Bachelorarbeit, 2015
45 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Methodik
2 Grundlagen und Begriff des Konsumentenverhaltens
2.1 Aktivierung, Zustände und Prozesse
2.2 Kognitive Prozesse
2.3 Kaufentscheidungen und Kaufverhalten
2.4 Kaufverhalten beim Automobilkauf
2.4.1 Kaufentscheidungsart des Automobilkaufs
2.5 Involvement
2.5.1 Arten des Involvements
3 Marke
3.1 Definition des Markenbegriffes
3.2 Markenpolitische Bedeutung und Einordnung der Marke
3.3 Markenimage
3.3.1 Image und Einstellung im Kontext der Konsumentenverhaltensforschung
3.4 Relevanz der Marke
3.5 Markenarchitekturstrategie
4 Die Automobilbranche – ein Überblick
4.1 Wechselwirkungen von Identität, Positionierung und Image
4.2 Bedeutung der Markenarchitektur am Beispiel der Volkswagen AG
4.3 Beispiel anhand des VW Phaeton und Bentley Continental GT
4.4 Auswirkungen der Produkt- und Qualitätsgleichheit auf die Marke
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die wesentlichen Aspekte des Konsumentenverhaltens mit einem speziellen Fokus auf die Wirkung von Marken und Markenimages auf den Konsumenten, wobei Praxisbeispiele aus der Automobilbranche zur Verdeutlichung herangezogen werden.
4.2 Bedeutung der Markenarchitektur am Beispiel der Volkswagen AG
Um die zum Teil sehr komplexen Markenarchitekturen der Automobilkonzerne zu verstehen, ist es angebracht, diese anhand von Beispielen aus der Praxis darzustellen. Durch Übernahmen von Unternehmen oder den Erwerb von Namensrechten, gibt es inzwischen Konzerne mit sehr vielen, zum Teil unüberschaubaren Dach-, Hersteller- , Unternehmens und Modellmarken (Submarken). Der Volkswagenkonzern beispielsweise führt insgesamt zwölf Marken.
Zum einen bedingt durch das globale Agieren von Automobilkonzernen und damit verbundenen unterschiedlichen Positionierungsanforderungen in verschiedenen lokalen Märkten, aber auch einfach die Möglichkeit, dadurch mehr Zielgruppen zu erreichen, erfordert komplexe Markenarchitekturen. Volkswagen als Konzernmarke tritt international identisch auf und positioniert sich mit den Kernwerten einheitlich. Durch seine Marken VW, Škoda und SEAT jedoch ist eine spitzere und je nach lokalem Markt spezifischere Positionierung möglich. Diese Volumenzielgruppen sind ihrer Beschaffenheit inhomogener als beispielsweise die Premium- oder Luxuszielgruppen, die durch die Marken Audi, Lamborghini, Bentley oder Bugatti erreicht werden können. Die Volumenzielgruppen weisen heterogenere Bedürfnisse und Einstellungen auf.
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Konsumentenverhaltens für die Automobilbranche und Darlegung der Zielsetzung sowie methodischen Vorgehensweise.
2 Grundlagen und Begriff des Konsumentenverhaltens: Erläuterung der psychologischen Prozesse wie Aktivierung, Emotion, Motivation und Einstellung, die das Konsumentenhandeln bestimmen.
3 Marke: Analyse der theoretischen Definitionen des Markenbegriffs, der Bedeutung des Markenimages und der verschiedenen Markenarchitekturstrategien.
4 Die Automobilbranche – ein Überblick: Untersuchung der spezifischen Markenführung in der Automobilindustrie anhand der komplexen Strukturen des Volkswagenkonzerns.
5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über die Macht der Marke zur Beeinflussung menschlichen Verhaltens und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Markenstrategie.
Konsumentenverhalten, Marke, Markenimage, Markenarchitektur, Automobilbranche, Markenidentität, Kaufentscheidung, Involvement, Markenführung, Produktqualität, Konsumentenpsychologie, Positionierung, Plattformstrategie, Volkswagen AG, Markenstrategie
Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Grundlagen des Konsumentenverhaltens und analysiert, wie Marken und ihre Images Kaufentscheidungen – insbesondere in der Automobilbranche – aktiv beeinflussen können.
Zentrale Felder sind die Verhaltensforschung, die Definition und Bedeutung von Marken, Markenarchitekturkonzepte (wie Einzel- oder Dachmarkenstrategien) sowie deren praktische Anwendung und Wirkung in der Automobilwirtschaft.
Das Ziel ist es, die Wirkungsweise von Marken auf den Konsumenten transparent zu machen und zu zeigen, wie Unternehmen diese Mechanismen strategisch nutzen können, um Kaufentscheidungen zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse und verknüpft diese mit einer praxisorientierten Fallstudienanalyse der Automobilbranche, insbesondere der Markenstruktur des Volkswagenkonzerns.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Konsumentenverhaltens, die Definition der Marke, die Untersuchung der Automobilbranche als Beispielmarkt sowie die detaillierte Analyse von Markenarchitekturstrategien und deren Auswirkungen auf den Konsumenten.
Typische Schlüsselbegriffe sind Konsumentenverhalten, Markenführung, Markenimage, Markenarchitektur und die Automobilbranche als Praxisbeispiel für komplexe Marken-Kunden-Beziehungen.
Da Automobile zunehmend technologisch vergleichbar sind, fungiert das Markenimage als wichtigstes Differenzierungsmerkmal, das dem Konsumenten Orientierung bietet und emotionale Bedürfnisse sowie Statusansprüche befriedigt.
Hersteller müssen ihre Markenidentität kontinuierlich stärken und in die Pflege investieren, ohne ihre Wurzeln zu verlieren. Die Einführung neuer Marken ist oft strategisch sinnvoller als eine riskante Verwässerung bestehender Marken durch Markendehnung.
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