Bachelorarbeit, 2014
153 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Die Frage nach dem Erlös im mobilen Journalismus
2. Begriffsexplikation und theoretische Verankerung
2.1. Die mobile Landschaft in Deutschland
2.2. Die Etablierung des mobilen Journalismus
2.3. Journalistische Tablet-Formate
2.3.1. E-Paper
2.3.2. Online Apps
2.3.3. E-Magazine
2.3.4. Personalisierte Magazine
2.4. Mobile Advertising als Erlösquelle
2.4.1. Herausforderungen für das Gelingen
2.4.2. Steigerung der Effektivität
2.4.3. Erfolgsmessung
2.5. Mobilsites versus Apps
2.5.1. Apps
2.5.2. Mobilsites
2.5.3. Vorteile von Apps gegenüber Mobilsites
2.6. Monetarisierung von Apps
2.6.1. Kostenlose Apps
2.6.2. Kostenpflichtige Apps
2.6.3. Kostenlose versus kostenpflichtige Erlösmodelle
2.7. In-App Advertising
2.7.1. Branded Apps
2.7.2. Mobile Display Ads
2.7.3. Rich-Media Werbemittel
2.7.4. Eigenschaften der In-App Advertising Formate
2.7.5. Aufgaben des In-App Advertisings
2.7.6. In-App Advertising und M-Commerce
2.7.7. Verwendete Plattformen zur Verbreitung von Mobile Ads
2.8. Mobile Endgeräte
2.8.1. Smartphones versus Tablets
2.8.2. Spezifika des Tablets
3. Die Bedeutung von Medien-Schemata für die Entwicklung der Werbung im mobilen Journalismus
3.1. „Medien-Schemata“ und „Gattungen“ nach Schmidt
3.2. Wandlungsprozesse in Medien-Schemata-Systemen
3.2.1. Mediengeschichtliche Entwicklung des Journalismus
3.2.2. Mediengeschichtliche Entwicklung der Werbung auf Tablets
4. Forschungsstand: Werbemittel-Kategorien im In-App Advertising
4.1. In-App Advertising Formate
4.1.1. Verwendung von Ads in textbasierten Beiträgen
4.1.2. Verwendung von Ads in Videos
5. Quantitative Inhaltsanalyse zur Verwendung von alten und neuen Werbeformen im mobilen Journalismus
5.1. Methodenbegründung
5.2. Konstruktion des Erhebungsinstruments
5.2.1. Methodische Vorgehensweise
5.2.2. Probecodierung
5.2.3. Reliabilitätsprüfung durch Intercoderreliabilität
5.2.4. Operationalisierung
5.2.5. Dokumentation der Feldphase
5.3. Ergebnisdarstellung und Interpretation
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, wie der mobile Journalismus das Potenzial von In-App Advertising zur Monetarisierung von Tablet-Formaten nutzt. Im Fokus steht die Frage, inwieweit journalistische Angebote moderne, interaktive Werbeformate einsetzen, die an die spezifischen technischen Möglichkeiten von Tablets angepasst sind.
2.4.1. Herausforderungen für das Gelingen
Die richtige Verwendung von Mobile Advertising ist nicht immer ganz einfach. Der Werbetreibende wird mit einigen Risiken konfrontiert, die es zu vermeiden gilt, um Erfolg zu haben. Jegliche Art von Mobile Advertising, die die Rezeption des User stört oder verlangsamt, ist im besten Fall ineffektiv und im schlimmsten Fall contra-produktiv und schadet einer Marke. (vgl. ebd.: 181) Um die Gefahren von Mobile Advertising zu umgehen, ist es wichtig, herauszufinden, was die Nutzer wollen, welchen Weg sie dabei nehmen und sich darauf zu konzentrieren, wie das jeweilige Werbemittel dann in die Rezeptionsbedingungen formal und inhaltlich hinein passt. (vgl. ebd.: 11) Zum Beispiel besteht immer die Gefahr einer langsamen Internetverbindung, durch die das Werbemittel eventuell nicht richtig dargestellt werden kann. Aber auch der Space Screen ist bei allen mobilen Devices rar. Ungezielte Massenkommunikation ist im mobilen Umfeld nicht zielführend und kann schlimmstenfalls zu Nachteilen führen. Werbungtreibende müssen auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer eingehen.
1. Die Frage nach dem Erlös im mobilen Journalismus: Einleitung in die Problematik der Monetarisierung journalistischer Inhalte auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets.
2. Begriffsexplikation und theoretische Verankerung: Klärung zentraler Begriffe wie Mobile Advertising, In-App Advertising und die verschiedenen journalistischen Tablet-Formate.
3. Die Bedeutung von Medien-Schemata für die Entwicklung der Werbung im mobilen Journalismus: Theoretische Einordnung der Werbeentwicklung auf Basis der Medien-Schemata Theorie nach Schmidt.
4. Forschungsstand: Werbemittel-Kategorien im In-App Advertising: Aufarbeitung bestehender Standards und Kategorien für Werbeformate in Apps für textbasierte Beiträge und Videos.
5. Quantitative Inhaltsanalyse zur Verwendung von alten und neuen Werbeformen im mobilen Journalismus: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise sowie Darstellung und Interpretation der Ergebnisse der empirischen Analyse von 61 Apps.
6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im mobilen Journalismus und der Werbetechnik.
Mobiler Journalismus, In-App Advertising, Tablet-Formate, Monetarisierung, Mobile Marketing, Medien-Schemata, Werbeformen, Rich-Media, Targeting, Location-Based Advertising, Mobile Commerce, Quantitative Inhaltsanalyse, User Experience, App-Anbieter.
Die Arbeit untersucht, wie journalistische Medienhäuser ihre Tablet-Applikationen durch Werbung innerhalb der Apps (In-App Advertising) monetarisieren und welche Werbeformen dabei zum Einsatz kommen.
Die zentralen Felder sind die Definition und Kategorisierung von Werbeformaten, die Bedeutung von Medien-Schemata für die Werbewirkung sowie der empirische Status quo der Werbenutzung in journalistischen Apps.
Das Hauptziel ist es, darzustellen, in welchem Maße In-App Advertising als Erlösquelle genutzt wird und ob die eingesetzten Werbemittel die technischen Möglichkeiten (Spezifika) des Tablets kreativ ausnutzen.
Es wurde eine quantitative Inhaltsanalyse von 61 Apps und 202 Werbemitteln durchgeführt, um den tatsächlichen Einsatz von Werbeformen empirisch zu belegen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Medien-Schemata, eine Analyse des Forschungsstandes zu Werbemittel-Kategorien und die detaillierte Beschreibung der quantitativen Inhaltsanalyse.
Begriffe wie "In-App Advertising", "Monetarisierung", "Rich-Media", "Mobile Spezifika" und "Journalistische Tablet-Formate" sind zentral für das Verständnis der Arbeit.
Laut Arbeit bieten Tablets aufgrund ihrer größeren Bildschirmfläche mehr Interaktionsmöglichkeiten und eine intensivere Nutzerfokussierung, was das "Wurstfinger-Risiko" minimiert und höhere Erträge bei Werbeanzeigen ermöglicht.
Es handelt sich um vom IAB definierte, innovative und interaktive Rich-Media-Werbeformate, die darauf ausgelegt sind, die Nutzerinteraktion zu steigern und eine bessere Werbeerinnerung zu erzeugen.
Ein Erlösmodell, bei dem Basis-Inhalte einer App kostenlos angeboten werden, während der Nutzer Schritt für Schritt an kostenpflichtige Premium-Funktionen herangeführt wird.
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