Examensarbeit, 2004
39 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 UNESCO – ZIELE UND PROGRAMM
2.1.1 UNESCO- eine Weltorganisation
2.1.2 Das UNESCO-Schulprojekt
2.2 INTERKULTURELLE PÄDAGOGIK ODER PÄDAGOGIK DER VIELFALT?
2.2.1 Begriffsbestimmung im historischen Kontext
2.2.2 Eine interkulturelle Didaktik
2.3 SACHUNTERRICHT
2.3.1 Von der Heimatkunde zum Sachunterricht
2.3.2 Didaktische Überlegungen
2.4 INTERKULTURELLE ERZIEHUNG AN DER SCHULE FÜR KÖRPERBEHINDERTE
2.4.1 Pädagogik der Vielfalt – eine weitere Sonderpädagogik?
2.4.2 Kompetenzen der Lehrenden
3 PRAKTISCHE UMSETZUNG
3.1 „WO KOMMST DU DENN HER?“ EINE BESTANDSAUFNAHME
3.1.1 Intentionen der Initiierung
3.1.2 Aktuelle Situation
3.1.3 Was bisher geschah
3.2 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG
3.2.1 Institutionelle Voraussetzungen
3.2.2 Personelle Voraussetzungen
3.3 ÜBERSICHT EINER MÖGLICHEN SCHULJAHRESPLANUNG
3.3.1 Jahresplanung
3.3.2 Das Jahr in der AG „Wo kommst Du denn her?“
3.3.3 Exemplarische Darstellung einer Einheit
3.4 NÜTZLICHE LITERATUR UND ADRESSEN
4 REFLEXION
4.1 ERREICHEN DER ZIELE
4.1.1 Anliegen der Arbeit
4.1.2 Umsetzung der theoretischen Grundlagen in der AG
4.2 LEHRERROLLE
4.3 ÜBERTRAGBARKEIT AUF ANDERE SCHULFORMEN
5 AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Bereitstellung eines konzeptionellen Leitfadens für die Durchführung einer UNESCO-Arbeitsgemeinschaft an einer Schule für Körperbehinderte, um das Kennenlernen fremder Kulturen und interkulturelle Verständigung zu fördern. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie ein solches Angebot unter Berücksichtigung sonderpädagogischer Prinzipien gestaltet werden kann, um sowohl individuelle Lernvoraussetzungen zu berücksichtigen als auch soziale Integration zu stärken.
3.3.3 Exemplarische Darstellung einer Einheit
Die Darstellung der Einheit „Hmm, das schmeckt“ soll die Übertragbarkeit der Thematik auf die Gruppe der Schülerinnen und Schüler an einer Schule für Körperbehinderte mit ihren individuellen Neigungen und Bedürfnissen aufzeigen. Im didaktisch-methodischen Kommentar nehme ich daher verstärkt Bezug auf die „Leitgedanken und Prinzipien“ für den Unterricht mit körperbehinderten Kindern und Jugendlichen nach Hammerschlag-Mäsgen (2003) (vgl. Punkt 2.4.1), sowie die Prinzipien eines handlungsorientierten Unterrichts nach Jank und Meyer (1997) (vgl. Punkt 2.2.2).
Inhalt: Die Schülerinnen und Schüler kochen und essen gemeinsam Piroggen, ein polnisches Gericht, bestehend aus kleinen Mehlklößen mit Vanillesauce oder heißen Kirschen.
Anliegen: Fachbezogenes Anliegen: Die Schüler und Schülerinnen erhalten die Möglichkeit, die polnische Esskultur beispielhaft kennen zu lernen. Entwicklungsbezogenes Anliegen: Die Schüler und Schülerinnen erhalten die Möglichkeit, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen polnischem und deutschem Essen anhand eines Gerichtes festzustellen.
1 EINLEITUNG: Die Autorin stellt das Konzept der UNESCO-Arbeitsgemeinschaft als Leitfaden für Lehrkräfte vor und beschreibt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel verortet die AG in der UNESCO-Programmatik, der interkulturellen Pädagogik und dem Sachunterricht, wobei die Besonderheiten der körperbehinderten Pädagogik integriert werden.
3 PRAKTISCHE UMSETZUNG: Hier werden die organisatorischen Rahmenbedingungen, eine beispielhafte Jahresplanung sowie konkrete didaktische Vorgehensweisen an einer Schule für Körperbehinderte beschrieben.
4 REFLEXION: Es erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Erreichen der gesetzten Ziele, der Umsetzung der Theorie in die Praxis sowie der eigenen Lehrerrolle.
5 AUSBLICK: Die Autorin unterstreicht die wachsende Bedeutung der Pädagogik der Vielfalt im Kontext eines heterogener werdenden deutschen Schulsystems.
UNESCO-Projektschule, Interkulturelle Pädagogik, Pädagogik der Vielfalt, Körperbehindertenpädagogik, Sachunterricht, Handlungsorientierung, Projektunterricht, Identitätsentwicklung, Inklusion, Kulturverständnis, Sozialkompetenz, Schulleben, Sonderpädagogik, Globales Lernen, Gemeinschaftsbewusstsein.
Die Arbeit entwickelt ein Konzept zur Durchführung einer UNESCO-Arbeitsgemeinschaft an einer Schule für Körperbehinderte, um Schülern fremde Kulturen näherzubringen.
Die zentralen Themen sind interkulturelle Erziehung, die Grundsätze der UNESCO, sonderpädagogische Prinzipien im Unterricht und die Förderung von Toleranz und gegenseitigem Verständnis.
Das Ziel ist ein praxisorientierter Leitfaden für Lehrkräfte, der zeigt, wie eine solche AG trotz heterogener Schülerschaften erfolgreich durchgeführt werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung interkultureller und sonderpädagogischer Ansätze, die mit den praktischen Erfahrungen aus einem einjährigen Schulprojekt verknüpft werden.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Fundamenten, den praktischen Voraussetzungen, der Jahresplanung und der detaillierten Beschreibung einzelner Unterrichtseinheiten.
Wichtige Begriffe sind UNESCO-Projektschule, Pädagogik der Vielfalt, Körperbehindertenpädagogik, interkulturelles Lernen und Handlungsorientierung.
Die AG zeichnet sich durch einen hohen Grad an Schülerorientierung, das kooperative Arbeiten am gemeinsamen Gegenstand und die bewusste Einbeziehung der individuellen Bedürfnisse von körperbehinderten Kindern aus.
Gerade in Förderschulen bietet die Vielfalt der individuellen Lebenswirklichkeiten einen optimalen Ausgangspunkt, um durch gemeinsame Projekte eine subjektive Wirklichkeit und Solidarität zu schaffen.
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