Diplomarbeit, 2007
109 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Mathematische Grundlagen
2.1 Überblick über den CP1
2.2 Die Kreisinversion
3 Das Programm zur Kreisinversion
3.1 Technische Umsetzung der Kreisinversion
3.2 Die PostScript-Ausgabe: Ein Ausflug in den RP2
4 Suchalgorithmen
4.1 Der Suchbaum und Grundlagen der Suche
4.2 Tiefensuche-Algorithmen
4.3 Abbruchkriterien
4.4 Sondersuche HinHer
5 Das Inversion-7-3-Fraktal
5.1 Vorstellung des Inversion-7-3-Fraktals
5.2 Die Transformationsgruppe
5.3 Pflasterung der hyperbolischen Kreisscheibe in Abhängigkeit von rm
5.4 Ausblick: Dualität und Schnittwinkel
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Computerprogramms, das die effiziente und exakte Generierung von Fraktalen ermöglicht, die durch Kreisinversionen entstehen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie der Orbit eines Startkreises unter einer aus beliebigen Kreisinversionen bestehenden Transformationsgruppe in beliebiger Genauigkeit berechnet und visualisiert werden kann, insbesondere im Hinblick auf das Inversion-7-3-Fraktal und die damit verbundenen hyperbolischen Pflasterungen.
Die Kreisinversion
In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit der Kreisinversion. Obwohl diese Abbildung – beispielhaft in Abbildung 2.3 zu begutachten – an sich nicht kompliziert ist, will sie doch sorgfältig definiert sein.
Definition 2.18 (vgl. z. B. [MSW02, S. 55] oder [Gie82, S. 390 f.]). In der Ebene sei ein Kreis K(M, r) um einen Punkt M mit Radius r gegeben. Für alle Punkte P mit Ausnahme des Kreismittelpunktes M heißt die Abbildung ι Kreisinversion, wenn für den zugehörigen Bildpunkt P' gilt:
(i) P' liegt auf dem Strahl von M durch P.
(ii) Für den Abstand d der Punkte P und P' von M gilt: d(M,P) · d(M,P') = r²
Bezeichnung 2.19. K(M, r) aus Definition 2.18 wird als Spiegelungskreis der Kreisinversion ι bezeichnet.
1 Einleitung: Einführung in den Fraktalbegriff und Motivation für die algorithmische Erzeugung von Fraktalen mittels Kreisinversionen.
2 Mathematische Grundlagen: Erörterung der mathematischen Basis, insbesondere des projektiven Raums CP1 und der Eigenschaften der Kreisinversion.
3 Das Programm zur Kreisinversion: Detaillierte Beschreibung der technischen Implementierung in CindyScript für die Durchführung und Darstellung der Kreisinversionen.
4 Suchalgorithmen: Vorstellung und Vergleich verschiedener Suchstrategien wie Tiefensuche zur effizienten Berechnung des Orbits innerhalb einer Transformationsgruppe.
5 Das Inversion-7-3-Fraktal: Spezifische Analyse der fraktalen Muster, der Transformationsgruppen und der hyperbolischen Pflasterungen im Kontext des Inversion-7-3-Fraktals.
Kreisinversion, Fraktale, Transformationsgruppe, CindyScript, Inversion-7-3-Fraktal, Projektive Geometrie, CP1, Suchalgorithmen, Tiefensuche, Hyperbolische Pflasterung, Orbit, Grenzpunkte, PostScript, Apollonische Kreispackung, Computergeometrie
Die Diplomarbeit befasst sich mit der mathematischen Modellierung und algorithmischen Implementierung von Fraktalen, die durch Kreisinversionen in der Ebene erzeugt werden.
Die zentralen Themen umfassen die projektive Geometrie, die Implementierung geometrischer Transformationen als Computerprogramm sowie die algorithmische Untersuchung von fraktalen Strukturen.
Ziel ist die Entwicklung eines stabilen Programms, das den Orbit eines Startkreises unter einer Transformationsgruppe von Kreisinversionen exakt bis zu einer gewählten Genauigkeit berechnet und visualisiert.
Es wird eine Modellierung im komplexen projektiven Raum CP1 verwendet, um die Kreisinversion mathematisch präzise zu definieren und programmiertechnisch stabil umzusetzen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen (CP1), die technische Realisierung des Algorithmus in CindyScript, diverse Suchalgorithmen zur Exploration der Transformationsgruppe sowie eine tiefgehende Analyse des Inversion-7-3-Fraktals.
Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe Kreisinversion, Fraktalgeometrie, Transformationsgruppen, projektive Geometrie und algorithmische Implementierung charakterisieren.
Im Gegensatz zu Methoden, die auf reinen Möbiustransformationen basieren, widmet sich diese Arbeit den Kreisinversionen, die keine Möbiustransformationen sind, und bietet dafür eine spezielle algorithmische Lösung an.
CindyScript wird für die mathematischen Operationen genutzt, während die Ausgabe über PostScript erfolgt, was eine sehr hohe Präzision bei der zeichnerischen Darstellung der Fraktale ermöglicht.
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