Hausarbeit, 2014
26 Seiten, Note: 1,0
1. INTRODUCTION
1.1. Democracy and Turnout
1.2. Research Question
1.3. Structure
2. LITERATURE REVIEW - Hallin and Mancini: “Comparing Media Systems: Three models of media and politics”
2.1. The four dimensions of media systems
2.2. The five political dimensions
2.3. The three Models
2.4. Reception
3. THEORY AND HYPOTHESIS
4. METHODOLOGY
4.1. Regression Analysis
4.2. Operationalisation
5. DATA ANAYLSIS
5.1. Influence of Media Markets on Turnout
5.2. Influence of Political Parallelism on Voter Turnout
5.3. Influence of Professionalization and Voter Turnout
5.4. Limitations
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Mediensystemen, wie sie von Hallin und Mancini klassifiziert wurden, und der Wahlbeteiligung in verschiedenen Demokratien. Das Ziel ist es zu analysieren, ob die Charakteristika von Mediensystemen einen signifikanten Einfluss auf die Bereitschaft der Bürger haben, an allgemeinen Wahlen teilzunehmen.
1.1. Democracy and Turnout
What defines a democracy? This question should be considered as one of the most polarizing questions when it comes to Comparative Politics. There are plenty of different conditions considered as necessary in order to call a country democratic. One of the conditions that seems to be more important than others, is the existence of competitive elections. Joseph Schumpeter, an influential economist and political scientist, states “the democratic method is that institutional arrangement for arriving at political decisions which realizes the common good by making the people itself decide issues through the election of individuals who are to assemble in order to carry out its will” (Schumpeter 1950, 428). A more recent definition of democracy states that “the essential idea of democracy is that the people have the right to determine who governs them. In most cases they elect the principal governing officials and hold them accountable for their actions. Democracies also impose legal limits on the government’s authority by guaranteeing certain rights and freedoms to their citizen” (Sodaro 2004, 31). There are countless other definitions of democracy and there is no an “ongoing lively debate on the subject” (Kekic 2007, 1). Most of them include the elements of competition or elections meaning the existence of competitive elections and declare them as a necessary condition for democracy. Therefore the absence of free and fair elections should only occur in undemocratic systems.
Knowing that competitive elections have a major significance in a democratic system. But nowadays we observe an alarming trend in many modern democracies. The voter turnout is decreasing in most countries. (Zelenko 2012). Many scholars agree that this trend is not desirable (Rosema 2007; Lijphart 1997) and may be a huge threat to democratic systems. The effects of low turnout and its causes are extensively discussed. (Lutz/Marsh 2007; Blais 2007).
1. INTRODUCTION: Definiert den Demokratiebegriff und thematisiert den besorgniserregenden Trend sinkender Wahlbeteiligung in modernen Demokratien.
2. LITERATURE REVIEW - Hallin and Mancini: “Comparing Media Systems: Three models of media and politics”: Erläutert die theoretischen Dimensionen und die drei Mediensystem-Modelle von Hallin und Mancini sowie deren wissenschaftliche Rezeption.
3. THEORY AND HYPOTHESIS: Leitet basierend auf den Mediensystem-Dimensionen vier Hypothesen zum Einfluss von Medien auf das Wahlverhalten ab.
4. METHODOLOGY: Beschreibt die Anwendung der linearen Regressionsanalyse und die Operationalisierung der Variablen unter Nutzung vorhandener Datensätze.
5. DATA ANAYLSIS: Präsentiert die empirische Auswertung und diskutiert die gefundenen Ergebnisse sowie deren Limitationen hinsichtlich der statistischen Signifikanz.
Wahlbeteiligung, Mediensysteme, Hallin und Mancini, Politische Partizipation, Demokratie, Regressionsanalyse, Politischer Parallelismus, Medienmarkt, Journalismus, Professionalisierung, Presseförderung, Medienpolitik, Vergleichspolitik, Wahlverhalten, Politische Kommunikation.
Die Arbeit untersucht den theoretischen und empirischen Zusammenhang zwischen den von Hallin und Mancini beschriebenen Mediensystem-Modellen und der Wahlbeteiligung in verschiedenen westlichen Demokratien.
Die Themenfelder umfassen die Struktur von Medienmärkten, den Grad an politischem Parallelismus, die Professionalisierung von Journalisten sowie die staatliche Rolle in der Medienpolitik.
Das Ziel ist es, zu prüfen, ob es einen statistisch signifikanten Unterschied in der Wahlbeteiligung gibt, der sich auf die verschiedenen Mediensystem-Typologien zurückführen lässt.
Die Arbeit nutzt die Methode der linearen Regressionsanalyse, um den Einfluss der Mediensystem-Dimensionen auf die abhängige Variable "Wahlbeteiligung" zu testen.
Im Hauptteil werden die Hypothesen theoretisch hergeleitet, die Operationalisierung der Daten beschrieben und anschließend die Ergebnisse der statistischen Analysen für die einzelnen Dimensionen dargestellt.
Wahlbeteiligung, Mediensysteme, Hallin und Mancini, Politische Partizipation, Demokratie und Regressionsanalyse sind die zentralen Begriffe der Arbeit.
Die Unterteilung in öffentlicher Rundfunk, Eigentumsregulierung und Presseförderung war notwendig, da sich die Rolle des Staates als multidimensionale Kategorie erwies.
Die Schweiz fungiert als Ausreißer mit einer unerwartet niedrigen Wahlbeteiligung, was laut Autor auf sprachliche Konflikte und die lokale Fokussierung der Schweizer Politik zurückzuführen ist.
Die statistische Signifikanz war durch das Vorhandensein extremer Ausreißer im Datensatz eingeschränkt, was die Ergebnisse verfälschte.
Die Analyse ergab eine starke positive Korrelation zwischen Presseförderung und Wahlbeteiligung, was einen Ansatzpunkt für weitere politische Maßnahmen zur Motivationssteigerung bietet.
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