Bachelorarbeit, 2015
76 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Problemdarstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit und methodische Vorgehensweisen
1.2.1 Qualitative Expertenbefragung
1.2.2 Empirische Angebotsanalyse
2 VOLUNTEER-TOURISMUS – ALLGEMEINE GRUNDLAGEN
2.1 Definition Volunteer-Tourismus
2.2 Exkurs: Herkunft und Ursprung des Volunteer-Tourismus
2.3 Touristifizierung und Kommerzialisierung des Volunteer-Tourismus
2.3.1 Trendentwicklung und Veränderungen der Nachfrage
2.3.2 Die Diversifizierung der Anbieter im Volunteer-Tourismus
2.3.3 Einordnung des Volunteer-Tourismus in den Tourismusmarkt
3 QUALITÄT IM VOLUNTEER-TOURISMUS
3.1 Motivationen und Chancen aus Sicht der Volontäre und Gastgeber
3.1.1 Motivationen und Chancen aus Sicht der Volontäre
3.1.2 Motivationen und Chancen aus Sicht der Gastgeber
3.2 Potenzielle Risiken und negative Auswirkungen im Volunteer-Tourismus
4 QUALITÄTSSICHERUNG IM VOLUNTEER-TOURISMUS
4.1 Instrumente der Qualitätssicherung im Volunteer-Tourismus
4.1.1 Awards
4.1.2 Codes of Conduct und Mitgliedsverbände
4.2 Vergleich zweier Qualitätsansätze im Volunteer-Tourismus
4.2.1 Comhlámh – Core Indicators Award
4.2.2 The International Volunteer Programs Association – Principles and Practices
4.2.3 Analyse und Vergleich der beiden Ansätze
5 QUALITÄTSSTANDARDS BEI DEUTSCHEN REISEVERANSTALTERN – EMPIRISCHE ÜBERPRÜFUNG AUSGEWÄHLTER KRITERIEN
5.1 Aufbau und Durchführung der Angebotsanalyse
5.2 Vorstellung der ausgewählten deutschen Reiseveranstalter im Volunteer Tourismus
5.3 Umsetzung von Qualitätsstandards bei ausgewählten Reiseveranstaltern
5.3.1 Qualitätsstandard 1: Einbindung der lokalen Partner
5.3.2 Qualitätsstandard 2: Transparente Auswahlverfahren
5.3.3 Qualitätsstandard 3: Finanzielle Transparenz
5.3.4 Qualitätsstandard 4: Transparenz Volunteer-Einsatz
5.3.5 Qualitätsstandard 5: Vorbereitungs- und Einführungstraining
5.3.6 Qualitätsstandard 6: Umfassende Supportleistungen vor Ort
5.3.7 Qualitätsstandard 7: Sicherheitsmaßnahmen in sozialen Projekten
5.3.8 Qualitätsstandard 8: Nachbesprechung und Feedbackrunden
5.3.9 Qualitätsstandard 9: Anerkennung des Einsatzes und Alumni Networking
5.4 Ergebnisdiskussion und Zukunftsanforderungen
6 FAZIT
Die Arbeit analysiert die zunehmende Kommerzialisierung im Volunteer-Tourismus und untersucht die Rolle sowie die praktische Umsetzung von Qualitätsstandards bei deutschen Reiseveranstaltern, um deren Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit zu bewerten.
2.3.3 Einordnung des Volunteer-Tourismus in den Tourismusmarkt
Der Volunteer-Tourismus ist also zu einem festen Bestandteil der internationalen Tourismusindustrie geworden und lässt sich heute neben Tourismuskonzepten wie dem Öko-, Bildungs-, Wissenschafts-, Abenteuer-, Kultur- oder dem ländlichen Tourismus, als ein Nischensegment des alternativen Tourismus einordnen. Der alternative Tourismus gilt heute als Gegenbewegung zum üblichen Massentourismus und kann als „new forms of socially and environment conscious tourism“ bezeichnet werden. Diese Tourismusformen sind „consistent with natural, social, and community values, and which allow both hosts and guests to enjoy positive and worthwhile interaction and shared experiences."
Sie verfolgen demnach allesamt das Ziel, einen menschen- und umweltfreundlichen Tourismus zu fördern, in dem der positive Nutzen sowohl für die Touristen als auch für die einheimische Bevölkerung durch soziale und ökologische Nachhaltigkeit sichergestellt werden kann. Abbildung 2 zeigt die verschiedenen alternativen Tourismuskonzepte. Hierbei wird deutlich, dass sich diese zu Teilen nur schwer voneinander abgrenzen lassen. So stellt der Natur- und Ökotourismus häufig auch eine Form der übrigen alternativen Tourismusformen (ausgenommen der Kulturtourismus) dar. Ähnlich verhält sich der Volunteer-Tourismus, der, je nach Gestaltung, beispielsweise auch eine Form des Bildungs- oder Wissenschaftstourismus sein kann.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel stellt das Forschungsinteresse an der Qualität im Volunteer-Tourismus dar und definiert die methodische Vorgehensweise mittels Expertenbefragung und Angebotsanalyse.
2 VOLUNTEER-TOURISMUS – ALLGEMEINE GRUNDLAGEN: Hier werden Begriffsdefinitionen, der historische Ursprung des Konzepts sowie die Marktentwicklung und zunehmende Kommerzialisierung erörtert.
3 QUALITÄT IM VOLUNTEER-TOURISMUS: Dieses Kapitel beleuchtet die Erwartungen und Motivationen von Volontären und Gastgebern und setzt sich kritisch mit den potenziellen Risiken für lokale Gemeinschaften auseinander.
4 QUALITÄTSSICHERUNG IM VOLUNTEER-TOURISMUS: Es werden Instrumente wie Awards und Codes of Conduct untersucht sowie zwei Qualitätsansätze (Comhlámh und IVPA) gegenübergestellt und verglichen.
5 QUALITÄTSSTANDARDS BEI DEUTSCHEN REISEVERANSTALTERN – EMPIRISCHE ÜBERPRÜFUNG AUSGEWÄHLTER KRITERIEN: Der Hauptteil analysiert, inwieweit 14 ausgewählte deutsche Veranstalter spezifische Qualitätskriterien in ihren Programmen umsetzen.
6 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, welche einen hohen Optimierungsbedarf bei den Anbietern feststellt und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Zukunft formuliert.
Volunteer Tourism, Voluntourism, Gap Year, Alternative Tourism, Qualitätssicherung, Qualitätsstandards, Deutschland, Reiseveranstalter, Freiwilligendienste, Nachhaltigkeit, Soziale Projekte, Marktanalyse, Ethik, Tourismusmanagement, Entwicklungshilfe
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der aktuellen Kommerzialisierung des Volunteer-Tourismus und der Rolle von Qualitätsstandards in diesem Sektor.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Marktentwicklung, die Definition von Qualität, die Risiken für Zielgebiete sowie die praktische Umsetzung von Qualitätskriterien durch deutsche Reiseveranstalter.
Ziel ist es, die Qualität von Volunteer-Tourismus-Programmen zu analysieren, Best-Practice-Kriterien zu identifizieren und den Status Quo ihrer Umsetzung bei 14 deutschen Anbietern kritisch zu bewerten.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche mit einer qualitativen Expertenbefragung und einer empirischen Angebotsanalyse von Reiseveranstaltern.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten empirischen Überprüfung von neun definierten Qualitätsstandards bei ausgewählten deutschen Reiseveranstaltern im Hinblick auf Transparenz, Vorbereitung und soziale Sicherheit.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Volunteer Tourism, Voluntourism, Qualitätssicherung, Freiwilligendienste und Nachhaltigkeit beschreiben.
Sie dienen als Instrumente, um Risiken für lokale Gemeinschaften (z.B. in Kinderheimen) zu minimieren und einen echten reziproken Nutzen für alle Beteiligten sicherzustellen.
Dies gilt als entscheidendes Qualitätskriterium, da nur durch die Einbindung lokaler Akteure in Planung und Entscheidungen eine nachhaltige und bedarfsorientierte Projektarbeit gewährleistet werden kann.
Die Autorin sieht die Veranstalter als Schnittstelle in der Verantwortung, durch sorgfältige Konzeption und Transparenz den Missbrauch des Sektors zu verhindern und die Reputation des Volunteer-Tourismus langfristig zu sichern.
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