Diplomarbeit, 2004
154 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definitionen von Alter(n) und Hochaltrigkeit
2.1.1 Alter und Altern
2.1.1.1 Psychologisches Altern
2.1.1.2 Soziales Altern
2.1.1.3 Physiologisches Altern
2.1.2 Hochaltrigkeit
2.1.3 Vorstellungen von Alter(n) und Altersbilder
2.1.4 Ältere Menschen im Sozialrecht
2.1.5 Der Begriff „Alter“ in der Rechtsordnung
2.2 Demographie und Folgen für die Altersversorgung
2.2.1 Demographie
2.2.2 Folgen des demographischen Wandels für die Altersversorgung
2.2.3 Fazit
2.3 Definition von Rehabilitation
2.3.1 Der erweiterte Gesundheitsbegriff
2.3.2 Das Partizipationsmodell der WHO
2.3.3 Rehabilitation
2.3.3.1 medizinische Rehabilitation
2.3.3.2 soziale Rehabilitation
2.3.3.3 Rehabilitationsbedürftigkeit, -bedarf und -potential
2.4 Rehabilitation für hochaltrige Menschen „trotz“ Pflege
2.4.1 Krankheiten und Hilfebedarf im Alter
2.4.2 Prävention und Rehabilitation für ältere Menschen
2.4.3 Der erweiterte Gesundheitsbegriff im Alter
2.4.4 Rehabilitationsmaßnahmen im Pflegealltag
2.5 Rechtliche Grundlagen der Rehabilitation für ältere Menschen
2.5.1 Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - SGB IX
2.5.2 Die Pflegeversicherung - SGB XI
2.5.3 Die Krankenversicherung - SGB V
2.5.4 Das Arbeitsrecht - SGB VI
2.5.5 Die Sozialhilfe - BSHG
2.6 Forschungsstand zu Hochaltrigkeit, Rehabilitation und Pflegebedürftigkeit
3. Entwicklung des Studiendesigns der Hauptstudie
3.1 Fragestellungen der Studie
3.2 Untersuchungseinheiten
3.3 Auswahl der Stichprobe
3.4 Zugang zu den Untersuchungseinheiten
3.5 Ablauf der Datenerhebung
3.6 Entwicklung des Erhebungsinstrumentariums
3.6.1 Art der Erhebungsinstrumente
3.6.2 Anschreiben
3.6.3 Die Einverständniserklärung
3.6.4 Instrument I: Übersicht über die Erhebung in der Einrichtung
3.6.5 Instrument II: Erhebung der allgemeinen Heimdaten
3.6.6 Instrument III: Bewohner - Assessment
3.6.7 Instrument IV: Fragebogen
3.6.7.1 Fragenkomplex: allgemeine/demographische Daten
3.6.7.2 Fragenkomplex: Alter(n)svorstellungen
3.6.7.3 Fragenkomplex: rechtliches Grundwissen
3.6.7.4 Fragenkomplex: Veränderungsvorschläge
3.6.8 Instrument V: Ergänzung zum Fragebogen - Rehabilitationsmaßnahmen
3.6.9 Layout der Instrumente
4. Die Vorstudie
4.1 Fragestellungen der Vorstudie
4.2 Planung der Vorstudie
4.3 Beschreibung der Zugänge in der Vorstudie
4.4 Dateneingabe und Vorgehen bei der Auswertung
4.5 Eignung der Erhebungsinstrumente
4.6 Änderungen der Erhebungsinstrumente nach der Vorstudie
4.6.1 Instrument I: Übersicht über die Erhebung in der Einrichtung
4.6.2 Instrument II: Erhebung der allgemeinen Heimdaten
4.6.3 Instrument III: Bewohner- Assessment
4.6.4 Instrument IV: Fragebogen
4.6.5 Instrument IV-B: Fragebogen für Bewohner
4.6.6 Instrument V: Ergänzung zum Fragebogen – Rehabilitationsmaßnahmen
4.7 Ausblick auf die Beantwortung der Fragestellungen der Hauptstudie
4.7.1 Rehabilitationsbedarf der Bewohner
4.7.2 Altersbilder
4.7.3 Übersicht über die Einrichtungen
4.7.4 Rehabilitationsbedarf und Rehabilitationsrealität im Vergleich mit den Einschätzungen der Befragten und den Altersbildern
4.7.5 Persönliche Einschätzung der rehabilitativen Maßnahmen der Befragten
4.7.6 Fazit: Annahmen zu den Fragestellungen der Hauptstudie
5. Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die rehabilitative Versorgung hochaltriger Pflegeheimbewohner, um festzustellen, ob diese dem tatsächlichen Bedarf entspricht und welche sozialen Faktoren, insbesondere Altersbilder der Beteiligten, die Rehabilitationsrealität beeinflussen.
2.1.1 Alter und Altern
„Altern: (engl.) aging; degenerativer biol. Prozess, der mit zunehmendem Lebensalter zu psych. u. phys. Abnutzungserscheinungen führt u. meist zw. 50. u. 65. Lj. beginnt (Eugerie); die Differenz zw. sog. chronologischem (entspr. Geburtsurkunde) u. biol. Lebensalter (entspr. Körperfunktion u./od. intellektueller Leistung) beeinflussen v. a. folgende Faktoren: sozioökonomische Bedingungen (v. a. Beruf, Lebensweise u. Ernährung), genet. Konstitution, emotionaler Umgang mit Problemen (s. Coping), lang dauernde Kontamination mit Schadstoffen (kann zu Akkumulation u. funkt. Stoffwechselveränderung führen), chron. Erkr.“ (Quelle: Pschyrembel online, 01.10.2003)
Die öffentliche Diskussion und auch die Forschung waren lange Zeit von der Vorstellung bestimmt, dass im höheren Lebensalter in allen Bereichen der Person Verluste aufträten. Dieses „Defizit-Modell“ ist mit seinen negativen Verallgemeinerungen empirisch genauso wenig gestützt wie die positive Variante, die dem Alter eine bei allen Menschen zu beobachtende Zunahme an Erfahrung, Weisheit und Gelassenheit zuschreibt. Das gleichzeitige Auftreten von Stärken und Schwächen lässt sich besser verstehen, wenn die Mehrdimensionalität von Entwicklung berücksichtigt wird(vgl. Kruse 1999, S. 38).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesellschaftliche Wahrnehmung des Alterns und führt in die Fragestellung zur rehabilitativen Versorgung von hochaltrigen Pflegeheimbewohnern ein.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Altern, Hochaltrigkeit und Rehabilitation sowie deren rechtliche Einordnung und den aktuellen Forschungsstand.
3. Entwicklung des Studiendesigns der Hauptstudie: Hier wird das methodische Vorgehen zur Untersuchung des Rehabilitationsbedarfs und der Einflüsse von Altersbildern auf die Versorgung konzipiert.
4. Die Vorstudie: Dieses Kapitel dokumentiert die Testphase der Erhebungsinstrumente, die Anpassung an die Praxisbedingungen in Heimen und erste Auswertungen.
5. Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Notwendigkeit weiterer Forschung und die Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte für hochaltrige Menschen.
Hochaltrigkeit, Rehabilitation, Pflegeheim, Altersbilder, Pflegebedürftigkeit, Geriatrie, Partizipationsmodell, Lebensqualität, Demographie, Pflegestufe, Gesundheitsbegriff, Forschungsmethodik, Altenhilfe, Rehabilitationsbedarf, Versorgungsrealität.
Die Arbeit untersucht die rehabilitative Versorgungssituation von hochaltrigen Pflegeheimbewohnern und hinterfragt, ob bestehende Angebote deren Bedarf decken.
Die Arbeit verknüpft die demographische Entwicklung, gerontologische Altersbilder, rechtliche Grundlagen der Rehabilitation und die praktische Anwendung von Erhebungsinstrumenten in Pflegeheimen.
Das Hauptziel ist es, das Verhältnis zwischen Rehabilitationsbedarf und Pflegerealität zu klären sowie den Einfluss von Altersbildern der Akteure auf die rehabilitativen Maßnahmen zu untersuchen.
Die Autorin entwickelt ein Studiendesign und verschiedene Erhebungsinstrumente (Assessment-Verfahren, Fragebögen), die in einer Vorstudie in mehreren Pflegeheimen getestet und angepasst werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Altern und Rehabilitation sowie die methodische Entwicklung des Studiendesigns, das auf verschiedenen Untersuchungseinheiten wie Bewohnern, Angehörigen und Pflegepersonal basiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hochaltrigkeit, Rehabilitation, Pflegebedürftigkeit und Altersbilder definiert.
Die Autorin betont, dass für hochaltrige Menschen neben der Wiederherstellung von Funktionen (medizinisch) insbesondere soziale Faktoren zur Wiedergewinnung persönlicher Würde eine entscheidende Rolle spielen.
Nach der Vorstudie wurden unter anderem die Fragen zu "Altersbildern" gekürzt und präzisiert, da diese bei den Befragten als emotional belastend empfunden wurden.
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