Bachelorarbeit, 2015
138 Seiten, Note: 5.75 (Schweizer Notensystem)
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1. FILMGENRES
2.1.1. Der Abenteuerfilm
2.1.2. Der Horrorfilm
2.1.3. Der Fantasyfilm
2.2. REMAKES
2.2.1. Die Definition des Phänomens des Remake
2.2.2. Gründe für Remakes
2.2.3. Kritik an Remakes
3. METHODE UND KONZEPTION
3.1. OPERATIONALISIERUNG UND FORSCHUNGSFRAGEN
3.2. DIE FILMANALYSE
3.2.1. Das Sequenzprotokoll als Datenerhebungsmethode
3.2.2. Systematik der Vorgehensweise der Analyse
3.3. DIE FIGURENANALYSE
4. DATENGRUNDLAGE UND FILMANALYSE – EIN FILMKLASSIKER UND SEIN MODERNES REMAKE
4.1. KING KONG UND DIE WEISSE FRAU (1933)
4.1.1. Handlung
4.1.2. Die SchauspielerInnen, ihre Rollen und King Kong
4.1.3. Produktionskontext und gesellschaftliche Rahmenbedingungen
4.1.4. Special Effects und Animationen
4.2. KING KONG (2005)
4.2.1. Ähnlicher Handlungsablauf, unterschiedliche Inszenierung
4.2.2. Die SchauspielerInnen, ihre Rollen und King Kong
4.2.3. Produktionskontext- und Hintergrund
4.2.4. Special Effects, CGI und Computeranimationen
5. ERGEBNISSE
5.1. KONTEXTUALISIERUNG
5.1.1. Filmlänge und Handlungskonzeption
5.1.2. Die Rahmenbedingungen von 1933 und 2005
5.2. FIGUREN UND WERTE
5.2.1. Ann Darrow
5.2.2. Carl Denham
5.2.3. Jack Driscoll
5.2.4. King Kong, der Riesengorilla
5.3. ROLLENKONSTELLATIONEN
6. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Vergleich zwischen dem Filmklassiker "King Kong und die weiße Frau" (1933) und dessen Remake von Peter Jackson (2005). Das Hauptziel besteht darin, die Unterschiede in der Charakterisierung der Figuren, der Inszenierung von Rollenkonstellationen sowie dem Einfluss epochenspezifischer gesellschaftlicher und technischer Rahmenbedingungen auf die jeweilige Produktion herauszuarbeiten und zu analysieren.
4.1.1. Handlung
Die Handlung des im Jahre 1932 spielenden und in schwarz-weiss produzierten Films beginnt im Hafen bei den Docks in New Jersey zur Zeit der grossen Depression. Der Theateragent Charles Weston ist auf der Suche nach dem furchtlosen, arroganten und gemäss dem Hafen-Wachmann „wahnsinnigen“ Abenteuer-Filmemacher und Regisseur Carl Denham, während sich eben dieser mit dem Kapitän über die illegale Fracht und Menge an Sprengstoff an Bord unterhält. Der Filmemacher will nämlich mit seiner Filmcrew für eine Film-Expedition auf dem gemieteten und voll mit Filmrequisiten beladenen Schiffs namens Venture zur entlegenen und mysteriösen Skull Island reisen, um auf dem geheimnisvollen, von Legenden umrankten Eiland seinen neusten Film zu drehen. Doch Weston hat schlechte Neuigkeiten, denn er hat wegen Denhams Reputation als Draufgänger keines guten Gewissens eine hübsche, weibliche Hauptdarstellerin für das gefährliche Projekt gefunden. Da Denham noch in derselben Nacht auslaufen will, macht er sich selbst in der Stadt auf die Suche nach einer mutigen Schauspielerin. Dabei trifft er auf die arbeitslose, blonde und bildhübsche junge Ann Darrow, der er bei einem Kaffee die grosse Chance ihres Lebens, Berühmtheit und viel Geld verspricht, wenn sie sich auf sein Projekt und die bereits morgen startende Seereise einlässt, ohne jedoch Genaueres darüber zu wissen. Als er sich vorstellt, erkennt sie in ihm den berühmten Abenteuerfilmer und willigt ein.
1. EINLEITUNG: Einleitung in die Thematik des King Kong Mythos und Zielsetzung der Bachelorarbeit.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der Filmgenres sowie des Phänomens und der Kritik an Film-Remakes.
3. METHODE UND KONZEPTION: Darstellung der verwendeten Filmanalyse-Methodik, insbesondere des Sequenzprotokolls und der Figurenanalyse.
4. DATENGRUNDLAGE UND FILMANALYSE – EIN FILMKLASSIKER UND SEIN MODERNES REMAKE: Detaillierte Betrachtung der beiden Filme, ihrer Handlungen, Schauspieler und Produktionshintergründe.
5. ERGEBNISSE: Zusammenführung und Diskussion der Erkenntnisse bezüglich der Kontextualisierung, Figuren und Rollenkonstellationen.
6. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Resümee der Analyseergebnisse und Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten.
King Kong, Remake, Filmanalyse, Abenteuerfilm, Horrorfilm, Fantasyfilm, Spezialeffekte, Stop-Motion, Computer Generated Imagery, Motion Capture, Figurenkonstellation, Produktionsbedingungen, Filmgeschichte, Klassiker, Charakterisierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit einem detaillierten wissenschaftlichen Vergleich zwischen dem Original-Kultfilm "King Kong" von 1933 und dem Remake von 2005.
Die Untersuchung deckt die Bereiche Filmgenres, Figurenanalyse, Produktionskontext und technische Entwicklung im Zeitverlauf ab.
Ziel ist es, die Unterschiede in der Darstellung von Charakteren und Rollen sowie den Einfluss gesellschaftlicher und technischer Rahmenbedingungen auf die jeweiligen Produktionen aufzuzeigen.
Es wird das hermeneutische Interpretationsverfahren (qualitativ) angewendet, unterstützt durch die Erstellung von Sequenzprotokollen zur formal-inhaltlichen Transkription des Filmmaterials.
Der Hauptteil analysiert die Handlungsabläufe, die Rollenbesetzung, die Produktionshintergründe sowie die eingesetzten Spezialeffekte (Stop-Motion gegenüber CGI/Motion-Capture) beider Verfilmungen.
Wichtige Begriffe sind Film-Remake, King Kong, Filmanalyse, Spezialeffekte und Figurenanalyse.
Während die Figuren des Originals eher archetypisch und eindimensional gezeichnet sind, weist das Remake eine modernere, psychologisch tiefere Ausarbeitung der Charaktere auf, insbesondere bei der Figur der Ann Darrow.
Sie dienen als technischer Indikator für den epochenspezifischen Wandel der Filmproduktion; von den handwerklichen Innovationen Willis O'Briens bis zur digitalen High-End-Technik von Weta.
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