Masterarbeit, 2015
93 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit untersucht das Thema Industriespionage im deutschen Mittelstand. Das Ziel ist es, die Bedrohung durch Industriespionage für mittelständische Unternehmen zu analysieren und wirksame Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Die Arbeit befasst sich mit der Definition und Abgrenzung von Industriespionage, den Ursachen und Auswirkungen, der rechtlichen Einordnung sowie den aktuellen Trends und Herausforderungen für den deutschen Mittelstand.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Industriespionage im deutschen Mittelstand ein. Es werden die Problemstellung, die Vorgehensweise und die Zielsetzung der Arbeit dargelegt. Kapitel 2 definiert den Begriff der Industriespionage und grenzt ihn von Wirtschaftsspionage ab. Es werden außerdem die Akteure im Umfeld illegaler Spionagetätigkeiten sowie die Ursachen und Auswirkungen von Industriespionage beleuchtet. Kapitel 3 analysiert den Status quo von Industriespionage im deutschen Mittelstand, untersucht den wirtschaftlichen und ökonomischen Schaden sowie die Herausforderungen und Trends. Es werden Beispiele von Industriespionagefällen vorgestellt und die Ergebnisse der qualitativen Interviews ausgewertet. Kapitel 4 beschäftigt sich mit den Abwehrmaßnahmen gegen Industriespionage, untersucht Präventionsmaßnahmen, Technical Intelligence, Human Source Intelligence und Cyberattacken. Es enthält eine Handlungsempfehlung für den Schutz von Know-how im deutschen Mittelstand.
Industriespionage, Wirtschaftsspionage, Know-how-Schutz, Deutscher Mittelstand, Prävention, Technical Intelligence, Human Source Intelligence, Cyberattacken, Rechtliche Einordnung, Wirtschaftlicher Schaden, Herausforderungen, Trends.
Der deutsche Mittelstand ist aufgrund seiner Innovationskraft und einer oft vorherrschenden „Schweigekultur“ ein primäres Ziel für Industriespionage, wobei der wirtschaftliche Schaden enorm ist.
Die Arbeit grenzt Industriespionage (oft durch Konkurrenten) von der staatlich gelenkten Wirtschaftsspionage ab und definiert die jeweiligen Akteure.
Die meisten Know-how-Abflüsse geschehen durch Unachtsamkeit, Manipulation (Social Engineering) oder gezielte Anwerbung von Mitarbeitern, was technische Schutzmaßnahmen allein unzureichend macht.
Es wird zwischen präventiven Maßnahmen (Sensibilisierung), Technical Intelligence und Human Source Intelligence unterschieden, um ein ganzheitliches Schutzkonzept zu erstellen.
Cyberattacken sind ein zentrales Werkzeug moderner Spionage zur Informationsabschöpfung und erfordern spezifische technische sowie organisatorische Sicherheitslösungen.
Nein, die Ergebnisse qualitativer Interviews zeigen, dass Sicherheitskonzepte individuell auf das Unternehmen, die Bedrohungslage und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zugeschnitten sein müssen.
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