. Bushs beleuchtet und die Ereignisse des 11. September 2001 sowie die "Bush-Doktrin" in den Kontext der neokonservativen Ideologie stellt.
Neokonservatismus, amerikanische Außenpolitik, Bush-Administration, "War on Terror", Machtpolitik, Unipolarität, unilaterales Handeln, National Interest, "Bush-Doktrin", preventive war, regime change, Demokratisierung.
Der Neokonservatismus ist eine politische Strömung, die für eine starke militärische Machtentfaltung, Unilateralismus und die aktive Verbreitung der Demokratie (regime change) eintritt, um das nationale Interesse der USA zu sichern.
Zu den Schlüsselfiguren gehören Irving Kristol („Godfather“), Norman Podhoretz, William Kristol, Robert Kagan und der Philosoph Leo Strauss, dessen Einfluss jedoch umstritten ist.
Die Bush-Doktrin rechtfertigt Präventivkriege (preventive war) gegen potenzielle Bedrohungen und betont das Recht der USA zum unilateralen Handeln, um die nationale Sicherheit nach dem 11. September zu gewährleisten.
Die „Vulcans“ waren die wichtigsten außenpolitischen Berater von George W. Bush, die maßgeblich die Strategie des Krieges gegen den Terror und die neokonservativ geprägte Agenda gestalteten.
Der 11. September diente als Katalysator, um die USA von den Fesseln internationaler Abkommen zu befreien und eine Politik der ungebremsten Machtentfaltung und gewaltsamen Demokratisierung einzuleiten.
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