Bachelorarbeit, 2015
55 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einführung
1.1 Thematische Einleitung und Fragestellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Mobile Partnersuche über Dating-Applikationen
2.1 Partnersuche 2.0: Vom Online- hin zu Mobile Dating
2.2 Nutzungsmotive mobiler Dating-Applikationen
2.2.1 Der Nutzen und Belohnungsansatz als Erklärung von Nutzungsmotiven
2.2.2 Nutzungserwartungen sowie Nutzungsmotive mobiler Dating- Applikationen
2.2.3 Nutzercharakteristika der mobilen Dating-Applikation Tinder
2.3 Verschiedene mobile Dating-Applikationen
2.3.1 Badoo – die Dating-App mit dem Interessenfeature
2.3.2 LoVoo – die Dating-App mit der zweifachen Umgebungssuche
2.3.3 Tinder – die Dating-App nach dem „Hot-or-Not“-Prinzip
3. Methodische Vorgehensweise
3.1 Hypothesenbildung und Operationalisierung
3.2 Die standardisierte Online-Befragung als quantitative Erhebungs- methode
3.2.1 Erstellung des Fragebogens
3.2.2 Untersuchungssetting und Stichprobenauswahl
4. Ergebnisdarstellung
4.1 Unterschiedliche Nutzungshäufigkeit von Tinder innerhalb der Geschlechter
4.2 ‚Langeweile‘, ‚Flirten und Daten‘ sowie ‚neue Leute kennen lernen‘ als Hauptmotive der Tinder-Nutzung
4.3 Matches, Chats, Dates und ernsthafte Beziehungen
4.4 Hypothese 1: Nutzungsmotiv „Sex“ und Geschlecht
4.5 Hypothese 2: Nutzungsmotiv „Beziehung“ und Geschlecht
4.6 Hypothese 3: Nutzungseinstellung „einfacher neue Leute kennenlernen“ und Geschlecht
4.7 Hypothese 4: Nutzungshäufigkeit und Beziehungsstatus
4.8 Hypothese 5: Kennengelernt und Date bei Tinder sowie Geschlecht
4.9 Hypothese 6: Vorstellung einer Partnerschaft mit jemanden der über Tinder kennen gelernt wurde und Geschlecht
5. Schlussfolgerungen
6. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede beim Nutzungsverhalten mobiler Dating-Applikationen am Beispiel von Tinder. Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, inwieweit unterschiedliche Motive und Einstellungen zwischen Frauen und Männern bestehen, um die bestehende Forschungslücke im Bereich des Mobile Datings zu schließen.
2.3.3 Tinder – die Dating-App nach dem „Hot-or-Not“-Prinzip
Mobile Dating im Turbogang – mit der bislang jüngsten aber bereits sehr erfolgreichen Dating-App auf dem deutschen Markt: Tinder und zu Deutsch „Zunder“. Seit der Gründung dieser durch die Amerikaner Justin Mateen, Jonathan Badeen und Sean Rad in Kalifornien im Jahr 2012 lässt sich ein enormer internationaler Wachstumsprozess festhalten. Besaß Tinder im Frühjahr 2014 noch ca. 800.000 Nutzer in Deutschland, waren es im Sommer letzten Jahres bereits über eine Million – Tendenz steigend mit täglich circa 8000 neuen Anmeldungen und einem weltweit geschätzten Wert von 1,2 Milliarden US Dollar, so das US-Wirtschaftsblatt Forbes (vgl. Eisenbrand 2014, S. 1; Bömelburg 2015, S. 1). Grund für die rasante Wertsteigerung ist auch der Inkubator „Hatch Labs“, welcher Tinder seit Entwicklungsbeginn mit Fördergeldern unterstützt und die Dating-App reichweitenstark verbreitet hat (vgl. Krause / Rank 2015, S. 1). Mittlerweile existiert sie weltweit in 24 verschiedenen Sprachen und das Durchschnittsalter der Mitglieder beträgt 18 bis 35 Jahre (vgl. Riekert 2014, S. 1). Der geschlechtsspezifische Anteil der Nutzergemeinde liegt bei 55 % Männern und 45 % Frauen (vgl. Riekert 2014, S. 1).
Der Grund für die Entwicklung Tinders ist laut dem Mitgründer Badeen mit dem Wunsch verbunden ‚schnellen Sex‘ zu bekommen (vgl. Pasierb 2015, S. 1). Zusätzlich dazu möchten die Erfinder mit der Flirt-App eine neue Möglichkeit schaffen Singles das Kennenlernen neuer Menschen und gegebenenfalls auch potenzieller Partner zu vereinfachen, und dies auf eine „natürliche“ Art und Weise (vgl. Krause / Rank 2015, S. 1). „Natürlich“ in dem Sinne, als dass „Tinder genauso oberflächlich [ist], wie Menschen eben sind, bevor sie einander wirklich daten“, so Badeen (Krause / Rank 2015, S. 1). Um diese Ziele zu erreichen, wurde Tinder zunächst als Beta-Version innerhalb der Freundeskreise der Entwickler sowie an unterschiedlichen Universitäten der amerikanischen Westküste verbreitet (vgl. Pasierb 2015, S. 1). Aufgrund schnellem exponentiellen Anstieg der Verwendung von Tinder kaufte IAC (InterActiceCorp), ein amerikanischer Gigant des Internet Business den größten Anteil der Dating-Applikation noch im Jahr 2012 auf (vgl. Pasierb 2015, S. 1).
1. Einführung: Hinführung zum Thema des Mobile Datings und Definition der Forschungsfrage hinsichtlich geschlechtsspezifischer Unterschiede bei der Nutzung von Dating-Apps.
2. Mobile Partnersuche über Dating-Applikationen: Theoretische Einordnung der Entwicklung von Online- zu Mobile Dating sowie Analyse der Marktführer Badoo, LoVoo und Tinder.
3. Methodische Vorgehensweise: Darstellung des deduktiven Forschungsdesigns, der Operationalisierung der Hypothesen sowie der Durchführung einer standardisierten Online-Befragung.
4. Ergebnisdarstellung: Auswertung der erhobenen Daten bezüglich Nutzungshäufigkeit, Motiven und Geschlechterunterschieden unter Verwendung statistischer Tests.
5. Schlussfolgerungen: Interpretation der Ergebnisse und Abgleich mit dem theoretischen Forschungsstand sowie den aufgestellten Hypothesen.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse, kritische Reflexion der Untersuchung sowie Vorschläge für zukünftige Forschungsarbeiten.
Tinder, Mobile Dating, Online-Partnersuche, Dating-Applikationen, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Nutzungsmotive, Online-Befragung, Mediatisierung, Tinder Plus, Badoo, LoVoo, Flirt-App, Singlebörse, Nutzercharakteristika, quantitative Datenerhebung.
Die Arbeit analysiert das Nutzungsverhalten bei mobilen Dating-Applikationen, mit einem spezifischen Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede bei der App Tinder.
Neben einer historischen Einleitung zum Mobile Dating stehen die Nutzungsmotive, die Nutzercharakteristika sowie ein Vergleich verschiedener Dating-Apps wie Tinder, Badoo und LoVoo im Mittelpunkt.
Die Arbeit untersucht, inwieweit hinsichtlich der Partnersuche via mobiler Dating-Applikationen geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen.
Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine quantitative, standardisierte Online-Befragung unter 101 Tinder-Nutzern in der Region Bremen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Mobile Datings, die methodische Herleitung der Hypothesen sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der empirischen Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mobile Dating, Tinder, Nutzungsmotive, quantitative Forschung, Geschlechterdifferenzen und Partnersuche beschreiben.
Die Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede: Männer nutzen Tinder tendenziell häufiger aus Langeweile oder für unverbindliche sexuelle Kontakte, während Frauen die App eher zum Kennenlernen neuer Leute verwenden.
Es konnte ein signifikanter Zusammenhang nachgewiesen werden: Singles nutzen Tinder deutlich häufiger als Personen, die bereits in einer festen Beziehung leben.
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