Diplomarbeit, 2015
165 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Partizipationstheorie
2.1 E-Demokratie
2.1.1 Der demokratische Prozess
2.1.2 Wahlgrundsätze
2.1.3 Das E-Demokratie-Framework
2.2 E-Partizipation
2.2.1 Anwendbarkeit der E-Partizipation
2.2.1 Vorteile der E-Partizipation
2.2.2 Nachteile der E-Partizipation
2.2.3 Einflussgrößen auf E-Partizipation
2.2.4 Level der E-Partizipation
2.2.5 Richtlinien für gute Partizipation
2.2.6 Voraussetzungen des Bürgers
2.2.7 Implementierung einer E-Partizipations-Plattform
2.3 E-Government in Österreich
2.3.1 Der Online-Amtsweg
2.3.2 Help.gv.at
2.3.3 RIS – Rechtsinformationssystem
2.3.4 FinanzOnline
2.4 E-Voting
2.5 Rechtliche Herausforderungen der E-Demokratie
2.6 Liquid Democracy
2.7 Jugendliche und Demokratie
2.8 Beispiele für Partizipationsanwendungen
2.8.1 Liquid Feedback
2.8.2 Kommunale Experimente
2.8.2.1 Hamburgs Ideen zu „Wachsende Stadt“
2.8.2.2 Budgetplanung in Esslingen
2.8.3 Nationale Experimente
2.8.3.1 E-Demokratie in der Schweiz
2.8.3.2 Einbindung der Jugend in Österreich
3. Soziale Medien
3.1 Web 2.0 oder soziale Netze
3.2 Klassifikation sozialer Medien
3.3 Technologischer Wandel der Netzwerke
3.4 Social Security
3.5 Demografie in sozialen Medien
3.6 Jugendliche und soziale Medien
3.7 Beispiele für soziale Netzwerke
3.7.1 Facebook
3.7.2 Twitter
3.7.3 YouTube
3.7.4 Google Plus
3.7.5 LinkedIn
3.7.6 Xing
3.7.7 Pinterest
3.7.8 Blog
4. Integration
4.1 Integrationsmöglichkeiten in Facebook
4.2 Ziele der Integration
4.3 Voraussetzungen für eine gelungene Integration
4.4 Vorteile der Integration
4.5 Nachteile der Integration
4.6 Grenzen der Integration
4.7 Bestehende Integrationsansätze
4.7.1 Online-Foren als Teil der Partizipation
4.7.2 Politische Verwendung sozialer Medien
4.7.3 Aktuelle Nutzung von sozialen Netzen zur E-Partizipation
5. Partizipationsszenarien
5.1 Informationsseite
5.1.1 Umsetzung als Facebook-Seite
5.1.2 Umsetzung dezentral über User-Postings
5.1.3 Umsetzung als Facebook-App
5.1.4 Umsetzung als Facebook-Gruppe
5.1.1 Gewählter Ansatz
5.2 Bürgerinitiativen
5.2.1 Umsetzung als Facebook-Seite
5.2.2 Umsetzung dezentral über User-Postings
5.2.3 Umsetzung als Facebook-App
5.2.4 Umsetzung als Facebook-Gruppe
5.2.5 Gewählter Ansatz
5.3 Volksbefragung
5.3.1 Umsetzung als Facebook-Seite
5.3.2 Umsetzung dezentral über User-Postings
5.3.3 Umsetzung als Facebook-App
5.3.4 Umsetzung als Facebook-Gruppe
5.3.5 Gewählter Ansatz
6. Konzept des zu entwickelnden Prototyps
6.1 Use-Case-Diagramm
6.2 Domain-Modell
6.2.1 Szenario 1: Informationsseite
6.2.2 Szenario 2: Bürgerinitiativen
6.2.3 Szenario 3: Volksbefragung
6.2.4 Gesamtmodell
6.3 UI-Prototypen
6.3.1 Facebook-Seite: Nationalrat
6.3.2 App: Informationen
6.3.3 App: Bestimme mit
6.4 Beschränkungen des Prototyps
7. Facebook-Apps
7.1 Plattformen
7.2 Facebook-API
7.3 Integration einer App on Facebook
7.4 Kommunikation
7.4.1 Login
7.4.2 Aktivitäten innerhalb der Plattform
7.4.3 Logout
8. Implementierung
8.1 The Big Picture
8.2 Facebook-Seite: „Gesundheitsministerium“
8.3 Facebook-Seite: „Nationalrat“
8.4 App „Informationen“
8.4.1 Vorgangsweise
8.4.2 Ergebnis
8.5 App „Bestimme mit“
8.5.1 Datenmodell
8.5.2 Architektur des Prototyps
8.5.3 Interaktion zwischen der App und Facebook
8.5.4 Probleme
8.5.5 Ergebnis
9. Diskussion der Implementierung
9.1 User-Interface
9.2 Security
9.3 Nutzbarkeit
9.4 Rechtliches
9.5 Weitere Integrationsmöglichkeiten in das Netzwerk
9.6 Integrationsmöglichkeiten in andere soziale Netzwerke
9.7 Anwendbarkeit der Integration
10. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen, eine E-Partizipationsplattform in das soziale Netzwerk Facebook zu integrieren, um insbesondere junge Menschen wieder stärker in demokratische Entscheidungsprozesse einzubinden.
2.1.1 Der demokratische Prozess
Vereinfacht lässt sich der demokratische Prozess durch drei sequenzielle aufeinander folgende Phasen, wie in Abbildung 2, darstellen [4]. Diese Phasen sind:
1. Informationsbeschaffung
2. Meinungsbildung
3. Entscheidung
Die Informationsbeschaffung ist der erste wichtige Schritt im politischen Prozess. Dies geschieht einerseits durch die klassischen Massenmedien, andererseits heutzutage auch durch das demokratische und ungeordnete Internet [5]. Generell lässt sich feststellen, dass die Bedeutung des Internets immer weiter zunimmt. Dies bringt auch problematische Aspekte mit sich, da die Authentizität und Integrität der Medieninhalte im Internet nicht gewährleistet ist und somit größere Manipulationsmöglichkeiten bestehen. Dem gegenüber steht der Vorteil, dass Nachrichten schnell und unkompliziert verbreitbar sind. Damit diese allerdings auch gelesen werden, ist die Bildung einer aktiven Community notwendig.
Die Meinungs- und Willensbildung erfolgt im Internet durch Foren oder soziale Netze [6]. Dabei besteht eine große Manipulationsgefahr. Beispielsweise könnte eine politische Fraktion eine Plattform zu ihren Gunsten zensurieren. Um dies zu vermeiden, wäre eine Plattform denkbar, welche von allen bedeutenden Parteien kooperativ betreut wird. Vergleichbar wäre dieses Vorgehen mit der Zusammensetzung der klassischen Wahlkommission. Diese setzt sich üblicherweise aus Personen mehrerer Fraktionen zusammen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit durch sinkende Wahlbeteiligung, definiert die Problemstellung der Integration von E-Partizipation in soziale Netze und erläutert die Zielsetzung.
2. Partizipationstheorie: Hier werden die theoretischen Grundlagen der E-Demokratie, E-Partizipation und deren Reifegrade sowie rechtliche Anforderungen und bestehende Anwendungsbeispiele beschrieben.
3. Soziale Medien: Dieses Kapitel analysiert das Wesen sozialer Netzwerke, klassifiziert diese und beleuchtet deren Einfluss auf Jugendliche sowie technologische Wandlungsprozesse.
4. Integration: Hier werden die Möglichkeiten, Vorteile, Nachteile und Grenzen der Einbindung von E-Partizipations-Plattformen in bestehende soziale Netzwerke wie Facebook tiefgehend diskutiert.
5. Partizipationsszenarien: Es werden drei konkrete Szenarien (Informationsseite, Bürgerinitiativen, Volksbefragung) definiert, um den minimalen funktionalen Umfang für den zu entwickelnden Prototyp zu bestimmen.
6. Konzept des zu entwickelnden Prototyps: Dieses Kapitel beschreibt das konzeptionelle Design des Prototyps mittels Use-Case-Diagrammen, Domain-Modellen und UI-Entwürfen für die gewählten Szenarien.
7. Facebook-Apps: Hier werden die technischen Grundlagen für die Entwicklung von Apps auf Facebook erläutert, inklusive der Facebook-API und der notwendigen Kommunikationswege.
8. Implementierung: Dieser Teil dokumentiert die praktische Umsetzung der Software-Prototypen unter Verwendung von PHP und dem Zend Framework sowie deren Anbindung an Facebook.
9. Diskussion der Implementierung: Abschließend werden die umgesetzten Lösungen hinsichtlich Nutzbarkeit, Sicherheit, Rechtssicherheit und Anwendbarkeit kritisch hinterfragt und zukünftige Potenziale abgewogen.
10. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit reflektiert die gesamte Arbeit, bestätigt die Potenziale der Integration, weist aber auf die notwendige Balance zwischen technischer Tiefe und Datenschutz hin.
E-Government, E-Partizipation, Facebook, E-Demokratie, soziale Netze, Analyse, Prototyp, Integration, Jugendliche, Partizipationsszenarien, Web 2.0, Liquid Democracy, Software Engineering, Datenschutz, Wahlgrundsätze
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie E-Partizipationsplattformen in soziale Netzwerke, specifically Facebook, integriert werden können, um die politische Teilhabe von Jugendlichen zu fördern.
Die zentralen Felder umfassen die E-Demokratie-Theorie, die Funktionsweise und Klassifikation sozialer Medien sowie die technische und organisatorische Machbarkeit einer Integration politischer Werkzeuge in diese Plattformen.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Inwiefern ist die Integration partizipatorischer Plattformen in soziale Netze möglich und anwendbar?“
Der Autor stützt sich primär auf eine fundierte Literaturrecherche, die Erarbeitung von Anwendungsszenarien sowie die prototypische Entwicklung einer Softwarelösung, die anschließend diskutiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Partizipation und sozialer Medien, die Diskussion der Integrationsmöglichkeiten, die Definition von Anwendungsszenarien und die detaillierte technische Umsetzung eines Prototyps.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören E-Partizipation, E-Demokratie, soziale Netzwerke, Integration, Facebook-API und Partizipationsszenarien.
Während eine Informationsseite primär auf einen unidirektionalen Informationsfluss (E-Enabling) abzielt, ermöglichen Bürgerinitiativen eine bidirektionale Diskussion und Abstimmung zwischen den Bürgern, was eine höhere Partizipationsebene (E-Empowering) darstellt.
Der Autor führt an, dass eine rechtlich bindende Lösung hohe Anforderungen an Sicherheit, Verifizierung und Datenschutz stellt, die über den Rahmen einer prototypischen Machbarkeitsstudie hinausgehen und zusätzliche staatliche Infrastrukturen erfordern würden.
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