Masterarbeit, 2012
107 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen fremdenfeindlichen Einstellungen in der deutschen Bevölkerung und der von Migranten wahrgenommenen Diskriminierung aufgrund ihrer Herkunft. Die Arbeit geht dabei der Frage nach, inwieweit Individual- und Kontextmerkmale die beiden Phänomene beeinflussen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas und die Forschungsfrage erläutert. Im zweiten Kapitel wird der Begriff der sozialen Integration definiert und das Modell der intergenerationalen Integration vorgestellt. Das dritte Kapitel beleuchtet die Einwanderung nach Deutschland, sowohl von Deutschen als auch von Ausländern, und die Entwicklung der deutschen Ausländer- und Migrationspolitik. Das vierte Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. Das fünfte Kapitel stellt verschiedene Theorien und Hypothesen vor, die die Entstehung von fremdenfeindlichen Einstellungen und Diskriminierungserfahrungen erklären sollen. Kapitel 6 beschreibt die Methodik der Arbeit, die Datengrundlage, die Operationalisierung der Variablen und die angewandten Analysemethoden. In Kapitel 7 werden die empirischen Ergebnisse der Analyse von fremdenfeindlichen Einstellungen und Diskriminierungserfahrungen präsentiert.
Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Migranten, Integration, soziale Identität, Kontakthypothese, Sozialisation, Multilevel-Modelle, empirische Sozialforschung, Deutschland.
Die Arbeit analysiert die Entwicklung fremdenfeindlicher Einstellungen in der deutschen Bevölkerung über den Zeitraum von 1980 bis 2010.
Basierend auf Hartmut Essers Modell wird untersucht, wie fremdenfeindliche Einstellungen den intergenerationalen Integrationsprozess von Migranten behindern.
Es handelt sich um die subjektive Erfahrung von Migranten, aufgrund ihrer Herkunft in Deutschland benachteiligt zu werden, untersucht für den Zeitraum 1996 bis 2010.
Die Arbeit nutzt die Konflikttheorie, die Theorie der sozialen Identität, die Kontakthypothese sowie sozialisationstheoretische Ansätze zur Erklärung.
Die Studie basiert auf Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP).
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